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Häufig gestellte Fragen

Wir sind uns sicher, dass Sie auf den zahlreichen Seiten unseres Internet-Auftritts schon viele Informationen gefunden haben. Möglicherweise haben wir aber doch Ihr brennenstes Anliegen übersehen. Letzte Chance unsererseits, Ihren Wunder durch Antworten auf die häufigsten Fragen zu stillen und sonst: kontaktieren Sie uns ungeniert!

Kann ich das Museum auch ausserhalb der Öffnungszeigen besuchen?

Das ist auf Voranmeldung während des ganzen Jahres möglich! Das Museum besuchen

Kann das Museum auch mit einem Rollstuhl besucht werden?

Mit Hilfe unserer Museumsbetreuer geht das. Die Bodenbeschaffenheit im Eingangsbereich ist allerdings nicht optimal – zwar schön, aber auch für Rollatoren etwas “holprig”.

Kann ich Akten und Bücher des Archivs im Museum einsehen?

Sicher, das können Sie – aber Sie dürfen diese nicht zur Ausleihe aus dem Museum mitnehmen. Wir helfen Ihnen aber gerne, eine Auswahl zu finden und digitalisieren die Bestände fortlaufend, so dass diese zu einem späteren Zeitpunkt auch online einsehbar sind.

Kann ich die Museumsräume auch für einen privaten Anlass mieten?

Solange Sie den Museumszweck nicht zu einer “Geschichtsrevision” missbrauchen, ist das machbar. Wir haben gute Beziehungen zu lokalen Gastwirten, welche ihnen gerne auch einen Apéritif in den Ausstellungsräumen bereitstellen.

Was ist die beste Zeit zur Begehung der Wanderwege?

Die Sommermonate ab Beginn/Mitte Juli bis Ende September bieten sich aus mehreren Gründen an. Erstens sind die Passstrassen dann befahrbar und Zweitens sind spätestens Ende Juli auch die Schneeflecken auf der Nordseite verschwunden. Ende Juni sind Teile der Wegstrecke Umbrail und sicher auch der Rücken auf der Dreisprachenspitze in der Regel schneefrei. Für den Monte Scorluzzo empfehlen sich wirklich erst die Sommermonate August und September.

Welcher Wetterprognose soll ich vertrauen?

Ui, heikle Frage! Das Passgebiet liegt im Einfluss von drei lokalen Witterungsentwicklungen. Es kann durchaus sein, dass auf der Dreisprachenspitze die Sonne scheint, während am Piz Umbrail starke Niederschläge fallen. In dieser Wetterküche treffen oft lokal meteorologisch unterschiedliche Systeme aufeinander, so dass erst später klar ist, welche Prognose letztlich recht hatte. Also: die lokalen Prognosen vergleichen und – sofern alle das gleiche Wetter voraussagen werden Sie sich dennoch von der Wetterentwicklung überraschen lassen.

Bedarf es einer besonderen Ausrüstung?

Nein, wenn eine der Höhe angmessene Ausrüstung mit entsprechendem Witterungsschutz und guten Wanderschuhen zur normalen Ausrüstung gehört. Je nach Erfahrungsstand der Bergwanderer (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit) und insbesondere jenem übermütiger Bergwanderkinder empfiehlt sich das Mitführen einer 30 m Reepschnur im Rucksack. Dies ist aber nur dann sinnvoll, wenn der Leader in der Seiltechnik geübt ist. Beachten Sie die Wetterprognosen und insbesondere die zu erwartenden Temperaturen im Tagesverlauf. Niederschläge auf 3000 Metern können im Sommer auch mal in der Form von Schnee zu Boden fallen. Also: Rucksack vorausschauend packen!

Welche Wanderwege kann ich mit Kleinkindern begehen?

