«Umbrail»

Der Ausgangspunkt …

Auf 2500 Metern über Meer befindet sich seit dem Sommer 2014 der neu gestaltete Ausgangspunkt des Umbrail-Weges. Als Denkmal und Informationspunkt zugleich konzipiert, wurde das Werk auf den Tag genau 100 Jahre nach der Mobilmachung der Schweizer Armee am 2. August 1914 eröffnet.

 

Gestaltet wurde der Platz auf dem Umbrailpass durch den Münstertaler Künstler Duri Fasser. Sieben Soldaten in ihren damaligen Uniformen leisten gemeinsamen Wachtdienst. Sie behüten das Wissen über die Ereignisse in der Dreisprachenregion. Im Zentrum stehen sich die beiden wichtigsten Schweizer Protagonisten des Ersten Weltkriegs, General Ulrich Wille und sein Generalstabschef Theophil Sprecher von Bernegg gegenüber.

 

Die 16 Informationstafeln in sechs Sprachen vermitteln das Wesentlichste. Deren inhaltliche Konzeption und graphische Darstellung verantwortet – wie bei allen Informationstafeln entlang der Wege der Schweizer Berufsoffzier und Initiant des “VEREINS STELVIO-UMBRAIL”, David Accola.

Die schweizerische Grenzbesetzung 1914-1918

Folgen Sie den Spuren der schweizerischen Grenzsoldaten. Auf dem Weg zum Piz Umbrail und weiter zur Punta di Rims werden Sie solche finden. Der Weiterweg – über italienisches Staatsgebiet –  führt Sie nach einem Abstecher in einen der damaligen Stellungsräume der italienischen Artillerie wieder zurück auf die Umbrail Passhöhe.

In der näheren Umgebung des Pass Umbrail (Gehzeit  bis 45 Minuten) werden folgende Themen behandelt:

    • Das schweizerische Grenzschutzdispositiv von der Dreisprachenspitze bis zur Punta di Rims
    • Taktische und gefechtstechnische Überlegungen des frühen 20. Jahrhunderts;
    • Unterkunfts- und Stellungsbauten;
    • Versorgung und Logistik der Truppen auf “Umbrail Mitte”.

Die Wegstrecke vom Piz Umbrail (3033 m.ü.M) zur Punta di Rims und zurück zu zum Pass vermittelt:

    • einen Überblick über die Ereignisgeschichte an der Ortlerfront;
    • eine Gesamtübersicht über die schweizerische Grenzbesetzung;
    • die Problematik der Grenzverletzungen und
    • die Bedeutung der italienischen Artillerie im Gebirgskrieg 1915-1918.

Ausgangs- und Endpunkt: Umbrail-Passhöhe
Marschzeit: 6 Stunden
Markierung: weiss-grün-rot
Anforderungen: gute Kondition, gute Trittsicherheit

Blick von der Punta di Rims auf das Juwel der Region – den Lai da Rims

Noch wenige Meter zum Gipfel des Piz Umbrail

Der italienische Beobachtungsposten in den Umbrail-Felsen

Italienische Unterkunftsreste auf der Punta di Rims

Möchten Sie in Begleitung unserer Mitarbeiter die Wanderwege begehen?

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