{"id":7003,"date":"2020-08-07T11:59:53","date_gmt":"2020-08-07T09:59:53","guid":{"rendered":"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/?page_id=7003"},"modified":"2025-05-11T07:37:49","modified_gmt":"2025-05-11T05:37:49","slug":"1914-1918-der-hintergrund-gebirgskrieg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/1914-1918-der-hintergrund-gebirgskrieg\/","title":{"rendered":"1914 \u2013 1918 Der Hintergrund &#8211; der Gebirgskrieg"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column]<div id=\"ultimate-heading-53786a380263bb83b\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-53786a380263bb83b uvc-5998 \" data-hspacer=\"no_spacer\" data-halign=\"left\" style=\"text-align:left\"><div class=\"uvc-heading-spacer no_spacer\" style=\"top\"><\/div><div class=\"uvc-sub-heading ult-responsive\" data-ultimate-target=\".uvc-heading.ultimate-heading-53786a380263bb83b .uvc-sub-heading \" data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"\",\"line-height\":\"\"}' style=\"font-weight:normal;\">\n<h2>diese seite ist derzeit in bearbeitung<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9839 size-full\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1657\" srcset=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle.jpeg 2560w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle-300x194.jpeg 300w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle-1024x663.jpeg 1024w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle-768x497.jpeg 768w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle-1536x994.jpeg 1536w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle-2048x1326.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\"><\/p><\/div><\/div><div id=\"ultimate-heading-2796a380263bb868\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-2796a380263bb868 uvc-9239 \" data-hspacer=\"no_spacer\" data-halign=\"left\" style=\"text-align:left\"><div class=\"uvc-heading-spacer no_spacer\" style=\"top\"><\/div><div class=\"uvc-sub-heading ult-responsive\" data-ultimate-target=\".uvc-heading.ultimate-heading-2796a380263bb868 .uvc-sub-heading \" data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"\",\"line-height\":\"\"}' style=\"font-weight:normal;\">\n<h1><span style=\"color: #800000;\">KRIEG IM GEBIRGE<br>\n<\/span><\/h1>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die F\u00fchrung und Beteiligung am Krieg ist generell von besonderen Herausforderungen und individuellen Empfindungen begleitet. Angst, Langeweile, Anspannung, Entbehrungen und Heimweh, Sorge um die eigene Familie, Trauer um gefallene Kameraden, Ungewissheit \u00fcber die weitere Entwicklung und viele weitere Faktoren bestimmen den Umstand, sich aktiv\u00a0 \u201eam Krieg\u201c zu beteiligen. Die heute vielfach gestellte Frage der Sinnhaftigkeit der Kriegf\u00fchrung war sicherlich bei einzelnen Soldaten und Offizieren pr\u00e4sent aber zur Zeit der damaligen Autorit\u00e4tsgl\u00e4ubigkeit weit weniger verbreitet, als dies zur heutigen Zeit opportun ist.<\/span><span style=\"color: #800000;\"><br>\n<\/span><\/p>\n<p>Die Beteiligung an einem Krieg ist f\u00fcr Direktbetroffene Herausforderung genug. Wenn dieser Krieg aber noch in einer unwirtlichen, garstigen, objektiv gef\u00e4hrlichen und von Naturgefahren zus\u00e4tzlich bedrohte Gegegend ausgetragen wird, erg\u00e4nzen und vervielfachen sich die oben genannten Faktoren um ein Mehrfaches. K\u00e4lte, Blitze, Steinschlag, Schneemengen und Lawinen, dadurch unterbrochene Kommunikations- und Versorgungslinien bildeten eine zus\u00e4tzliche Herausforderung und Bedrohung.