{"id":9936,"date":"2022-12-11T09:32:24","date_gmt":"2022-12-11T08:32:24","guid":{"rendered":"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/?page_id=9936"},"modified":"2023-08-19T10:58:38","modified_gmt":"2023-08-19T08:58:38","slug":"die-streitkraft-grossbritanniens","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/1914-1918-der-hintergrund-streitkraefte\/die-streitkraft-grossbritanniens\/","title":{"rendered":"Die Streitkraft Grossbritanniens"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_cta h2=\u201cInhalts\u00fcbersicht auf dieser Seite\u201c css=\u201c.vc_custom_1670749468530{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;padding-left: 20px !important;border-left-color: #bababa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #bababa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #bababa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #bababa !important;border-bottom-style: solid !important;}\u201c]\n<h3><a href=\"#streitkraft_gb\">Die Streitkr\u00e4fte Grossbritanninens<\/a><\/h3>\n<h4><a href=\"#gb-tsk-land\">Zu Land<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#gb-tsk-see\">Zur See<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#gb-tsk-luft\">in der Luft<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#gb-feldherren\">Die Feldherren<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#gb-poet\">Der literarische Zeitgenosse: Robert Graves<\/a><\/h4>\n<h3><\/h3>\n[\/vc_cta][vc_column_text][\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/3\u2033][vc_single_image image=\u201c9949\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670748403972{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Die Flagge der \u201eBritish Army\u201c<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/3\u2033][vc_single_image image=\u201c9950\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670748427969{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_empty_space height=\u201c5px\u201c][vc_column_text]\n<h6><\/h6>\n<h6>Die Flagge der \u201eRoyal Navy\u201c<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/3\u2033][vc_single_image image=\u201c9951\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670748567243{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_empty_space height=\u201c5px\u201c][vc_column_text]\n<h6><\/h6>\n<h6>Die Flagge der \u201eRoyal Air Force\u201c<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201cstreitkraft_gb\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\">GROSSBRITANNIEN<br>\n<\/span><\/h3>\n<h4>Organisation und F\u00fchrung<\/h4>\n<p>\u00abDer Erste Weltkrieg war f\u00fcr die Briten eine h\u00f6chst unerfreuliche Erfahrung. Das \u00f6ffentliche Meinungsbild zu diesem Krieg wurde einmal von dem Historiker A. J. P. Taylor mit den abf\u00e4lligen Worten \u00abtapfere, auf sich gestellte Soldaten, st\u00fcmperhafte, verbohrte Gener\u00e4le und nichts erreicht\u00bb zusammengefasst. Diese Ablehnung r\u00fchrte vor allem von den Verlusten an Menschenleben her, denn die soldatischen Opfer waren in der Geschichte Grossbritanniens ohnegleichen.<\/p>\n<h6>Quelle: Abschrift des Artikels \u00abStreitkr\u00e4fte (Grossbritannien)\u00bb von James Bourne, (\u00dcbersetzung: Markus P\u00f6hlmann) in Enzyklop\u00e4die Erster Weltkrieg, Herausgeber: Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Irina Renz, Verlag Neue Z\u00fcrcher Zeitung, 2003.<\/h6>\n<p>Diese ern\u00fcchternde, selbstkritisch \u2013 britische Analyse leitet den Beitrag zu den britischen Streitkr\u00e4ften in der Enzyklop\u00e4die des Ersten Weltkriegs ein. Dieser ist sehr ausf\u00fchrlich und umfangreich. Die Lekt\u00fcre der nachfolgenden Abschrift ist aber empfehlenswert.<\/p>\n<h6><\/h6>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id69edd38693d7a\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id69edd38693d7a\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Die Mehrzahl der Verluste hatte es auf den Schlachtfeldern der Westfront gegeben. Immer wenn die britischen Medien auf \u00abSinnlosigkeit\u00bb, auf \u00abmilit\u00e4rische Inkompetenz\u00bb oder \u00abdie Schrecken des modernen Krieges\u00bb abheben, dann illustrieren dies geradezu instinktiv mit den Schlachten von 1916\/17, mit der Somme oder Passchendaele (Flandern). Wenn versucht wird, diese Ereignisse zu erkl\u00e4ren, dann reicht eine solche Erkl\u00e4rung selten \u00fcber die Anklage der britischen Generale, besonders der Heeresleitung, hinaus. Diese werden als d\u00fcmmliche Schl\u00e4chter verurteilt, deren Strategie, den Krieg zu gewinnen, sich darin ersch\u00f6pfte, Leichen \u00fcber Leichen anzuh\u00e4ufen.\u00bb<\/p>\n<p>Selbst innerhalb der britischen Armee erscheinen die rein britischen Verb\u00e4nde im Vergleich mit den unternehmungsfreudigen, aggressiveren, \u00abdemokratischeren\u00bb und k\u00f6rperlich t\u00fcchtigeren Streitkr\u00e4ften der Dominions, besonders den Australiern und Kanadiern, oft in wenig vorteilhaftem Licht.<\/p>\n<p>Hinter den Defiziten der Armee treten die Defizite der viktorianischen bzw. edwardianischen Gesellschaft hervor: in einer Klassengesellschaft verhaftet, hierarchisch, amateurhaft und versessen auf Form und Detail, unf\u00e4hig, den Herausforderungen des modernen Krieges gerecht zu werden. Unter diesen Umst\u00e4nden ist es doch verwunderlich, wie es der britischen Armee gelang, im Kampf gegen derart m\u00e4chtige Feinde zu bestehen, ja siegreich daraus hervorzugehen.<\/p>\n<p>Die britische Armee von 1914 war f\u00fcr einen Krieg auf dem Kontinent schlecht ger\u00fcstet. Auf allen milit\u00e4rischen F\u00fchrungsebenen, vielleicht mit Ausnahme der taktischen, hatten ihre institutionellen Rahmenbedingungen grundlegende Schw\u00e4chen zur Folge gehabt.<\/p>\n<p>Auf der politischen Ebene war es dem Empire nicht gelungen, ein klar gegliedertes System von Institutionen zur F\u00fchrung eines Grosskrieges auszubilden. Dem 1902 ins Leben gerufenen <em>Committee of Imperial Defense<\/em> (CID) gelang es offenkundig nicht, sich zur Koordination einer effektiven strategischen Planung und Verteidigungspolitik notwendige Autorit\u00e4t und Legitimation zu verschaffen.<\/p>\n<p>Als der Krieg 1914 ausbrach, wurde das CID ignoriert. Stattdessen wurde der <em>War Council<\/em> (sp\u00e4ter in Dardanellen-Komitee umbenannt) gegr\u00fcndet, eine neue und v\u00f6llig ad hoc geschaffene Einrichtung mit wechselnder Besetzung und schlecht definierten Zust\u00e4ndigkeiten, die praktisch als Ausschuss des Kabinetts existierte und das Recht in Anspruch nach, strategische Fragen neu aufzurollen und Entscheidungen umzustossen. Die hierdurch garantierte Verwirrung legte sich nur teilweise, als<strong> Lloyd George <\/strong>bei seinem Amtsantritt als Premierminister im Dezember 1916 ein kleineres und auf die Verh\u00e4ltnisse besser zugeschnittenes Kriegskabinett mit exekutiven Machtbefugnissen berief. Die politische Maschinerie in Grossbritannien erreichte nie derart klare F\u00fchrungsstrukturen und den Grad an eleganter Kooperation zwischen politischer und milit\u00e4rischer F\u00fchrung, zu dem es sich schliesslich im Zweiten Weltkrieg bringen sollte. Hierdurch ergaben sich zahlreiche Unklarheiten sowohl auf der strategischen als auch auf der operativen F\u00fchrungsebene.<\/p>\n<p>Die F\u00e4higkeit der Armee, strategisch zu denken und zu handeln, war nach dem Burenkrieg (1899-1902) Gegenstand zahlreicher Debatten gewesen. Wichtige Reformen wurden zweifellos durchgef\u00fchrt, zu den wichtigsten geh\u00f6rten etwa die 1904 erfolgte Einrichtung des <em>Army Council<\/em> und des Generalstabs. Im Army Council waren die politischen, zivilen und milit\u00e4rischen Schl\u00fcsselfiguren versammelt: der Kriegsminister, sein Sekret\u00e4r und sein Finanzsekret\u00e4r, der Chef des Generalstabs, der Generaladjutant; der Generalquartiermeister, der Oberquartiermeister f\u00fcr das Munitionswesen und der Parlamentarische Staatssekret\u00e4r im Aussenministerium.<\/p>\n<p>Die Hoffnungen der Gr\u00fcndungsv\u00e4ter des Army Council, vor allem Lord Esher, dass der Rat im Kriegsfall als ein informiertes und koordiniertes Element im Rahmen der britischen Strategie fungieren w\u00fcrde, waren allerdings im August 1914 mit der Ernennung von <strong>Lord Kitchener<\/strong> zum Kriegsminister zum Scheitern verurteilt. Durch Kitcheners unklare Doppelstellung als aktiver Soldat und Chef der Beh\u00f6rde, die den Krieg zu f\u00fchren hatte, gerieten die politischen, zivilen und milit\u00e4rischen Hierarchien durcheinander. Kitchener ignorierte den Army Council vollst\u00e4ndig, der Chef des Imperial General Staff (CIGS), Sir James Wolfe-Murray, f\u00fchrte ein blosses Schattendasein.<\/p>\n<p>Es bedurfte erst der Ernennung des vorz\u00fcglichen <strong>Sir William Robertson<\/strong> zum CIGS im Oktober 1915, damit \u00fcberhaupt so etwas wie Koh\u00e4renz in die Heeresf\u00fchrung Einzug hielt. Robertsons Ernennung zielte bewusst darauf ab, Kitcheners Einfluss zu beschr\u00e4nken, doch der Preis hierf\u00fcr war hoch. Robertson erhielt eine bis dahin ungekannte Machtf\u00fclle als Generalstabschef, einschliesslich dem alleinigen Vortragsrecht vor der Regierung in strategischen Fragen. Die Gefahren einer derartigen L\u00f6sung wurden nur zu offensichtlich, als Lloyd George Premierminister wurde, denn dieser war schon bald \u00fcberhaupt nicht mehr mit der Qualit\u00e4t der strategischen Empfehlungen zufrieden, die ihm gegeben wurden.