«Trais Linguas»

Der Ausgangspunkt …

Auf der Dreisprachenspitze – dem Piz da las trais Linguas wie sie romanisch bezeichnet wird oder eben der Cima Garibaldi findet sich einer der Angelpunkte der Auseinandersetzung während des Ersten Weltkriegs. Hier stand der gemeinsame Grenzstein Italiens, Österreich-Ungarns und der Schweiz. Dieser Grenzstein – er trägt die Nummer 1 – steht immer noch da. auf 2850 Metern über Meer. Seit dem Sommer 2014 hüten ihn drei Eisenfiguren und vermitteln den Besuchern die bedenkliche Geschichte, die sich hier vor über 100 Jahren ereignet hat.

Österreich/Ungarn im Kampf ums Stilfserjoch

Bis zum Jahre 1918 verlief quer zum Pass des Stilfserjochs die Grenze zwischen Italien und der österreichisch/ungarischen Doppelmonarchie. Eine Grenze, um welche während der Jahre 1915-1918 erbittert gekämpft wurde. Folgen Sie den heute noch auffindbaren Spuren dieser bewegten Zeit. Das Wegstück “Trais Linguas” (drei Sprachen) soll Ihnen dabei die Sichtweise Österreich-Ungarns näherbringen.

In der näheren Umgebung der Dreisprachenspitze werden folgende Themen beleuchtet:

    • das Verteidigungsdispositiv Österreich/Ungarns;
    • die altösterreichischen Truppen im Kampfraum des Stilfserjochs;
    • der Krieg auf Gipfeln und Graten entlang der Ortlerfront;
    • die Unterkunfts- und Versorgungslage;
    • Grenz- und Neutralitätsverletzungen – die Rolle der Schweiz;
    • die Bedeutung der österreichischen Artillerie im Gebirgskrieg 15/18.

Ausgangs-  und Endpunkt: Stilfserjoch – Passhöhe (Zugang vom Pass Umbrail über Schweizer Gebiet möglich)
Marschzeit: 2 ½ Stunden (ab Stilfserjoch)
Markierung: weiss-grün-rot
Anforderungen: leichter Spaziergang

Stellungsreste auf der Dreisprachenspitze mit dem Ortler im Hintergrund

Das Truppenlager am Breitkamm (Lempruchlager)

Artillerieunterstand in der Goldseestellung

Möchten Sie in Begleitung unserer Mitarbeiter die Wanderwege begehen?

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