<\/p>\n<p>Historiker gehen heute davon aus, dass ein Drittel der rund 180\u2019000 Gefallenen und Vermissten entlang der Gebirgsfront des Ersten Weltkriegs Opfer dieser nat\u00fcrlichen Umst\u00e4nde war.<\/p>\n<p><strong>Der \u201eGebirgskrieg\u201c \u2013 eine Erfindung des Ersten Weltkriegs?<\/strong><\/p>\n<p>Kriege wurden schon vor 1915 im Gebirge ausgetragen, aber nie hatten diese zum Ziel, Gipfel und H\u00f6henstellungen dauerhaft zu besetzen.<\/p>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bb8e0\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bb8e0\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Im Rahmen der 5000 j\u00e4hrigen Milit\u00e4rgeschichte finden sich immer wieder Beispiele der Kriegf\u00fchrung im Gebirge. Dabei stand das nat\u00fcrliche Hinderniss einer Bergkette zumeist auf dem Weg zum Ziel im Weg. <strong>Hannibals<\/strong> legend\u00e4re Alpen\u00fcberquerung mit seinen noch legend\u00e4reren Elefanten\u00a0 w\u00e4hrend des \u201eZweiten Punischen Krieges\u201c (218 v. Chr.) zeugt erstmals davon, dass rund 30\u2019000 Karthager die Alpen mit milit\u00e4rischer Absicht \u00fcberwinden, um dann an der Trebia (s\u00fcdlich von Mailand) die Schlacht gegen die 40\u2019000 R\u00f6mer unter dem sp\u00e4ter als \u201eAfricanus Scipio\u201c bekannt gewordenen Feldherrn zu gewinnen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend C\u00e4sars \u201eGallischem Krieg\u201c (um 52. v. Chr.) f\u00fchrte der Aufmarsch von 45\u2019000 Legion\u00e4re zwangswiese \u00fcber den Alpenkamm um dann bei Alesia Gallien zu unterwerfen. Genauso war die \u00dcberquerung des Alpenkamms f\u00fcr die Kontrolle des germanischen Raums ( 9 n. Chr.) f\u00fcr Rom unabdingbar.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Feldz\u00fcge im sp\u00e4ten Mittelalter, insbesondere zur Zeitenwende zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert wurden die Alpenp\u00fcberg\u00e4nge regelm\u00e4ssig f\u00fcr entsprechene milit\u00e4rische Vorhaben genutzt. Aus dieser Zeit stammen denn auch die ersten Zeugnisse, dass diesen Vorhaben seitens der Gegenpartei auf den H\u00f6hen entgegengetreten wurde. Die Abwehr vorgeschobener Feldwachen, wie diese anl\u00e4sslich des Aufmarschs von B\u00fcndner Truppen zur Schacht an der Calven (1499) belegt sind,\u00a0 f\u00fchrte aber noch nicht zum eigentlichen Krieg im Gebirge.<\/p>\n<p>Zur Zeit des \u201eDreissigj\u00e4hrigen Krieges\u201c n\u00e4hern wir uns diesem Begriff in seiner, nicht abschliessend definierten Form. Wir d\u00fcrfen aber die Feldz\u00fcge des Erzherzog Rohan im Veltlin (1634) dieser Kategorie zuordnen, zumal die damaligen Auseinandersetzungen auf den H\u00f6hen und \u00dcberg\u00e4ngen erstmals eine militi\u00e4rische Organisationsform ausweisen und nicht lediglich des zuf\u00e4lligen Begegnungsgefechts im Gebirge zugewiesen werden kann.<\/p>\n<p>Ein erster H\u00f6hepunkt des Gebirgskriegs l\u00e4sst sich w\u00e4hrend des Zweiten Koalitionskrieges gegen das napoleonische Regime verorten. Suworows Feldzug \u00fcber die Alpen , die Gefechte auf der Grimsel und die Gefechtsm\u00e4rsche der Truppen von Bellegarde in Graub\u00fcnden (zu Ende des 18. Beginn des 19. Jahrhunderts) sind Beleg daf\u00fcr, dass das Gebirge nicht nur zur notwendigen \u00dcberquerung eines nat\u00fcrlichen Hindernisses \u201eim Wege\u201c stand, sondern in dieser unwirtlichen Umgebung neu auch die Entscheidung gesucht wurde.