Der Weg auf der Dreisprachenspitze ist für Besucher jeglichen Alters geeignet, auch jener auf Kleinboden bietet sich an. Auf den Wegen am Scorluzzo und am Umbrail bewegen sich schulpflichtige Kinder (ab sieben Jahren) oft sicherer als deren Väter und Mütter. Natürlich ist – wie überall im Leben – eine gute Portion Vorsicht geboten, aber Angst wäre völlig fehl am Platz.

Unterwegs mit dem Hund - kann ich diesen mitnehmen?

Sofern der vierbeinige Freund problemlos auch mal eine Stufe von über 30 cm überwinden kann und sich nicht das erste Mal fernab einer asphaltierten Strasse bewegt bereitet dies kein Problem. Ansonsten ist er offensichtlich so klein, dass er problemlos im Abstieg vom Monte Scorluzzo auch noch in den Rucksack “gestopft” werden kann. Sollte der Hund über einen übertriebenen Jagdtrieb verfügen sind Steinböcke und insbesondere Murmeltiere den Hundehaltern dankbar, wenn diese stellenweise an der Leine geführt werden. Hinweise an die Hunde: Murmeltiere sind immer schneller … im Loch verschwunden.

Mutterkuhherden und andere "wilde" Tiere unterwegs?

Sicher! Und ich hoffe, dass Sie ihnen begegnen werden. Die Steinböcke am Monte Scorluzzo kann ich Ihnen schon nahezu versprechen. Wenn Sie lange genug darauf beharren, dass Sie dem Weg folgen werden, stehen sie geduldig auf und steigen majestätisch in die Flanken. Interessiert sich ein Bartgeier um ihr Tun entlang der Wege entspricht dies heute nicht mehr einem Sechser im Zahlenlotto – aber eine Begegnung mit diesen wunderschönen Raubvögeln gehört zum Ergreifendsten, was Ihnen entlang der Wege begegnen kann. Gämsen sind oft schneller auf der Flucht, als dass Sie diese auf nahe Distanz zu Gesicht bekommen und Murmeltiere verraten sich meist durch ihren Warnpfiff, ohne dass man sie zuvor entdeckt. Also: alles kein Risiko!

Bei

Gibt es entlang der Wanderwege Einkehrmöglichkeiten?

Auf dem Stilfserjoch gibt es eine grosse Anzahl an Restaurants, Imbissständen und Bars. Auf der Dreisprachenspitze besteht die Möglichkeit der Einkehr im dortigen Riffugio Garibaldi. Für den Weg auf Kleinboden bietet sich die Furkelhütte an. Unterwegs, insbesondere entlang der Wege Umbrail und Scorluzzo müssen Sie sich aber aus dem Rucksack verpflegen. Auch sind die Wasserquellen entlang dieser Wege sehr spärlich.

Weltgeschichte mit dem Mountain-Bike erleben: Geht das?

Das Gebiet gilt als Eldororado für anspruchsvolle Mountainbiker. Viele der heute oft befahrenen Trails folgen teilweise auch “unseren” Wegstücken. Wir wehren uns in keiner Art und Weise gegen deren Bewegungstrieb und haben auch Verständnis, wenn Hardcore-MTB-Fahrer ihr Gerät auf den Monte Scorluzzo oder den Piz Umbrail mehrheitlich tragen. Feel free, aber: beschädigen Sie den historisch wertvollen Weg von der Dreisprachenspitze zum Pass Umbrail nicht noch weiter …

Konnten Sie keine Antwort auf Ihre Frage finden?

Dann stellen Sie uns diese doch persönlich zu. Wir werden raschmöglichst antworten.

“Weltgeschichte erwandern und anfassen”: entlang unserer vier Themenwege können Sie das!

Lust auf Geschichte ohne körperliche Anstrengung? Dann besuchen Sie das “Kleine Museum zum Grossen Krieg”

Wandern oder das Museum besuchen? Informationen hinter diesem Link helfen Ihnen beim Entscheid.

Die häufigste Frage: wie finanziert ihr das alles?

Möglicherweise mit Ihrer Hilfe!