Die Modelle im Museum

Die Unterkunfsmodelle und insbesondere das entstehenden Relief beanspruchen einen nicht unwesentlichen Teil der Ausstellungsfläche. An drei Modelle können Sie sich eine Vorstellung der damaligen Unterkunftssituation im Hochgebirge machen.

Anhand eines kleineren Reliefs der Region Pass Umbrail – Dreisprachenspitze – Monte Scorluzzo lassen sich die Ereignisse an den “Hotspots” bestens erklären.

 

Museum 007
Das Umbrail-Modell war das erste der drei Unterkunftsmodelle. Es handelt sich um eine Rekonstruktion der logisitschen Einrichtungen, wie sie auf Umbrail Mitte ab 1916 erstellt wurden. Das Modell basiert auf zahleichen Fotodokumenten und Geländeaufnahmen vor Ort. Thematisiert wird hier der enorme Bedarf nach Brenn- und Bauholz. Ersteller: David Accola; im Museum seit 2007.
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Das Modell des “Alpini-Dörfchens” am Ausläufer des Filone del Mot. Die Rekonstruktion basiert auf Aufnahme im Gelände und italienischen Beschreibungen der Infrastruktur. Die Verfügbarkeit photographischer Aufnahmen aus der Zeit ist sehr reduziert. Ersteller: David Accola; im Museum ausgestellt seit 2007.
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Das Modell des “Hotels Dreisprachenspitze” mit den österreichischen Unterkunftsgebäuden und Kampfstellungen in unmittelbarer Grenznähe. Der “kleine Grenzverkehr” mit dem neutralen Nachbarn kann anhand dieses massstäblichen Modells nachvollzogen werden. Quellen: diverse Aufnahmen aus der Zeit. Ersteller: David Accola, im Museum seit 2007 ausgestellt.

der grosse brocken

Das “grosse Relief” soll Sie im Endzustand über den damaligen Frontverlauf informieren und erlaubt Ihnen gleichzeitig ihre heutigen oder morgigen Ausflug im Münstertal zu Fuss oder mit dem Mountainbike nachzuvollziehen oder vorzubereiten.
Der Bau eines Reliefs ist arbeits-, kosten- und zeitintensiv. Entsprechend bitten wir Sie um Geduld und Einsicht, dass dieses “Kunstwerk” nicht von heute auf morgen fertig gestellt werden kann. Bis dahin müssen Sie sich mit mit Teilprodukten des Modells begnügen.

Zum “grossen Relief” haben wir eine eigene Seite gestaltet, die den Baufortschritt im Detail dokumentiert und die Art der Bauweise ausführlich beschreibt. Künftige Modellbauer finden hier möglicherweise Hinweise, schmerzhafte Fehler zu vermeiden.

Das grosse Relief besteht aus 19 Einzelteilen (im Bild ober finden sich deren fünf) und wird über ein Ausmass von 300×400 cm verfügen. Zur Erstellung des Holzrohbaus bedurfte es rund 1 Stunde pro 100cm2. Also: prognostiziert: 1200 Arbeitsstunden für den Rohbau und für die weitere Bearbeitung werden wohl nochmals das Zweifache davon anstehen.