<\/p>\n<p>Auf die Besonderheiten des Gebirgskriegs w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs werde ich in der Folge zu sprechen kommen.<\/p>\n<p>Auch w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs wurde der Krieg ins Gebirge getragen. Die politische Situation \u2013 die \u00dcberg\u00e4nge des Alpenkamms waren mit Ausnahme jener in der Schweiz im Einflussbereich Nazi-Deutschlands oder Hitlers Partner Mussolini \u2013 hatte aber zur Folge, dass es keiner eigentllichen Alpenfront bedurfte. Hitlers Ostfeldzug sollte Teile der 1. und 4. Gebirgsdivisionen der Wehrmacht 1942 im Kaukasus aber doch propagandawirksam auf den Gipfel des Elbrus (5642 m.\u00fc.M) f\u00fchren. Auch darf bei der Besetzung Norwegens \u2013 insbesondere der Gefechte um Narvik \u2013 durchaus von gebirgskrieg\u00e4hnlichen Aktionen gesprochen werden.<\/p>\n<p>Die Schweizer Armee verfolgte nach 1940 die Idee einer zentralen Armeestellung, eine Idee, die als \u201eReduit\u201c in der Geschichtsschreibung Aufnahme fand. Was oft als \u201eR\u00fcckzug\u201c der Armee ins Gebirge unter Preisgabe des Mittellandes interpretiert wird, darf aber mit guten Gr\u00fcnden auch dahingehend verstanden werden, dass die Armee eines Landes, welches nach dem erfolgreichen Frankreichfeldzug Hitlers von potenziellen Feinden umringt war, aus diesem gesicherten Bereitschaftsraum (Reduit) f\u00fcr Aktionen bereitgehalten wurde, welche einem gegnerischen Angriff entgegenen sollte. Da ein derartiger Angriff aus allen Himmelsrichtungen denkbar und m\u00f6glich war, w\u00e4hlte General Guisan eine zentrale Stellung, um eine gr\u00f6sstm\u00f6gliche Handlungsfreiheit wahren zu k\u00f6nnen. Das Reduitg begleitet als Mythos bis in die heutige Zeit die schweizerische Milit\u00e4rgeschichte, die \u201eFestung Gotthard\u201c versinnbildlichte damals wie heute den Verteidigungswillen der Schweiz. Das ist aber eine andere Geschichte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Kalten Krieges wurde dieser Form der Territorialverteidung keine grunds\u00e4tzliche Absage erteilt, die Konzeption 1966 richtete sich aber vermehrt darauf aus, dass milit\u00e4rische Konflikte k\u00fcnftig entlang der Hauptachsen und insbesondere im wirtschaftlich bedeutenden Mittelland ausgetragen w\u00fcrden. Der Gegner kam aus dem Osten \u2013 die Nachbarn, mit Ausnahme der neutralen Alpenrepublik \u00d6sterreich geh\u00f6rten der NATO an, einem B\u00fcndnis, welches die Behauptung der bewaffneten Neutralit\u00e4t der beiden neutralen Alpenl\u00e4nder durchaus begr\u00fcsste und die damit verbundenen Vorteile auch zu Gunsten der NATO auszunutzen vermochte.<\/p>\n<p>Gebirgskrieg \u2013 also Geschichte? Im Alpenraum mit grosser Wahrscheinlichkeit! Ein Stellungskrieg entlang der Alpen\u00fcberg\u00e4nge ist sehr unwahrscheinlich. Wenn man aber die j\u00fcngere Milit\u00e4rgeschichte miteinbezieht, stellt man ohne Zweifel fest, dass auch der Jugoslawienkrieg \u2013 mit der Belagerung von Sarajewo (1992-1996) mindestens gebirgskrieg\u00e4hnliche Z\u00fcge beinhaltete. Der anhaltende Konflikt im Kaschmir zwischen Indien und Pakistan wird nicht selten auf 5000 m \u00fc. M. ausgetragen \u2013 der Krieg im Gebirge ist nach wie vor Tatsache.