<\/p>\n<p>Bei all diesen Defiziten, die auch im Verlauf des Krieges nie wirklich behoben werden sollten, war doch die Strategie Grossbritanniens ohnehin weniger Gegenstand schmerzhafter \u00f6ffentlicher Auseinandersetzung gewesen als dies auf der operativen Ebene der Fall war, also der Planung und Durchf\u00fchrung der Schlachten. Die uralte Debatte zwischen denen, die eine \u00abWestfrontstrategie\u00bb und denen, die eine \u00abOstfrontstrategie\u00bb favorisiert h\u00e4tten, wurde durch die Forschung des Historikers David French l\u00e4ngst in den M\u00fclleimer der Geschichte verfrachtet. Inzwischen ist allgemein anerkannt, dass es nie eine wirkliche Alternative zum Kampf an der Westfront gegeben hatte. Was heute zur Debatte steht, ist die Frage, wie gut (oder schlecht) der Krieg milit\u00e4risch gef\u00fchrt wurde; das Forschungsinteresse gilt also prim\u00e4r der Armee selbst.<\/p>\n<p>Zweifellos begann die britische Armee aus einer Position grosser Schw\u00e4che heraus. Das stehende Heer <em>(Regular Army)<\/em> war konzipiert, ausgebildet und ausger\u00fcstet f\u00fcr den Dienst als koloniale Gendarmerietruppe. Es war eine Freiwilligentruppe mit langer Verpflichtungsdauer, die ihr Personal in der Regel aus eher bildungsfernen Schichten der britischen Gesellschaft, den st\u00e4dtischen und l\u00e4ndlichen Armen, rekrutierte. Die Truppe lag in Garnisionen \u00fcber das ganze Empire verteilt oder f\u00fchrte Ordnungsdienstaufgaben durch, in der Regel in geringer Einheitsst\u00e4rke. Irgendwie schien diese britische Armee gar nicht zu existieren. Offiziere wie einfache Soldaten versp\u00fcrten kaum pers\u00f6nliche Bindung zur Armee, wohl aber zum Regiment sowie zum Bataillon. Dieses \u00abRegimentssystem\u00bb f\u00fchrte dazu, dass die Stabsstellen zu einer Schwachstelle der Armee wurden. Die Zugeh\u00f6rigkeit zu den St\u00e4ben strahlte nicht dieselbe soziale und berufliche Anziehungskraft aus, wie dies etwa in den deutschen Streitkr\u00e4ften der Fall war. Die Gesamtzahl ausgebildeter Generalstabsoffiziere war in der britischen Armee dementsprechend gering, weniger als 1\u2019000 standen 1914 im aktiven Dienst. Zu vielen war gestattet worden, Regimentsposten in \u00dcbersee anzunehmen, wo sie oft fielen oder dienstuntauglich wurden und sich so die Zahl weiter verringerte.<\/p>\n<p>Die Unzul\u00e4nglichkeit des britischen Stabssystems spielte also f\u00fcr alle weiteren Schwierigkeiten, die die Armee zwischen 1915 und 1917 erfahren sollte, eine ganz fundamentale Rolle. Auch war die Armee nur unzureichend mit schwerer Artillerie ausgestattet, da diese in Kolonial- und Guerillakriegen einen teuren und entbehrlichen Luxus darstellte.<\/p>\n<p>Die grundlegende Schw\u00e4che der Armee aber war ihre Gr\u00f6sse. Nach kontinentaleurop\u00e4ischen Massst\u00e4ben war sie im August 1914 mit ihrer Kriegsst\u00e4rke von knapp 250\u2019000 Mann sehr klein. Dazu kam der Mangel an ausgebildeten Reservisten, ein Problem, das auch die Aufstellung der Territorialmiliz (<em>Territorial Force<\/em>) seit 1908 nicht hatte beheben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit Ausnahme der USA gab es zwischen 1914 und 1918 keine Armee, die \u00fcber einen derart grossen Anteil an Soldaten verf\u00fcgte, die erst im Verlauf des Krieges ausgebildet worden waren. Die Folgen waren gravierend.<\/p>\n<p>Die Vorkriegsarmee hatte ihren h\u00f6heren Offizieren nur wenig Gelegenheit bieten k\u00f6nnen, in grossen milit\u00e4rischen Dimensionen zu denken. Es gab keine Erfahrung darin, wie man etwa ein gr\u00f6sseres Hauptquartier f\u00fchrt. Sir John Frenchs General Headquarters (GHQ) war f\u00fcr administrative Schlampereien geradezu ber\u00fcchtigt, bis Robertson dort als Chef des Stabes einzog. Haig, ein ausgebildeter Stabsoffizier, war in dieser Hinsicht viel effektiver, seit er das Oberkommando im Dezember 1915 \u00fcbernommen hatte; doch selbst in Haigs GHQ blieben gr\u00f6ssere strukturelle und personelle Defizite erhalten, wohl sogar bis Fr\u00fchjahr 1918. Auch gelang es ihm oft nicht, Strategie und Operationen in \u00dcbereinstimmung zu bringen und Doktrin und Ausbildung zu vereinheitlichen. Nicht einmal die \u00abArmee\u00bb als operative F\u00fchrungsebene existierte bis Dezember 1914, um dann wiederum aus unerfahrenen oder Amateurst\u00e4ben improvisiert zu werden.<\/p>\n<p>Bei Kriegsausbruch hatten nur drei aktive Offiziere jeweils ein Korps gef\u00fchrt, alle zudem in Friedenszeiten: <strong>French, Haig<\/strong> und <strong>Sir Horace Smith-Dorrien<\/strong>. Damit hatte das Heer bereits seinen Bestand an erfahrenen kommandierenden Gener\u00e4len aufgebraucht und ging, mit der Entsendung des III. Korps im September 1914 dem Unkalkulierbaren entgegen. \u00c4hnlich schlecht war die Situation auf der Divisionsebene, wo Operationen und Taktik aufeinandertrafen. Nur zwei Offiziere hatten je eine Division im Einsatz gef\u00fchrt (French und Smith-Dorrien), weniger als 40 hatten es in Friedenszeiten getan \u2013 und das in einem Heer, dass im Verlauf der n\u00e4chsten zwei Jahre fast 60 Divisionen aufstellen sollte.<\/p>\n<p>All diese Schw\u00e4chen wurden durch die rapide und ungeordnete Aufstockung der Streitkraft noch potenziert. Logisch w\u00e4re gewesen, die Regular Army als Kadertruppe f\u00fcr einen effizienten Ausbau der Armee heranzuziehen und so am besten von den bereits ausgebildeten Soldaten profitieren zu k\u00f6nnen. Die Entscheidung, die Masse des Heeres aber gleich 1914 nach Frankreich zu entsenden, bedeutete, dass dies nie eine Option sein konnte. Die Entscheidung verdammte das vergr\u00f6sserte britische Expeditionskorps BEF (<em>British Expeditionary Force<\/em>), zu einer verl\u00e4ngerten milit\u00e4rischen Jugend, die erst an der brutalen Realit\u00e4t der Somme ihr Ende fand. Stattdessen ging die Vergr\u00f6sserung auf Kosten eines dramatischen Niedergangs der milit\u00e4rischen Kenntnisse auf allen Ebenen. 1916 verf\u00fcgte die BEF \u00fcber enorme personelle St\u00e4rke, aber es wurde Sommer 1917, bis sie auch eine ebensolche Schlagkraft entwickelt hatte.<\/p>\n<p>Von 1915 bis weit ins Jahr 1917 hinein wurden d\u00fcrftig ausgebildete britische Truppen in unkoordinierten Angriffen gegen die starke deutsche Verteidigungslinie geworfen, unterst\u00fctz von unzureichenden Mengen an unzuverl\u00e4ssiger Artilleriemunition, immer eine grandiose \u00abKnock-Out\u00bb-Strategie vor Augen, die aber jenseits der eigenen Kr\u00e4fte lag.<\/p>\n<p>Allein auf der Ebene der Taktik liessen die Vorkriegserfahrungen hoffen. Die Armee hatte die Lehren aus dem Burenkrieg gut verarbeitet. Die Infanterie wurde mit einem neuen, hervorragenden Gewehr ausgestattet, dem <strong>Lee-Enfield Mark II<\/strong>. Die Schiessausbildung wurde radikal verbessert, und 1914 war die BEF darin allen anderen Armeen \u00fcberlegen. Eine neue Taktik, in deren Mittelpunkt das Prinzip von \u00abFeuer und Bewegung\u00bb sowie gefechtsm\u00e4ssiges Verhalten standen, wurde erstmals 1909 als offizielle Doktrin in den <em>Field Service Regulations<\/em>. <em>Part 1: Operations<\/em> niedergelegt. Durch die Wiederbesinnung auf diese taktischen Tugenden Ende 1917 sollten die britischen Siege von 1918 m\u00f6glich werden.<\/p>\n<p>Eine praktische und ergonomische Felduniform wurde von Major A. R. Burrowes entwickelt und als Standard eingef\u00fchrt. St\u00e4ndige Eins\u00e4tze in kleinen Kolonialkriegen und Polizeiaktionen, gerade in Indien und Westafrika, erwiesen nun ihre Bedeutung. Durch diese \u00abBuschkriege\u00bb wurde einer Generation von j\u00fcngeren Offizieren Kampferfahrung und die Bedeutung von Initiative, Unternehmungsgeist, Plan und List im Krieg vermittelt. Sie sollten die angriffsfreudigen und gleichzeitig kalkulierenden F\u00fchrer der Bataillone, Brigaden, Divisionen (und gelegentlich auch der Korps) von 1917\/1918 stellen.<\/p>\n<p>Die ungen\u00fcgende und kostspielige Leistung der BEF zwischen 1915 und 1917 hat bisweilen den Blick darauf verstellt, wie sehr sich die Armee zwischen Ende 1917 und dem Kriegsende noch gewandelt hat. In dieser Phase entstand eine Gefechtstechnik, die funktionierte und der das deutsche Heer letztlich nicht entgegensetzen konnte. Sie beruhte auf dem Gefecht der verbundenen Waffen, einschliesslich Panzer und Flugzeuge, das im Rahmen der sogenannten <em>set piece battle<\/em> gef\u00fchrt wurde, also dem Angriff mit begrenzten Zielen, Zeitplan und einer starken artilleristischen Feuerwalze.