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>[vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column css=\u201c.vc_custom_1612606129512{padding-top: 20px !important;}\u201c][vc_column_text css=\u201c.vc_custom_1612951626411{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 20px !important;padding-right: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;padding-left: 20px !important;border-left-color: #bababa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #bababa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #bababa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #bababa !important;border-bottom-style: solid !important;}\u201c]\n<h2><span style=\"color: #000000;\">INHALTS\u00dcBERSICHT DIESER SEITE<\/span><\/h2>\n<h3><\/h3>\n<h3>\u00a0<a href=\"#kommandoordnung_italienischer_kriegsschauplatz\">DER ITALIENISCHE KRIEGSSCHAUPLATZ<\/a><\/h3>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\"><a href=\"#oesterreichischer_festungsguertel\">Der \u00f6sterreichische Festungsg\u00fcrtel<\/a><\/h4>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\"><a href=\"#italienische_angriffsoption\">Italienische Angriffsoptionen<\/a><\/h4>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\"><a href=\"#italienische_streitkr%C3%A4fte_zu_kriegsbeginn\">Italiens milit\u00e4rische F\u00fchrung auf dem italienischen Kriegsschauplatz<\/a><\/h4>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\"><a href=\"#%C3%B6sterreichische_kraefte_zu_kriegsbeginn\">\u00d6sterreichs milit\u00e4rische F\u00fchrung auf dem italienischen Kriegsschauplatz<\/a><\/h4>\n<h3>\u00a0<a href=\"#gebirgsfront_1915-1918\">DIE GEBIRGSFRONT IM ERSTEN WELTKRIEG 1915-1918<\/a><\/h3>\n<h3>\u00a0<a href=\"#landesverteidigungskommando_tirol\">DAS LANDESVERTEIDUNGSKOMMANDO IN TIROL<\/a><\/h3>\n<h3><a href=\"#\">Verteidigungsrayon I<\/a><\/h3>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\">Der Krieg im Ortlergebiet<\/h4>\n<h3><a href=\"#\">Verteidigungsrayon II<\/a><\/h3>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\">Der Krieg am Tonale und im Presanella-Gebiet<\/h4>\n<h3><a href=\"#\">Veretidigungsrayon III<\/a><\/h3>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\">Der Krieg in Judikarien<\/h4>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\">Die Festung Trient<\/h4>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\">Der Kampf auf den Hochfl\u00e4chen der Sieben Gemeinden<\/h4>\n<h3><a href=\"#\">Verteidigungsrayon IV<\/a><\/h3>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\">Der Krieg um die Marmolata<\/h4>\n<h3><a href=\"#\">Verteidigungsrayon V<\/a><\/h3>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\">Der Krieg um den Col di Lana<\/h4>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\">Die K\u00e4mpfe in den Felsen der Tofanen<\/h4>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\">Der Kampf um die Behauptung des Monte Piano<\/h4>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\"><a href=\"#\">Die K\u00e4mpfe im Drei Zinnen-Gebiet<\/a><\/h4>\n<h4 style=\"padding-left: 40px;\"><a href=\"#test\">Die K\u00e4mpfe um den Kreuzberg<\/a><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><\/h4>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201ckommandoordnung_italienischer_kriegsschauplatz\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h1><span style=\"color: #800000;\">DER ITALIENISCHE KRIEGSSCHAUPLATZ<\/span><\/h1>\n<p>Mit Kriegseintritt