<\/p>\n<p>Dazu kam ein massiver Anstieg der materiellen Ressourcen, die nun den britischen Gener\u00e4len zur Verf\u00fcgung standen. Die Mobilmachung der britischen Industrie f\u00fcr den \u00abtotalen Krieg\u00bb, mit Lloyd Georges Ernennung zum Munitionsminister im Mai 1915 eingel\u00e4utet worden war, machte sich an der Front eigentlich erst im Fr\u00fchjahr 1917 bemerkbar. Aber seit diesem Zeitpunkt konnten die Briten milit\u00e4risch zunehmend aus dem Vollen sch\u00f6pfen. Alle Typen von Gesch\u00fctzen, einschliesslich schwerer und Haubitzen sowie Explosivmunition mit effektiveren Aufschlagz\u00fcndern (Nr. 106) waren nun in riesiger Anzahl verf\u00fcgbar. Im Verlauf der Hundert-Tage-Kampagne ab dem 8. August 1918 verfeuerten die britischen 18-Pfund-Feldkanonen im Durchschnitt t\u00e4glich 100\u2019000 Granaten. Beim Angriff auf die Siegfried-Stellung verschoss die BEF am 29. September 1918 eine Rekordzahl von 945\u2019052 Granaten, darunter zum ersten Mal in grosser St\u00fcckzahl \u2013 30\u2019000 Senfgasgranaten. Beim Angriff der 46. Division auf Bellenglise am St. Quentin-Kanal verfeuerte ihre Artillerie acht Stunden lang jede Minute 126 Granaten pro 500 m der deutschen Linie \u2013 der Infanterieangriff war damit auf jedem Meter dieser 500 m langen Front mit 50\u2019000 Granaten vorbereitet. Im Verlauf des Sturms des Mont Houy bei Valancienne am 1. November durch die 6. (kanadische) Brigade wurde der Infanterieangriff von 87\u2019700 Granaten, also 2\u2019150 t Sprengstoff unterst\u00fctzt \u2013 das waren 1,5 t pro Infanteristen. Es war kein Wunder, dass sich so Verlustverh\u00e4ltnisse von 10:1 einstellten. Die Artillerie war nicht nur st\u00e4rker, sondern sie war auch zielgenauer. Die wissenschaftlichen Entwicklungen in der Horchtechnik, der Lokalisierung von M\u00fcndungsfeuer, in der Vermessung und der Sprechfunkverbindung mit den Artilleriefliegern verbesserten die artilleristischen M\u00f6glichkeiten, die gegnerischen Ziele \u2013 vor allem die deutsche Artillerie \u2013 zu ermitteln, zu treffen und zu zerst\u00f6ren. Das war es, woran man 1915\/16 auf so kl\u00e4gliche Weise gescheitert war.<\/p>\n<p>Auch die Feuerkraft der Infanterie selbst wurde durch die grossangelegte Beschaffung von leichten Lewis-MGs, Grabenm\u00f6rsern, Hand- und Gewehrgranaten massiv gesteigert. Diese neuen Waffen, zusammen mit der Wiederbesinnung auf die individuelle Schiessfertigkeit, erlaubten es der Infanterie, nun wieder die flexible Gefechtstaktik von Feuer und Bewegung aus der Vorkriegszeit anzuwenden. Das gab ihr die Feuerkraft, ihren Weg gegebenenfalls auch ohne Artillerieunterst\u00fctzung durchzuk\u00e4mpfen. 1914 war der Infanterist wie ein Wildh\u00fcter mit Schlapphut ausger\u00fcstet gewesen. Gewehr und Bajonett waren seine einzige Bewaffnung, zum Schlachtfeld marschierte er zu Fuss. Dort lieferten die Schrapnells der Feldartillerie die einzige Feuerunterst\u00fctzung. 1918 dagegen glich der britische Infanterist einem Industriearbeiter. Er trug einen Stahlhelm und eine Gasmaske, zum Schlachtfeld fuhr er auf dem Lastwagen. Wenn er dort ankam, lief in der Regel bereits ein artilleristisches Sperrfeuer von ungeheurer Zerst\u00f6rungsgewalt. Beim Angriff wurde er von Panzern und Flugzeugen sowie einem T\u00e4uschungsman\u00f6ver mit ausgekl\u00fcgelten Funkspielen unterst\u00fctzt. Dieser Wandel stellte eine regelrechte milit\u00e4rische Revolution dar.<\/p>\n<p>Es war nicht nur die Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t der Kriegsmittel, die sich ver\u00e4nderte; auch die Art ihrer Verwendung wandelte sich. Eine der wichtigsten und l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen Ver\u00e4nderungen stellte sich auf strategischer Ebene ein. Die strategische Grossmachtssucht, die f\u00fcr die im Grund genommen amateurhafte und schlecht ausger\u00fcstete britische Armee in den fr\u00fcheren Schlachten, vor allem an der Somme und in der Dritten Flandernschlacht so verheerende Folgen gehabt hatte, war 1918 einer Strategie der begrenzten Ziele gewichen. Die Eroberung dieser Ziele wurde erst nach sorgf\u00e4ltiger Planung, Aufkl\u00e4rung und logistischer Vorbereitung in die Wege geleitet. Einmal festgelaufen, wurden die Angriffe eingestellt und an anderer Stelle fortgesetzt, eine Methode, die hochqualifizierte Stabsarbeit voraussetzte. Die Eroberung von Gel\u00e4nde und das Festhalten daran, unabh\u00e4ngig von dessen milit\u00e4rischem Wert, verlor seine mystische Bedeutung. Die Einheiten wurden nun auch ermutigt, ohne grosse R\u00fccksicht auf den Schutz ihrer Flanken vorzugehen. Das deutsche Heer w\u00fcrde nicht durch einen einzigen, m\u00e4chtigen K.-o.-Schlag, sondern nur durch eine unabl\u00e4ssige Folge kr\u00e4ftiger Fausthiebe zu Boden gehen.<\/p>\n<p>Am ehesten machte sich der Wandel aber auf der operativen und taktischen Ebene bemerkbar. Im Fr\u00fchjahr 1918 war die F\u00e4higkeit der BEF, Schlachten zu planen und durchzuf\u00fchren, eine andere. Dies wird besonders ersichtlich, wenn man etwa die hoffnungslose Stabsarbeit, der die 21. und 24. Division bei Loos im September 1915 zum Opfer fielen, verglichen mit der brillanten und v\u00f6llig \u00fcberraschenden Verschiebung des kanadischen Korps an die Front bei Amiens im August 1918.<\/p>\n<p>Die massive Feuerkraft der Artillerie wurden jetzt nicht mehr dazu verwendet, die Soldaten und Verteidigungsanlagen zu zerst\u00f6ren, sondern um sein Befehls- und F\u00fchrungssystem zu neutralisieren und die Nachf\u00fchrung von Verst\u00e4rkung zu verhindern: eine Schlacht in der Tiefe des Raumes. Das vorbereitende Trommelfeuer, das dem Feind oft einen bevorstehenden Angriff angek\u00fcndigt hatte, wurde abgel\u00f6st von einem mathematisch vorausberechnenden Schiessverfahren, dem sogenannten Kartenschiessen, das auf genauen und aktuellen Gel\u00e4ndekarten aufbaute, eine Taktik, mit der die 3. Armee erstmals im November 1917 bei Cambrai erfolgreich gewesen war. Hier kam die \u00dcberraschung in der Operationsf\u00fchrung wieder zur Geltung. Strategie der begrenzten Ziele hiess aber auch, dass die Artillerie schnell nachgezogen wurde, um einmal eingenommene Stellungen gegen deutsche Gegenst\u00f6sse zu verteidigen, eine Methode, die General Plumers 2. Armee in den Flandernk\u00e4mpfen von 1917 entwickelt hatte. Seit dem Herbst 1916 war die deutsche Armee im Westen immer mehr zu einer elastischen Verteidigung in der Tiefe \u00fcbergegangen. Diese zielte darauf ab, die angreifende Infanterie weit in die deutsche Verteidigungszone und damit in den Bereich des Unterst\u00fctzungsfeuers herauszulocken, wo sie dann der artilleristisch unterst\u00fctzte Gegenstoss der deutschen Hauptkr\u00e4fte traf. Die vom britischen Oberkommando 1916\/17 verfochtene Durchbruchsstrategie hatte den Deutschen also in die H\u00e4nde gespielt. Doch die neue Strategie der begrenzten Ziele erlaubte es der inzwischen viel st\u00e4rker bewaffneten britischen Infanterie und Artillerie, der deutschen Methode etwas entgegenzusetzen. Die Gegenst\u00f6sse der Deutschen gerieten nun zunehmend verlustreicher und weniger effektiv.<\/p>\n<p>Auch die Infanterietaktik wandelte sich, ein Prozess, der mit der Ver\u00f6ffentlichung der einflussreichen Ausbildungsvorschrift <em>SS 143: Instructions fort he Training of Platoons for Offensiv<\/em> <em>Action<\/em> im Februar 1917 einsetzte. SS 143 war das Resultat der Arbeit eines der besten Taktiker der britischen Armee, Generalmajor Arthur Solly-Flood. Sie markierte, wie dies der Historiker Paddy Griffith herausgearbeitet hat, den epochalen Wandel von einer Taktik der Angriffswellen, wie sie an der Somme so schlimm gescheitert war, hin zu einer Taktik der kleinen, initiativen Einheiten mit hoher Feuerkraft, f\u00fcr einen Krieg, den der sp\u00e4tere Feldmarschall Wavell einmal als den \u00abKrieg der Zugf\u00fchrer\u00bb charakterisierte. In der \u00fcberarbeiteten Form vom Februar 1918 legte SS143 die Grundlage f\u00fcr die Herbsterfolge der BEF, bei denen Flexibilit\u00e4t, Initiative und Man\u00f6ver zu Schl\u00fcsselqualit\u00e4ten wurden. Nun begann man auch die Bedeutung der Kooperation zwischen Infanterie und Panzern voll zu begreifen. Die Tanks des Weltkriegs blieben \u2013 trotz aller Verbesserungen \u2013 langsam, verwundbar und mechanisch unzuverl\u00e4ssig. Sie forderten ihren Besatzungen ein H\u00f6chstmass an k\u00f6rperlicher Leistungsf\u00e4higkeit und Kampfmoral ab. Mit dem Verst\u00e4ndnis, dass die Panzer in erster Linie eine Unterst\u00fctzungswaffe f\u00fcr die Infanterie bildeten, waren die Briten ab 1918, als sie mit Panzern zum Angriff \u00fcbergingen, hierin durchwegs erfolgreich.<\/p>\n<p>Trotz aller ernsten Schw\u00e4chen in Bezug auf Tradition, Doktrin, Ausr\u00fcstung, Organisation und Gr\u00f6sse, mit denen die britische Armee in den Krieg zog, trotz aller, sich aus ihrer improvisierten Vergr\u00f6sserung ergebenden massiven Ersch\u00fctterungen und \u00abEntprofessionalisierungen\u00bb, trotz der st\u00e4ndigen Konfrontation mit der Hauptmasse eines t\u00fcchtigen und mutigen Feindes unter den komplizierten Bedingungen eines Koalitionskrieges demonstrierte die Armee strategische, operative und taktische Entwicklungsf\u00e4higkeit. Diese Entwicklung vollzog sich zudem in vergleichsweiser kurzer Zeit. Der Erste Weltkrieg gilt gemeinhin als langer Krieg, aber nach den Massst\u00e4ben moderner Kriege war an seinen 52 Monaten Dauer nichts Aussergew\u00f6hnliches.