Italiens entstand f\u00fcr \u00d6sterreich-Ungarn eine neue, dritte Front welche es zu Behaupten galt. Diese Frontlinie verlief grossmehrheitlich entlang der damaligen Grenze zwischen den Kontrahenten. Diese verlief vom Stilfserjoch zum Tonalepass und dann entlang des Gebrigskamms der Presanella und des Adamello nach Judikarien wo die nach Osten schwenkend das Nordufer des Gardasees erreichte. Im weiteren Verlauf querte sie s\u00fcdlich von Trient (Trento) das Etschtal um dann \u00fcber die Hochfl\u00e4che der Sieben Gemeinden weiter in \u00f6stlicher Richtung die H\u00f6henz\u00fcge der Dolomiten zu erreichen. Diesen folgend fand sie am\u00a0 Kreuzbergpass den Anschluss an den Karnischen Hauptkamm welchem die Grenze zun\u00e4chst in \u00f6stlicher Richtung folgte um letztlich nach S\u00fcden zu schwenken und entlang des Verlaufs des Isonzo die adriatische K\u00fcste zu erreichen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960x601_Grenzverlauf_Sat.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8859 size-full\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960x601_Grenzverlauf_Sat.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"601\" srcset=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960x601_Grenzverlauf_Sat.jpg 960w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960x601_Grenzverlauf_Sat-300x188.jpg 300w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960x601_Grenzverlauf_Sat-768x481.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\"><\/a><\/p>\n<h6>Der Grenz- bzw. Frontverlauf von der Schweizer Grenze bis zur Adria. Die gelbe Linie gibt den damalige Grenzverlauf wieder, die gr\u00fcne Linie entspricht der \u00f6sterreichischerseits gew\u00e4hlten Verteidigungslinie, wobei die k.u.k. Monarchie bewusst gewisses Territorium (gelbe Fl\u00e4chen) preisgab. Die rote Linie markiert den heutigen Grenzverlauf zwischen \u00d6sterreich und Italien. Darstellung: Accola<\/h6>\n<p>Aufgrund unzureichender Kr\u00e4fte, aber auch aus taktischen Gr\u00fcnden wurden gewisse Gebiete \u00f6sterreichischerseits kampflos preisgegeben. Diese Gebiete (in obiger Darstellung als gelbe Fl\u00e4chen ausgewiesen) betrafen von West nach Ost namentlich:<\/p>\n<ul>\n<li>das Gebiet westlich des Gardasees, exklusive des Monte Castello.<\/li>\n<li>das Gebiet \u00f6stlich des Gardasees bis hinauf vor Rovereto, exklusive das Plateau des Monte Passubio,<\/li>\n<li>das gesamte Gebiet des heutigen Veneto, vom Passo di Rolle bis hinunter nach Tezze und nach Westen hin bis zur Cima di Vezzena<\/li>\n<li>der Falzaregopass \u2013 Cortina d\u2019Ampezzo \u2013 und das Tal des Auronzo<\/li>\n<li>Gebiete westlich des Isonzo<\/li>\n<\/ul>\n<h3><a id=\"oesterreichischer_festungsguertel\"><\/a>DER \u00d6STERREICHISCHE FESTUNGSG\u00dcRTEL<\/h3>\n<p>Der Verlauf der Verteidigungslinie (gr\u00fcn in obiger Abbildung dargestellt) war massgeblich von vorhandenen Festungsinfrastrukturen beeinflusst. Darunter subsumierten sich Sperrstellen aber auch Artilleriewerke, welche in der Zeit von 1830-1914 fortlaufend erstellt oder der technischen Entwicklung der Waffensysteme angepasst wurden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_festungen_legende.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8868 size-full\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_festungen_legende.