\u00a0 Die BEF trat gegen die Hauptmacht der Deutschen nicht vor dem 24. Monat (Juli 1916) an, und sie war erst ab dem 35. Monat (Juni 1917) deren Hauptkriegsgegner an der Westfront. Selbst die 52 Monate waren noch eine kurze Spanne, um eine kleine Berufsarmee, die eigentlich eine f\u00fcr den kontinentalen Krieg schlecht ausger\u00fcstete koloniale Polizeitruppe war, in eine taktisch erfahrene Massen- und Wehrpflichtarmee zu verwandeln, die mit einem ganzen Arsenal neuer Waffen und Technologien ausgestattet war. Diese Armee war bemerkenswert innovativ, sie war f\u00fchrend bei der Entwicklung der Luftbildaufkl\u00e4rung, der Feuerwalze, der Kooperation zwischen Artillerie und Luftwaffe, des Artillerieschiessverfahrens, der Luftversorgung von Bodentruppen, von t\u00e4uschendem Funkverkehr, des Schlachtfliegers und des Panzers. Die Heeresleitung, namentlich unter Haig war offen f\u00fcr neue Ideen, vor allem f\u00fcr neue Technologien. Haig war ein grosser Bef\u00fcrworter von Panzerkr\u00e4ften und der Luftwaffe. Die meisten Historiker stimmen heute darin \u00fcberein, dass die BEF eine Lernzeit durchlief, wobei es noch Debatten \u00fcber deren Quellen, Geschwindigkeit und Qualit\u00e4t gibt. Das Ganze war sicherlich eine ungeordnete Entwicklung, mit Initiativen \u00abvon unten\u00bb wie \u00abvon oben\u00bb, eine Entwicklung deren genaue Urspr\u00fcnge sich oft schwer identifizieren lassen und die sicher das Ergebnis vieler H\u00e4nde Arbeit war.<\/p>\n<p>Krieg ist die ultimative Freund-Feind-Beziehung, operative und taktische Entwicklungen verlaufen dabei unvermeidlich auf symbiotische Weise. Trotz aller Verluste erwuchs die BEF aus der Somme-Schlacht als eine realistischere, professionellere und st\u00e4rkere Armee, die dann 1917 zum schwierigsten, unerbittlichsten und r\u00fccksichtslosesten Gegner der deutschen Armee erwachsen sollte.<\/p>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/3\u2033][vc_single_image image=\u201c9875\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1669977083660{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Ordonance QF-18-Pounder-Gun:\u00a0 Die Kanone der Feld-Artillerie mit enem Kaliber von 83,8 mm und einer maximalen Reichweite von 8700 Metern. Das Gesch\u00fctz hatte ein Gewicht von 1\u2019300 kg und eine Kadenz von vier Schuss pro Minute. QF steht f\u00fcr <em>\u201eQuick Fire\u201c<\/em>. Von 1903 \u2013 1940 wurden rund 10\u2019000 St\u00fcck dieser Waffe durch die britischen R\u00fcstungsfirmen hergestellt.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/3\u2033][vc_single_image image=\u201c9877\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1669993112826{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Die Schiffe der Dreatnought-Linie revolutionierten die \u00c4ra des Seekriegs.\u00a0 <em>HMS Dreathnought <\/em>(\u201eF\u00fcrchtenichts\u201c) war Namensgeber f\u00fcr die Typisierung von modernen Schlacht- oder Grosskampfschiffen, wie diese sp\u00e4ter bezeichnet wurden. Rund 750 Mann Besatzung gew\u00e4hrleisteten den Betrieb des gepanzerten Schiffes und den Einsatz von 37 Gesch\u00fctzen und f\u00fcnf Torbedorohren.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/3\u2033][vc_single_image image=\u201c9878\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1669993338166{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Die Airco DH.4 war ein einmotoriger zweisitziger Doppeldecker, der im Ersten Weltkrieg als Bomber eingesetzt wurde. Er wurde von der britischen Firma Airco entwickelt. Die Fertigung erfolgte in Gro\u00dfbritannien und als DH-4A, DH-4B und DH-4M in den USA. Sie wurde auf britischer und US-amerikanischer Seite ab M\u00e4rz 1917 eingesetzt.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201cgb-tsk-land\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h4>Die Landstreitkr\u00e4fte<\/h4>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Grossbritanniens offensive Landstreitkr\u00e4fte wurden in einer Expeditons-Streitkraft zusammengefasst. <\/span>Die Gr\u00fcndung einer<strong> schnellen Eingreiftruppe<\/strong> des britischen Heeres unter der Bezeichnung <em>British Expeditionary Force<\/em> (BEF) geht auf Richard Haldane in seiner T\u00e4tigkeit als Kriegsminister zur\u00fcck. W\u00e4hrend seiner Amtszeit wurden in Grossbritannien zwei m\u00f6gliche Kriegsszenarien f\u00fcr einen Krieg der Entente gegen Deutschland diskutiert. Entgegen der Ansicht der Navalisten, die meinten, Grossbritannien solle einen reinen Seekrieg mit Deutschland f\u00fchren und den Landkampf den Franzosen \u00fcberlassen, lie\u00df Haldane eine Expeditionsstreitmacht zusammenstellen, die zu Kriegsbeginn auf den Kontinent verlegt werden sollte. Ab 1911 war f\u00fcr den Kriegsfall ein Einsatz britischer Truppen auf dem Kontinent zur Unterst\u00fctzung Frankreichs fest vereinbart.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><\/h4>\n[\/vc_column_text][vc_single_image image=\u201c9883\u2033 img_size=\u201cfull\u201c][vc_empty_space height=\u201c5px\u201c][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h6>Das Britische Expeditionskorps (BEF) bestand anf\u00e4nglich aus drei Armeekorps \u00e0 zwei Divisionen und einer Kavallerie-Division. Das abgebildete Organigramm entspricht der Aufstellung zu Kriegsbeginn (August 1914). Die fortlaufende Zuf\u00fchrung von Truppen f\u00fchrte zur Bildung weiterer Divisionen, die letzlich in f\u00fcnf Korps-Gruppen organisiert waren.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_column_text][\/vc_column_text][vc_column_text]Am 4. August 1914 marschierten deutsche Truppen in das neutrale Belgien ein. Gro\u00dfbritannien befahl am selben Tag die Mobilmachung seiner Armee. Herbert Kitchener wurde zum Kriegsminister ernannt. Kitchener sagte als einer der Ersten einen mehrj\u00e4hrigen Krieg voraus und gab noch am 5. August den Befehl zur Vergr\u00f6\u00dferung der Armee aus. Durch Armeebefehl 324 vom 21. August 1914 wurden aus angeworbenen Freiwilligen vorerst sechs neue Divisionen aufgestellt. Insgesamt konnten so bis 1915 mehr als 40 Divisionen als Kitcheners Armee oder Neue Armee f\u00fcr den Einsatz an der Westfront aufgebaut werden.\n<p>Nachdem die ersten Einheiten der BEF am 11. August in Le Havre angelandet waren, bestand die British Expeditionary Force in Frankreich bis Herbst 1914 aus vier Infanteriedivisionen und einer Kavalleriedivision. Gef\u00fchrt wurde sie von Sir John French. Die Infanteriedivisionen waren aufgeteilt in zwei Armeekorps unter Generalmajor Douglas Haig und James Grierson. Die Kavalleriedivision wurde gef\u00fchrt von Edmund Allenby. Der Einsatz der British Expeditionary Force entschied im September 1914 die Schlachten an der Marne und an der Aisne. Im Rahmen des Wettlaufes zum Meer wurde die B.E.F. von der Aisne nach Flandern verlegt und ab Oktober 1914 in f\u00fcnf Korpsgruppen organisiert.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id69edd38693d9c\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id69edd38693d9c\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><strong>Oberbefehlshaber<\/strong>: Generalleutnant Sir John D. French<\/p>\n<p><strong>Generalstabschef<\/strong>: Generalleutnant Sir Archibald J. Murray<\/p>\n<p><strong>I. Korps<\/strong> (Generalleutnant Douglas Haig)<\/p>\n<p>1. Division (Generalmajor Samuel H. Lomax)<br>\n2. Division (Generalmajor Charles Monro)<\/p>\n<p><strong>II. Korps<\/strong> (Generalleutnant Horace Smith-Dorrien)<\/p>\n<p>3. Division (Generalmajor Hubert Hamilton)<br>\n5. Division (Generalmajor Charles Fergusson, ab 26. Oktober Thomas Morland)<\/p>\n<p><strong>III. Korps<\/strong> (Generalleutnant William Pulteney)<\/p>\n<p>4. Division (Generalmajor Henry Wilson)<br>\n6. Division (Generalmajor John L. Keir)<\/p>\n<p><strong>IV. Korps<\/strong> (Generalleutnant Henry Rawlinson)<\/p>\n<p>7. Division (Generalmajor Thompson Capper)<br>\n8. Division (Generalmajor Francis J. Davies)<\/p>\n<p><strong>Kavallerie Korps<\/strong> (Generalleutnant Edmund H. Allenby)<\/p>\n<p>1. Kavallerie-Division (Generalmajor Henry de B. de Lisle)<br>\n2. Kavallerie-Division (Generalmajor Sir Hubert Gough)<br>\n3. Kavallerie-Division (Generalmajor Julian H. Byng)<\/p>\n<p>Nach dem Abflauen der Ersten Flandernschlacht wurde die British Expeditionary Force durch die neuaufgestellten Kitchener-Divisionen der Territorial-Force erg\u00e4nzt. Zum Jahresende 1914 wurde die B.E.F. deshalb in 1. Armee unter Haig und 2. Armee unter Smith-Dorrien, sp\u00e4ter Herbert Plumer, neu organisiert.<\/p>\n<p>Wegen seiner unentschlossenen F\u00fchrung wurde French f\u00fcr die britischen Fehlschl\u00e4ge und die hohen Verluste verantwortlich gemacht und im Dezember 1915 durch seinen Stellvertreter und Oberbefehlshaber der 1. Armee Haig ersetzt. Als Generalstabschef des B.E.F. wurde Generalleutnant Launcelot E. Kiggell bestimmt. Das britische Hauptquartier befand sich von Anfang April 1916 bis zur Aufl\u00f6sung im April 1919 auf Ch\u00e2teau de Beaurepaire bei Montreuil, nur w\u00e4hrend der Schlacht an der Somme verlegte General Haig seinen Gefechtsstand nach Beauquesne.<\/p>\n<p>Weitere Armeen wurden wie folgt aufgestellt:<\/p>\n<p>die 3. Armee im Juli 1915 unter Charles Monro<br>\ndie 4. Armee im Februar 1916 unter Henry Rawlinson<br>\ndie Reservearmee im Mai 1916, im Oktober 1916 umbenannt in 5. Armee unter Hubert Gough<\/p>\n<p>Weitere britische Expeditionskorps im Ersten Weltkrieg wurden im Mittelmeer (Mediterranean Expeditionary Force), Mesopotamien, \u00c4gypten\/Pal\u00e4stina, an der Saloniki-Front auf dem Balkan und in Italien eingesetzt. Diese wurden teilweise von Expeditionskorps der britischen Dominions Kanada, Australien und Neuseeland unterst\u00fctzt.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<h4><\/h4>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_single_image image=\u201c9887\u2033 img_size=\u201cfull\u201c][vc_empty_space height=\u201c5px\u201c][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h6>King George V. und die Armeef\u00fchrer der B.E.F., von links nach rechts: Sir William Birdwood (5. Armee), Sir Henry Rawlinson (4. Armee), Sir Herbert Plumer (2. Armee), King George V., Sir Douglas Haig (GOC), Sir Henry Horne (1. Armee) und Sir Julian Byng (3. Armee), November 1918<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201cgb-tsk-see\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h4>Die Marine<\/h4>\n<p>Grossbritanniens zweite Front verlief auf den Weltmeeren: Als der Krieg ausbrach, waren die britische \u00d6ffentlichkeit und die Politik (vorneweg der Aussenminister Sir Edward Grey) der Meinung, dass Grossbritanniens Rolle vornehmlich eine maritime sein werde.<\/p>\n<p>Die Royal Navy dachte ganz sicher so und ging davon aus, dass die Seemacht entscheidend zum Sieg der Entente beitragen w\u00fcrde. Ohnehin war man bei der Marine von der Unvermeidbarkeit eines Krieges mit Deutschland \u00fcberzeugt gewesen. Jahrelang hatte etwa Admiral Lord Charles Beresford seine Offiziere beim Fr\u00fchst\u00fcck mit den Worten begr\u00fcsst: \u00abNun meine Herren, wieder ein Tag n\u00e4her am Krieg mit Deutschland\u00bb.<\/p>\n<h6>Quelle: Abschrift des Artikels \u00abStreitkr\u00e4fte (Grossbritannien)\u00bb von James Bourne, (\u00dcbersetzung: Markus P\u00f6hlmann) in Enzyklop\u00e4die Erster Weltkrieg, Herausgeber: Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Irina Renz, S. 884- 891, Verlag Neue Z\u00fcrcher Zeitung, 2003.<\/h6>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id69edd38693dab\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id69edd38693dab\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Unter F\u00fchrung des dynamischen Admirals John Fisher (First Sea Lord 1904-1910) hatte die Navy mit der Entwicklung der Dreadnoughts den Kriegsschiffbau revolutioniert und einen R\u00fcstungswettlauf mit dem Deutschen Reich provoziert, den die Briten nach Meinung aller bis 1912 f\u00fcr sich entschieden hatten. Fisher wusste genau, wie er diese m\u00e4chtige Waffe zum Einsatz bringen wollte: St\u00e4ndiger Druck sollte das Kalk\u00fcl seiner Strategie bilden. Die Seeblockade sollte dazu dienen, die Deutschen entweder wirtschaftlich zusammenbrechen zu lassen oder \u2013 was wahrscheinlicher schien \u2013 sie zu zwingen, in der Nordsee die Entscheidung gegen die Briten zu suchen. Fishers moderne Flotte aus Grosskampfschiffen unter der F\u00fchrung seines Proteg\u00e9s Admiral John Jellicoe w\u00fcrde dann die deutsche Flotte in einer Vernichtungsschlacht zerschlagen, einem neuen Trafalgar. Dieser Sieg w\u00fcrde die entscheidende Wende im Krieg bringen, er sollte Neutralen wie Feinden gleichermassen die Allmacht der britischen Flotte vor Augen f\u00fchren. Er w\u00fcrde eine noch sch\u00e4rfere Blockade erm\u00f6glichen und vielleicht sogar den Weg f\u00fcr die Landung einer britischen \u2013 oder besser noch: einer russischen \u2013\u00a0\u00a0 Armee an der pommerschen K\u00fcste frei machen. Doch die Dinge entwickelten sich anders als von Fisher geplant.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Auf den Weltmeeren wurden zwar die deutschen Kreuzer gejagt und die Schiffe der Handelsmarine aufgebracht, aber die Blockade Deutschlands musst aus R\u00fccksicht auf die Neutralen, namentlich die USA, als Fernblockade im eisigen Dreieck zwischen Grossbritannien, Gr\u00f6nland und Island durchgef\u00fchrt werden.\u00a0 Deutschland zeigte keinerlei Anzeichen f\u00fcr einen wirtschaftlichen Zusammenbruch. Das Ausweichen des deutschen Schlachtkreuzers <em>Goeben<\/em> und des kleinen Kreuzers <em>Breslau<\/em> in t\u00fcrkische Hoheitsgew\u00e4sser und die Beschiessung der britischen K\u00fcste durch deutsche Kriegsschiffe waren f\u00fcr die Royal Navy in dieser ersten Kriegsphase herbe Verluste. Auch die Bedrohung der See\u00fcberlegenheit durch die U-Boote f\u00fchrte bei h\u00f6heren Seeoffizieren zu einiger Unruhe. Am meisten aber war es die offensichtliche Zur\u00fcckhaltung des Kaisers, seine Flotte in einem Grosskampf mit den Briten zu riskieren, die zu Frustration f\u00fchrte und die unangenehme Frage aufkommen liess, wof\u00fcr die Navy dann eigentlich gut sei.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Fisher aber hatte keinen Zweifel, dass der Tag, f\u00fcr den so lange geplant und von dem er so lange getr\u00e4umt hatte, kommen w\u00fcrde. Als dieser Tag am 31. Mai 1916 kam, gelang es Jellicoe nicht, den erwarteten grossen Schlag gegen die deutsche Flotte zu f\u00fchren. Trotz h\u00f6chsten seem\u00e4nnischen und taktischen K\u00f6nnens machten ihm die Qualit\u00e4ten und das Gl\u00fcck seines Gegners, das Versagen mehrerer untergebener F\u00fchrer und die schlechtere Konstruktion seiner Schiffe einen Strich durch die Rechnung. Die Schlacht am Skagerrak <em>(engl: Battle of Jutland)<\/em> war f\u00fcr das \u00dcberlegenheitsgef\u00fchl der Royal Navy ein schwerer Schlag \u2013 einer, von dem sie sich vielleicht nie mehr erholt hat.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Danach geriet der Seekrieg zu einem erbitterten Kampf gegen die U-Boote, der Grossbritannien im April 1917 bis an den Rand einer landesweiten Hungersnot brachte. Der just in diesem Moment erfolgte Kriegseintritt der USA trug viel dazu bei, die britische Seeherrschaft im Nordatlantik wieder herzustellen. Trotz Niederlagen und Entt\u00e4uschungen besteht kein Zweifel, dass diese F\u00e4higkeit, den weltweiten Zugang zu Nahrungsmitteln und Waffen offen zu halten und sichere Passagen f\u00fcr die Verlegung britischer Truppen an die verschiedenen Fronten zu garantieren, letztlich eine kriegsentscheidende Waffe war.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<h6><\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/3\u2033][vc_single_image image=\u201c9892\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670059857071{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>HMS Agamemnon der Lord Nelson-Klasse. Das 135 Meter lange Schiff, bewaffnet mit 46 grosskalibrigen Gesch\u00fctzen und f\u00fcnf Torbedorohren wurden zun\u00e4chst in der Home-Fleet (Kanalk\u00fcste) und dann im Rahmen der Dardanellenk\u00e4mpfe eingesetzt. Die Besatzung umfasste rund 800 Mann.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/3\u2033][vc_single_image image=\u201c9893\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670059873436{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6><em>HMS E18<\/em> war ein Unterseeboot der Klasse E der Royal Navy, das im Ersten Weltkrieg in der Ostsee eingesetzt wurde und im Mai 1916 in den K\u00fcstengew\u00e4ssern des Ostseegouvernements Estland des zaristischen Russlands sank.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/3\u2033][vc_single_image image=\u201c9891\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670059892328{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>HMS Ark Royal war ein Flugzeugmutterschiff der Royal Navy. Das 1913 eigentlich als Frachter begonnene Schiff wurde 1914 als Tr\u00e4ger f\u00fcr Wasserflugzeuge fertiggestellt.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201cgb-tsk-luft\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h4>Die Luftstreitkr\u00e4fte<\/h4>\n<p>Im Mai 1890 wurde die Ballon-Einheit der Royal Engineers gegr\u00fcndet. In Eastchurch in der Grafschaft Kent er\u00f6ffnete die britische Marine im Dezember 1911 eine Flugschule.<\/p>\n<p>Auf Grund einer k\u00f6niglichen Anordnung gr\u00fcndete das britische Milit\u00e4r am 13. April 1912 das <em>Royal Flying Corps<\/em>, kurz RFC. Zum RFC geh\u00f6rte eine Armee-, eine Marine- und eine Reserveeinheit, eine zentrale Flugschule in Upavon, Wiltshire, und die k\u00f6niglichen Flugzeugwerke in Farnborough.<\/p>\n<p>Am 13. Mai 1912 wurde die Ballon-Einheit der Royal Engineers dem RFC unterstellt.<\/p>\n<p>Das Motto des RFC lautete <em>Per Ardua ad Astra<\/em> (Durch Schwierigkeiten zu den Sternen).<\/p>\n<p>Am 5. Juli 1912 ereignete sich der erste t\u00f6dliche Unfall des RFC, als in der N\u00e4he von Stonehenge eine Doppelsitzermaschine abst\u00fcrzte und beide Insassen dabei ums Leben kamen.