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"601\" srcset=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_festungen_legende.jpg 960w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_festungen_legende-300x188.jpg 300w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_festungen_legende-768x481.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\"><\/a><\/p>\n<h6>Der Verlauf der Festungslinie entlang der italienischen Grenze in Tirol und am Karnischen Kamm. Grundlage: \u201eDie Reichsbefestigung \u00d6sterreich-Ungarns zur Zeit Conrad von H\u00f6tzendorf\u201c, erschienen 1935 als \u201eMilit\u00e4rwissenschaftliche Mitteilungen\u201c, Darstellung: Accola<\/h6>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bb91f\" tabindex=\"0\">ERWEITERTE LEGENDE \u00d6FFNEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bb91f\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<ol>\n<li>Strassensperre <strong>Nauders<\/strong>, auch Sperre Hochfinsterm\u00fcnz, Reschenachse, Bauzeit 1834-1840<\/li>\n<li><strong>Franzensfeste<\/strong>, Verzweigung Pustertal-Brennerachse, Bauzeit 1833-1838<\/li>\n<li>Strassensperre am <strong>Predilpass<\/strong>, Baujahr 1830<\/li>\n<li>Strassensperre <strong>Gomagoi<\/strong>, Stilfserjoch-Achse, Baujahre 1860-1862<\/li>\n<li>Werk <strong>Strino<\/strong>, Tonale-Achse, Baujahre 1860-1862<\/li>\n<li><strong>Werkgruppe Judicarien<\/strong>, Werke Larino, Danzolino und Revegler als westlicher Flankenschutz der Festungen Riva und Trient in den Jahren 1860-1862 erbaut<\/li>\n<li>Strassensperre <strong>Rochetta<\/strong>, Nonstal (Val di Non), Baujahre 1860-1864<\/li>\n<li>Werkgruppe <strong>Buco di Vela<\/strong> (n\u00f6rdlich) und <strong>Doss di Sponde<\/strong> (s) zur Sperrung der Achse Riva-Trento, Baujahre 1860\/61 bzw 1861\/62<\/li>\n<li>Werkgruppe Val Sugana, <strong>Werke Tenna<\/strong>, <strong>Colle delle Bene<\/strong> und <strong>Busa Grande<\/strong> zum westlichen Flankenschutz von Trento, Baujahre 1880-1882<\/li>\n<li>Werke der Etschtal-Sperre, namentlich die Anlagen <strong>San Nicolao<\/strong> und <strong>Nago<\/strong> aus den Jahren 1860-1862<\/li>\n<li>Das <strong>Fort Hensel<\/strong>, der Werkgruppe Malborghet zur Sperrung des Kanaltals zwischen Pontebba (Pontafel) und Tarviso (Travis) mit dem Ziel eine Stoss nach Villach zu verhindern. Die aus zwei Werken bestehende Sperre wurde in den Jahren 1881-1890 fortlaufend optimiert. Namensgeber des Fort Hensel war Hauptmann Friedrich Hensel, der hier 1809 im Rahmen des f\u00fcnften Koalitionskriegs gegen die Franzosen Napoleons gefallen war.<\/li>\n<li>Das <strong>Werk Mero<\/strong> (erbaut 1905) deckte zun\u00e4chst einen schusstoten Raum des Werks Strino (siehe oben Nr. 5) und wurde schon im Hinblick auf die projektierten Anlagen am Tonale in den Jahren 1910-1912 modernisiert.<\/li>\n<li>Zur Sperrgruppe <strong>Monte Brione<\/strong> geh\u00f6rten die drei Batterie-Werke (Nord-, Mittel- und S\u00fcdbatterie) sowie das <strong>Artilleriewerk Garda<\/strong>. Einzelne Werke wurden bereits in den Jahren 1860-1862 erbaut, dann aber aufgrund von Beschussversuchen mit sp\u00e4ter zeitgem\u00e4ssen Artilleriegeschossen zwischen 1908 und 1911 modernisiert und armiert wurden.