<\/p>\n<p>Der sp\u00e4ter danach ausgegebene Befehl \u201eFlying will continue this evening as usual\u201c wurde anschliessend zur Tradition.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id69edd38693db9\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id69edd38693db9\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Im August wurde in Larkhill, Wiltshire, ein Wettbewerb durchgef\u00fchrt, um das beste Flugzeug f\u00fcr die Belange des RFC zu ermitteln. Der Doppeldecker <strong>Bristol Tractor<\/strong> ging dabei als Gewinner hervor.<\/p>\n<p>Das erste Man\u00f6ver unter Einbeziehung von 24 Armeeflugzeugen fand im September in East Anglia statt.<\/p>\n<p>Am Ende des Jahres 1912 unterstanden dem Royal Flying Corps bereits 12 bemannte Ballons und 36 Doppeldecker-Kampfflugzeuge.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Entwicklung w\u00e4hrend des Krieges<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn des Ersten Weltkriegs war das RFC haupts\u00e4chlich f\u00fcr den Einsatz bemannter Aufkl\u00e4rungsballons f\u00fcr die Artillerie an der Westfront verantwortlich.<\/p>\n<p>Die meisten Kampfeins\u00e4tze flog zu dieser Zeit die franz\u00f6sische Luftwaffe, die zahlenm\u00e4ssig den Briten an Flugzeugen weit \u00fcberlegen war.<\/p>\n<p>Doch unter der starken F\u00fchrung von Generalmajor Hugh Trenchard, der das Kommando in Frankreich am 19. August 1915 \u00fcbernahm, steigerte das RFC seine Aktivit\u00e4ten und errang unter schweren Verlusten zunehmend Kampferfolge. 1916 starben \u00fcber 700 Mann, es war die h\u00f6chste Rate w\u00e4hrend des Krieges.<\/p>\n<p>Noch vor der Ankunft des RFC in Frankreich gab es die ersten Kriegsopfer: eine \u00fcberladene Maschine, die sich bei Dover der Hauptflotte anschliessen wollte, st\u00fcrzte ab. Beide Flieger starben. Einer von ihnen war Lieutenant Robert R. Skene, der erste Brite, der einen Looping mit einem Flugzeug geflogen hatte.<\/p>\n<p>Kurz darauf \u00fcberquerte das RFC mit 60 Flugzeugen der Staffeln 2, 3, 4 und 5 den \u00c4rmelkanal.<\/p>\n<p>Der erste britische Verwundete bei einem milit\u00e4rischen Flugeinsatz war Sergeant Major Jillings, der bei einem Aufkl\u00e4rungsflug \u00fcber den deutschen Linien am 22. August 1914 von einem Gewehrschuss ins Bein getroffen wurde.<\/p>\n<p>Am 25. August 1914 gelang der erste Erfolg im Luftkampf, bei dem eine deutsche Maschine vom Typ Etrich Taube zur Landung gezwungen wurde. Der Pilot konnte bis in einen nahen Wald verfolgt werden.<\/p>\n<p>Zu Kriegsbeginn waren die britischen Flugzeuge mit dem Union Jack markiert, was zu h\u00e4ufigem Friendly fire f\u00fchrte, da britische Bodentruppen das Kreuz aus der Entfernung mit dem Kreuz auf deutschen Flugzeugen verwechselten und auf die Maschinen feuerten. Daher \u00fcbernahm das RFC die runde Flugzeugkokarde der franz\u00f6sischen Flugzeuge mit einer ge\u00e4nderten Farbfolge.<\/p>\n<p>Schon fr\u00fch experimentierten die Briten mit Funkger\u00e4ten in den Flugzeugen, da die Nachrichten\u00fcbermittlung vom Flugzeug zum Boden bisher nur mittels abgeworfener und eingesammelter Zettel funktionierte. So gaben die Piloten beispielsweise Korrekturen f\u00fcr den Artilleriebeschuss oder die Lage feindlicher Truppen bekannt. Die eingesetzten Ger\u00e4te wogen allerdings zu viel und belegten im Flugzeug den Platz des zweiten Mannes. Zudem konnten die Ger\u00e4te im Flugzeug nur senden, aber nicht empfangen. R\u00fccksprache der Bodenstellen mit dem Piloten war also nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Der grosse Durchbruch war jedoch die Aufkl\u00e4rung der L\u00fccke zwischen den deutschen Armeen. Dies erm\u00f6glichte es, den deutschen Vormarsch in der Marneschlacht zu stoppen.<\/p>\n<p>Auch die Bedeutung von Luftaufnahmen wurde schnell erkannt und schon im September 1914 fotografierte die Besatzung eines britischen RFC-Aufkl\u00e4rers an der Aisne die feindlichen Stellungen. Die Aufnahmen wurden am Boden in einer fahrbaren Dunkelkammer entwickelt. Die Technik erm\u00f6glichte auch eine hohe Trefferquote bei der Bombardierung feindlicher Eisenbahnstrecken und von Kommandostellen w\u00e4hrend der britischen Offensive bei Neuve-Chapelle am 10. M\u00e4rz 1915. Die Karten f\u00fcr die Piloten basierten auf vorher get\u00e4tigten Luftaufnahmen.<\/p>\n<p>Eine weitere wichtige Aufgabe des RFC war das Absetzen von Spionen hinter den feindlichen Linien. Die erste Aktion dieser Art misslang am 13. September 1915, weil die Maschine abst\u00fcrzte und der Pilot wie auch der abzusetzende Spion schwer verwundet in deutsche Gefangenschaft gerieten.<\/p>\n<p>Zu Beginn der Schlacht an der Somme, Mitte 1916, verf\u00fcgte das RFC \u00fcber 421 Flugzeuge und vier Fesselballon-Staffeln mit 14 Ballons. Zum ersten Mal wurde die Sopwith 1 \u00bd Strutter eingesetzt, die ein eingebautes Maschinengewehr besass, das mit dem Propeller synchronisiert war.<\/p>\n<p>Als Zusammenschluss der Kommandos f\u00fcr Makedonien, Mesopotamien, Pal\u00e4stina und Deutsch-Ostafrika wurde am 15. Juli 1916 die Brigade Mittlerer-Osten unter F\u00fchrung von Brigadegeneral W.G.H. Salmond gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1917 erreichte die einhundertste Staffel die Front. Dabei handelte es sich um die erste Nachtbombereinheit.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Schlacht von Cambrai, Ende November 1917, warfen britische Maschinen Bomben auf feindliche Stellungen, um gegen Panzer gerichtete Gesch\u00fctze auszuschalten.<\/p>\n<p>Am 1. April 1918 wurde die Royal Air Force als Zusammenschluss aus RFC und RNAS gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Organisation<\/strong><\/p>\n<p>Die grundlegende Einheit des Royal Flying Corps war die Staffel (engl. Squadron), bestehend aus mehreren Schw\u00e4rmen (engl. Flight). Eine Staffel wurde gew\u00f6hnlich von einem Major befehligt, ein Flight von einem Captain. Bei Kriegsbeginn verf\u00fcgte das RFC \u00fcber sieben Staffeln, zum Zeitpunkt der Gr\u00fcndung der RAF im April 1918 waren es \u00fcber 150.<\/p>\n<p>Die Vermehrung der Staffeln f\u00fchrte Ende November 1914 zur Einf\u00fchrung von Wings (deutsches \u00c4quivalent: Gruppe) als Zusammenfassung mehrerer Staffeln. Es wurden zun\u00e4chst zwei Wings gebildet, No. 1 in Merville und No. 2 in Saint-Omer. Mit der Teilung der British Expeditionary Force in zwei Armeen wenig sp\u00e4ter wurde jeder Armee ein Wing zugeordnet.<\/p>\n<p>Im Laufe der Zeit r\u00fcckte man von der Idee ab, dass alle Staffeln dieselben Funktionen aus\u00fcben sollten und ging zu einer Spezialisierung \u00fcber. Im Januar 1916 wurde entschieden, jeder Armee zwei Wings zuzuteilen, ein Corps Wing zur Unterst\u00fctzung der Bodentruppen und ein Army Wing zur Verf\u00fcgung des Armeeoberbefehlshabers mit Aufgaben wie Fernaufkl\u00e4rung, Luftkampf und Bombenangriffen.<\/p>\n<p>Corps und Army Wing wurden zu einer Brigade zusammengefasst, der ausserdem eine Ballonsektion und ein Flugzeugpark unterstanden. F\u00fcr den Einsatz an der Westfront wurden bis zur Gr\u00fcndung der RAF insgesamt acht Brigaden (nummeriert mit r\u00f6mischen Zahlen) aufgestellt (unter der RAF noch drei weitere), ferner zwei f\u00fcr den Kriegsschauplatz im Nahen Osten (Middle East Brigade und Palestine Brigade) sowie eine Training Brigade.<\/p>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/3\u2033][vc_single_image image=\u201c9903\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670393297546{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Im August 1914 wurden die 2. und 4. Squa ausschlieslich mit der B.E.2a ausger\u00fcstet, und der Typ leistete in den ersten Kriegsmonaten v\u00f6llig zufriedenstellende Dienste. Eine B.E.2a, entweder mit der Seriennummer 471 oder 327, war das erste RFC-Flugzeug, das am 13. August in Frankreich landete, und es war eine B.E.2a, die zusammen mit einer Bleriot XI am 19. August den ersten Aufkl\u00e4rungsflug unternahm.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/3\u2033][vc_single_image image=\u201c9904\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670393311850{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Im Laufe des Jahres 1914 war eine zentrale Flugschule in Indien geplant, doch der Ausbruch des Krieges machte die Idee zunichte. Dennoch befanden sich im August 1914 zwei f\u00fcr diese Schule vorgesehene B.E.8 in Farnborough, von denen eine auf dem obenstehenden Foto zu sehen ist. Dieses Flugzeug, das eine fr\u00fche und grobe Form der Tarnung trug, verlie\u00df Farnborough am 11. August und befand sich am 14. August auf dem Flugzeugpark in Amiens. Zwei Tage sp\u00e4ter st\u00fcrzte das Flugzeug ab, wobei seine Besatzung ums Leben kam. Die RFC nutzte das als \u201eBloater\u201c bekannte Muster in der Folgezeit kaum noch.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/3\u2033][vc_single_image image=\u201c9902\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670393328270{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Das einzige andere britische Flugzeug, das die RFC nach Frankreich begleitete, war die Avro 504, ein Flugzeug, das 1913 in Hendon ein sensationelles Deb\u00fct gegeben hatte, wo es eine unglaubliche Geschwindigkeit an den Tag legte. Die RFC bestellte im April 1914 zw\u00f6lf Flugzeuge, von denen drei bis zur Kriegserkl\u00e4rung zur 5 Squadron kamen. Die Avro 504, Seriennummer 390, hatte das Pech, am 22. August abgeschossen und erbeutet zu werden. Dieser Vorfall gab den Deutschen den ersten Hinweis darauf, dass die britischen Streitkr\u00e4fte irgendwo vor ihnen standen.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201cgb-feldherren\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h4>Die \u201eFeldherrenk\u00f6pfe\u201c<\/h4>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><span style=\"color: #000000;\">In seiner 230 Seiten umfassenden Darstellung \u201eFeldherrnk\u00f6pfe 1914-1918\u201c ver\u00f6ffentlichte Hermann Karl 1932 und dem Pseudony <em>Arminius<\/em> 17 \u201eCharakterbilder\u201c von pr\u00e4genden \u2013 mehr oder weniger gl\u00fccklich agierenden \u2013 Verantwortungstr\u00e4ger an der Spitze der Streitkr\u00e4fte, die im kriegerischen Umfeld einschneidende Entscheide zu treffen hatten. Seine Charakterisierung der beiden Briten Wilson und Haig werden in k\u00fcrzest m\u00f6glicher Form \u00fcbernommen; erg\u00e4nzt wird dieser Artikel durch die Auff\u00fchrung weiterer, aus milit\u00e4rischer Sicht heute zus\u00e4tzlich pr\u00e4gende K\u00f6pfe.\u00a0 <\/span><br>\n<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><\/h4>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c9921\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670605620335{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6><strong>Wilson \u2013 der Diplomat<\/strong><\/h6>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id69edd38693dc3\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id69edd38693dc3\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<h6>Feldmarschall Sir Henry Huges Wilson, 1. Baronet GCB DSO, (*1864, \u2013 \u20201922). Bis Kriegsbeginn Chef der Operationskazlei des \u201eImperial-General-Staff\u201c, dann bis Januar 1915 Sous-Chef des Generalstabes des britischen Westfrontheeres, dann \u201eChief-Liason-Officer\u201c beim franz\u00f6sischen Hauptquartier in Frankreich bis Februar 1916. Dann F\u00fchrer eines Korps an der Westfront bis September 1916, dann Chef der britschen Mission f\u00fcr Russland bis Januar 1917. Vom 27. Februar bis 17. Mai britischer Verbindungsgeneral und Stabschef des franz\u00f6sischen \u201eGeneral-en-Chef\u201c Nivelle, dem auch die Leitung der britschen Operationen obliegt. Dann wieder \u201eChief-Liasons-Officer\u201c bis November 1917. Vom 7. November 1917 bis 2. Februar 1918, britischer Vertreter im Obersten Kriegsrat der Alliierten. Ab dann bis Kriegsende Chef des \u201eImperial-General-Staff\u201c.<\/h6>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c9920\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670605636518{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6><strong>Haig \u2013 der Bulle<\/strong><\/h6>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id69edd38693dcc\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id69edd38693dcc\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<h6>Feldmarschall Douglas Haig, 1.\u00a0 Earl Haig, (*1861, \u2020 1928). Zu Kriegsbeginn F\u00fchrer des 1. Englischen Korps an der Westfront, ab Januar 1915 bis Dezember F\u00fchrer der dort eingesetzten 1. Englischen Armee. Vom 27. Dezember bis Kriegsende \u201eCommander-in-Chief\u201c des britischen Heeres in Belgien und Frankreich.Haig ist bis heute umstritten. Ihm wird vorgeworfen, durch eine zu konservative Truppenf\u00fchrung unter weitgehender Nichtbeachtung der Fortschritte in der Milit\u00e4rtechnik enorme und unn\u00f6tige Verluste verschuldet zu haben. Ferner wird ihm vorgeworfen, die Wirkung einzelner Waffensysteme falsch eingesch\u00e4tzt zu haben: Als gelernter Kavallerist war er \u00fcberzeugt, dass sich feindliche Maschinengewehrstellungen am besten durch schneidige, frontale Reiterangriffe ausschalten lie\u00dfen, zumal eine Kugel \u201eein Pferd kaum aufzuhalten vermag\u201c,[2] und befahl daher h\u00e4ufig Frontalattacken, sowohl durch Kavallerie als auch durch Infanterie. Dabei untersch\u00e4tzte er lange Zeit die Effizienz der modernen Defensivwaffen. F\u00fcr fragw\u00fcrdig geringe Erfolge nahm er hohe Verluste seiner Truppen in Kauf. Nachdem die britische Armee an den ersten beiden Tagen der Sommeschlacht 1916 die h\u00f6chsten Verluste in ihrer Geschichte erlitten hatte, erhielt er den Beinamen \u201eButcher (Metzger) of the Somme\u201c<\/h6>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_column_text][\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c9923\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670605652613{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6><strong>Jellico \u2013 der Proteg\u00e9<\/strong><\/h6>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id69edd38693de9\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id69edd38693de9\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<h6>Admiral John Rushworth Jellicoe, 1. Earl Jellicoe, OM, GCB, GCVO, (* 1859 \u2013 \u2020 1935). Unter First Sealord John Arbuthnot Fisher war Jellicoe der Direktor f\u00fcr Mariner\u00fcstung (1905\u20131907) und danach Marineinspekteur (1908\u20131910). Er setzte sich stark daf\u00fcr ein, Gelder bereitzustellen, um die Marine zu modernisieren, wobei er Neuentwicklungen wie Dreadnoughts und Unterseeboote unterst\u00fctzte. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde er zum Befehlshaber der Grand Fleet bestellt. In der Skagerrakschlacht 1916 war er somit ihr Befehlshaber. Sein Umgang mit der Flotte w\u00e4hrend der Schlacht ist umstritten, einige Historiker beschreiben Jellicoes Taktik als zu vorsichtig, w\u00e4hrend andere ihm keine wesentlichen Fehler unterstellen. Jellicoe wurde vorgeworfen, die deutsche Hochseeflotte nicht verfolgt zu haben, um ihr einen finalen Schlag zu versetzen. Allerdings war das Risiko durch deutsche Torpedoangriffe gegeben, weshalb er von einem erneuten Angriff Abstand nahm, um die britische Flotte zu schonen.[8] In der Heimat zeigte sich die britische \u00d6ffentlichkeit entt\u00e4uscht, dass die Royal Navy, nicht wie bei der Schlacht von Trafalgar, als eindeutiger Sieger hervorging. 1916 wurde er zum Ersten Seelord ernannt und wechselte von seinem Frontkommando an den Schreibtisch. 1918 wurde er zum Viscount ernannt und am 3. April 1919 zum Admiral of the Fleet (Grossadmiral) bef\u00f6rdert. Jellicoe war von September 1920 bis November 1924 Generalgouverneur von Neuseeland. Bei seiner R\u00fcckkehr nach Gro\u00dfbritannien wurde er 1925 zum Earl ernannt. Jellicoe war ein intelligenter und hingebungsvoller Offizier. Bei seinen Mannschaften war er sehr beliebt, da er sich f\u00fcr ihr Wohlergehen und ihre Moral einsetzte. Er war jedoch auch ein Mikromanager, der sich um noch die kleinsten Details selber k\u00fcmmerte, was ihn bisweilen an den Rand der v\u00f6lligen Ersch\u00f6pfung brachte. Sein Einsatz der Flotte in der Skagerrakschlacht zeigten sowohl seine St\u00e4rken als auch seine Schw\u00e4chen als F\u00fchrer auf.<\/h6>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c9922\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1670605675710{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6><strong>Trenchard \u2013 Vater der Royal Air Force<\/strong><\/h6>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id69edd38693e01\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id69edd38693e01\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<h6>Hugh Montague Trenchard, 1. Viscount Trenchard, GCB, OM, GCVO, DSO (*1873 \u2013 \u2020 1956) war ein britischer Offizier, der die Royal Air Force federf\u00fchrend mitbegr\u00fcndete und im Ersten Weltkrieg als erster Chief of the Air Staff f\u00fchrte. In diesen Funktionen stieg er zum Marshal of the Royal Air Force auf und erwarb sich den Ruf als Father of the RAF (dt.: \u201eVater der Royal Air Force\u201c). Trenchard gilt als Verfechter der strategischen Bombardements, dessen Ziel nicht Truppen, sondern die Infrastruktur des Gegners sein sollte. Wegen seiner \u00fcberlauten Stimme erhielt er den Spitznamen <em>Boom<\/em> (Dr\u00f6hnen, Donnern) Kurz nach Beginn des Ersten Weltkrieges wurde Trenchard an die Westfront versetzt, um dort das Kommando \u00fcber den aus zwei Staffeln bestehenden No. 1 Wing RAF zu \u00fcbernehmen, die das IV Corps der British Army und das Indian Corps der British Indian Army unterst\u00fctzen sollten. Trenchard wurde im Juni 1915 zum Brevet-Colonel und im August 1915 zum tempor\u00e4ren Brigadier-General bef\u00f6rdert sowie als Nachfolger David Hendersons zum Kommandeur aller Verb\u00e4nde des Royal Flying Corps an der Westfront ernannt. Im M\u00e4rz 1916 wurde er zum tempor\u00e4ren und im Januar 1917 zum regul\u00e4ren Major-General bef\u00f6rdert. 1917 kehrte er nach Grossbritannien zur\u00fcck, um dort die Flugausbildung neu zu organisieren. Im Januar 1918 wurde er als Knight Commander des Order of the Bath geadelt. Als im Januar 1918 das Air Council eingerichtet wurde, wurde Trenchard das Amt des Chief of the Air Staff \u00fcbertragen, er war damit Oberkommandierender der britischen Luftwaffe. Mit seiner Hilfe gelang die Fusion des Royal Flying Corps und des Royal Naval Air Service zur Royal Air Force. Nach einem Streit mit dem Minister der Luftwaffe, Harold Harmsworth, trat er jedoch von seiner Position zur\u00fcck, zwei Wochen bevor die Royal Air Force im April 1918 offiziell gebildet werden sollte. Trenchard nahm seine aktive Laufbahn wieder auf und organisierte als Kommandeur der Independent Force heftige Bombardements gegnerischer Eisenbahnen, Flugpl\u00e4tze und Industriezentren in der letzten Phase des Ersten Weltkriegs.<\/h6>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201cgb-poet\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h4>Der exemplarische Autor<\/h4>\n<p>In der Zeit des Ersten Weltkrieges gab es eine recht grosse Anzahl von britischen Poeten. Allen voran stehen <strong>Siegfried Sassoon<\/strong> und <strong>Wilfried Owen<\/strong>.<\/p>\n<p>Beiden ist im bedr\u00fcckend sch\u00f6nen Buch von Pat Barker (<em>Regeneration<\/em>, 1991) ein Denkmal gesetzt.<\/p>\n<p>Eine Anthologie der britischen Dichter findet sich in <em>The Penguin Book of First World War Poetry<\/em>, ed. By Jon Silkin. Keine Weihnachtslekt\u00fcre, aber vielleicht f\u00fcr den n\u00e4chsten 11. November, den Tag des Waffenstillstands an der Westfront.<\/p>\n<p>Der bekannteste britische (walisische) Erst Weltkrieg-Autor ist wohl <strong>Robert Graves<\/strong>. Seine Kriegserlebnisse hat er in <em>Good-Bye to All That<\/em> verarbeitet.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_row_inner][vc_column_inner width=\u201c1\/2\u2033]<\/p><div id=\"ultimate-heading-931169edd38693e42\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-931169edd38693e42 uvc-1230  uvc-heading-default-font-sizes\" data-hspacer=\"no_spacer\" data-halign=\"left\" style=\"text-align:left\"><div class=\"uvc-heading-spacer no_spacer\" style=\"top\"><\/div><div class=\"uvc-sub-heading ult-responsive\" data-ultimate-target=\".uvc-heading.ultimate-heading-931169edd38693e42 .uvc-sub-heading \" data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"\",\"line-height\":\"\"}' style=\"font-weight:normal;\"><strong><em>Strich drunter!<\/em><\/strong> (engl. Good-bye to All That) ist eine Autobiographie von Robert Graves. Das 1929 zum ersten Mal ver\u00f6ffentlichte Werk, das den Alltag des Grabenkrieges im Ersten Weltkrieg darstellt, gilt als Meilenstein der englischen Anti-Kriegs-Memoiren. Der Titel dr\u00fcckt Graves\u2018 Ern\u00fcchterung \u00fcber die Existenz traditioneller, stabiler Werte in der europ\u00e4ischen und englischen Gesellschaft aus. Graves verfasste das Werk im Alter von 33 Jahren, als er noch ein langes und ereignisreiches Leben vor sich hatte. Das Buch behandelt haupts\u00e4chlich seine Kindheit, Jugend und den Milit\u00e4rdienst.\n<p>Er widmet einen gro\u00dfen Teil des Buches seinen Erfahrungen im Ersten Weltkrieg, in dem er detailliert den Grabenkrieg und insbesondere den Unsinn der Schlacht von Loos beschreibt. Bei dieser Schlacht an der Westfront kam 1915 zum ersten Mal auf britischer Seite Giftgas zum Einsatz.<\/p>\n<p>Graves war durch seine Kriegserfahrungen traumatisiert. Nachdem er verwundet worden war, musste er w\u00e4hrend einer Zugfahrt f\u00fcnf Tage mit schmutzigen und nicht gewechselten Bandagen auskommen. Das Telefon im Graben ver\u00e4ngstigte ihn so sehr, dass er sich dieser Technologie nie mehr anvertraute. Auch erlitt er einmal einen elektrischen Schock, weil die Leitung vom Blitz getroffen wurde. Nach seiner R\u00fcckkehr nach Hause wurde er nach eigener Aussage von Geistern und Alptr\u00e4umen verfolgt. Seine Geliebte, die amerikanische Dichterin Laura Riding, preist er als \u201espirituelle und intellektuelle Geburtshelferin\u201c seines Werkes, welches ihn ber\u00fchmt gemacht hat.<\/p>\n<p>Mit seiner Darstellung\u00a0 <i>Lawrence and the Arabs.<\/i> (1927) thematisierte er in einem fr\u00fcheren Werk die Rolle der britischen Streitkr\u00e4fte im Nahen Osten, unmittelbar nachdem Thomas Edward Lawrence seinen Kriegsbericht zu dem, von ihm organisierten arabischen Aufstand gegen das Osmanische Reich in den Jahren 1917\/1918 schildert und unter dem Titel \u201eDie sieben S\u00e4ulen der Weisheit\u201c ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p>Auch seine beiden Gedichtb\u00e4nde <i>(Over the Brazier<\/i> und <i>Fairies and Fusiliers)<\/i> thematisieren die Weltkriegserlebnisse des sp\u00e4ter sehr prominenten und oft exzentrischen Dichters, der seinen Lebensabend auf Malorca verbrachte.<\/p><\/div><\/div>[\/vc_column_inner][vc_column_inner width=\u201c1\/2\u2033]<style type=\"text\/css\" data-type=\"the7_shortcodes-inline-css\">.shortcode-single-image-wrap.shortcode-single-image-d276ac4429fb0e47b85ad845771827e8.enable-bg-rollover .rollover i,\n.shortcode-single-image-wrap.shortcode-single-image-d276ac4429fb0e47b85ad845771827e8.enable-bg-rollover .rollover-video i {\n  background: -webkit-linear-gradient();\n  background: linear-gradient();\n}\n.shortcode-single-image-wrap.shortcode-single-image-d276ac4429fb0e47b85ad845771827e8 .rollover-icon {\n  font-size: 32px;\n  color: #ffffff;\n  min-width: 44px;\n  min-height: 44px;\n  line-height: 44px;\n  border-radius: 100px;\n  border-style: solid;\n  border-width: 0px;\n}\n.dt-icon-bg-on.shortcode-single-image-wrap.shortcode-single-image-d276ac4429fb0e47b85ad845771827e8 .rollover-icon {\n  background: rgba(255,255,255,0.3);\n  box-shadow: none;\n}<\/style><div class=\"shortcode-single-image-wrap shortcode-single-image-d276ac4429fb0e47b85ad845771827e8 alignnone  enable-bg-rollover dt-icon-bg-off\" style=\"margin-top:0px; 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Unter dem Titel \u201eStrich drunter\u201c ist dieses Meisterwerk auch in deutscher Sprache erh\u00e4ltlich.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<div id=\"ultimate-heading-499869edd386948a0\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-499869edd386948a0 uvc-1873  uvc-heading-default-font-sizes\" data-hspacer=\"line_with_icon\" data-hline_width=\"auto\" data-hicon_type=\"custom\" data-hborder_style=\"solid\" data-hborder_height=\"1\" data-hborder_color=\"#ccc\" data-icon_width=\"48\" data-hfixer=\"10\" data-halign=\"center\" style=\"text-align:center\"><div class=\"uvc-heading-spacer line_with_icon\" style=\"top\"><div class=\"ult-just-icon-wrapper  \"><div class=\"align-icon\" style=\"text-align:center;\">\n<div class=\"aio-icon-img \" style=\"font-size:48px;display:inline-block;\">\n\t<img decoding=\"async\" class=\"img-icon\" alt=\"null\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/apple-touch-icon-72x72-e1659764144230.png\">\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c full_width=\u201cstretch_row\u201c bg_type=\u201cbg_color\u201c css=\u201c.vc_custom_1572184266075{margin-top: 40px !important;padding-top: 60px !important;padding-bottom: 70px !important;}\u201c bg_color_value=\u201c#f5f5f5\u2033][vc_column]<div id=\"ultimate-heading-779469edd386948c5\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-779469edd386948c5 uvc-2615 color-title accent-title-color\" data-hspacer=\"no_spacer\" data-halign=\"center\" style=\"text-align:center\"><div class=\"uvc-heading-spacer no_spacer\" style=\"top\"><\/div><div class=\"uvc-main-heading ult-responsive\" data-ultimate-target=\".uvc-heading.ultimate-heading-779469edd386948c5 h2\" data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"desktop:40px;tablet_portrait:20px;\",\"line-height\":\"desktop:46px;tablet_portrait:26px;\"}'><h2 style=\"font-family:'Open Sans Condensed';font-weight:700;margin-bottom:10px;\">Interesse an weiteren Streitkr\u00e4ften?<\/h2><\/div><div class=\"uvc-sub-heading ult-responsive\" data-ultimate-target=\".uvc-heading.ultimate-heading-779469edd386948c5 .uvc-sub-heading \" data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"desktop:30px;tablet_portrait:40px;\",\"line-height\":\"desktop:76px;tablet_portrait:46px;\"}' style=\"font-family:'Open Sans Condensed';font-weight:700;\">\u00fcber die untenstehende Schaltfl\u00e4che gelangen Sie zur \u00dcbersicht<\/div><\/div><style type=\"text\/css\" data-type=\"the7_shortcodes-inline-css\">#default-btn-4f7827f49ec322bcec05f4af73992f54.ico-right-side > i {\n  margin-right: 0px;\n  margin-left: 8px;\n}\n#default-btn-4f7827f49ec322bcec05f4af73992f54 > i {\n  margin-right: 8px;\n}<\/style><div class=\"btn-align-center\"><a href=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/1914-1918-der-hintergrund-streitkraefte\/\" class=\"default-btn-shortcode dt-btn dt-btn-l link-hover-off  vc_custom_1670746932830\" id=\"default-btn-4f7827f49ec322bcec05f4af73992f54\" style=\"width:400px;\" title=\"Referate\"><span>zur hauptseite<\/span><\/a><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;vc_default&#8220;][vc_column][vc_cta h2=&#8220;Inhalts\u00fcbersicht auf dieser Seite&#8220; 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