<\/li>\n<li>Die Wirkung der alten Strassensperre am Predil-Sattel (siehe Nr. 3) bedurfte\u00a0 der Nachbesserung, worauf einerseits in N\u00e4he des Sattels ein <strong>Batteriewerk Predilsatte<\/strong>l und im Kortincital die Zwillingswerke <strong>Fort Hermann<\/strong>\u00a0 und das Werk in der <strong>Flitscher Klause<\/strong> erstellt wurden. Zeitlich sind diese Bauten w\u00e4hrend der Jahre 1881-1882 anzusiedeln. Namensgeber des Fort Hermann war wiederum ein tragischer Held des 5. Koalitionskrieges. Hauptmann Johann Hermann von Hermannsdorf fiel hier im Kampf mit franz\u00f6sischen Truppen.<\/li>\n<li>Das kleine Festungswerk <strong>Pejo<\/strong> (Bauzeit 1906\/1907) diente der Sperrung des gleichnamigen Nebentales des Val di Sole und als n\u00f6rdlicher Flankenschutz der Sperrgruppe Tonale.<\/li>\n<li>Das <strong>Werk Tonale<\/strong> (auf 2116 m \u00fc.M., 3 Km nordwestlich des Tonalepasses gebaut ) war das h\u00f6chstgelegene Werk entlang der gesamten Frontlinie galt als modernstes Werk der Tonalesperre. 1910 fertiggestellt, entsprach es aber bei Kriegsbeginn schon nicht mehr den Anforderungen, waren doch Gesch\u00fctzkammern (Batterie-Block) und Mannschaftsunterk\u00fcnfte (Kasematten-Block) r\u00e4umlich nicht separiert. Der Wirkungsraum des Werkes umfasste einerseits den \u00f6stlichen Zugang zum Tonalepass aber auch das Vorgel\u00e4nde des Schwesternwerkes \u201ePresanella\u201c<\/li>\n<li><strong>Werk Presanella<\/strong> als Gegenwerk zum Werk Tonale auf 1884 m \u00fc. M. an der s\u00fcdlichen Talflanke des Val di Sole erbaut war diesem typen\u00e4hnlich. Aufgrund seiner Lage n\u00f6rdlich des Croz di Stavel (2635 m) und der Cima di Pozzi (2890 m) und wurde das Werk im italienischeen Sprachgebaruch auch als \u201eForte Pozzi Alti\u201c oder \u201eForte Stavel\u201c bezeichnet.<\/li>\n<li>Das moderne <strong>Werk Carriola<\/strong> komplettierte die Werkgruppe Lardaro in Judikarien (Siehe Nr. 6) und wurde von 1911-1915 erbaut.<\/li>\n<li>Auf der Hochfl\u00e4che der Sieben Gemeinden (Sette Comuni) wurde eine Festungsgruppe mit sieben modernen Artilleriewerken erichtet, welche zur Aufgabe hatten, einen Vorstoss \u00fcber die Hochfl\u00e4che abzuwehren und gleichzeitig gegnerische Aktionen entlang der Hauptachsen (Etschtal und Val Sugana) zumindest zu st\u00f6ren. Die <strong>Sperrgruppe auf der Hochfl\u00e4che der sieben Gemeinden<\/strong> bestand aus zwei Untergruppen. Zur Gruppe Folgaria (Vielgereuth) z\u00e4hlten von West nach Ost die Werke: Werk <strong>Serrada<\/strong>, Zwischenwerk <strong>Sommo<\/strong> und Werk <strong>Sebastiano<\/strong>, w\u00e4hrend die vier Werke: Werk <strong>Gschwendt<\/strong>, Werk <strong>Lusern<\/strong>, Werk <strong>Verle<\/strong> und Posten <strong>Vezzena<\/strong> die Gruppe Lavarone bildeten. Die italienischen Bezeichnungen der sieben Werke lautete in gleicher Reihenfolge: Dosso del Sommo, Sommo alto, San Sebastiano (urspr\u00fcnglich Fort Cherle), Forte Belvedere, Campo Luserna, Forte di Busa di Verle und Forte Vezzena. All diese Werke wurden w\u00e4hrend der letzten Bauphase (1907-1915) errichtet.<\/li>\n<li><span class=\"w\">Die<\/span> <strong><span class=\"w\">Sperre<\/span> <span class=\"w\">Paneveggio<\/span><\/strong> <span class=\"w\">mit<\/span> <span class=\"w\">dem Fernkampfwerk <\/span><strong><span class=\"w\">Dossaccio<\/span> <\/strong><span class=\"w\">und<\/span> der Strassensperre <strong><span class=\"w\">Albuso<\/span>\u00a0<\/strong><span class=\"w\">sperrte<\/span> <span class=\"w\">den<\/span> <span class=\"w\">Passo di Rolle<\/span>, <span class=\"w\">das<\/span> <span class=\"w\">Travognolotal<\/span> <span class=\"w\">und<\/span> <span class=\"w\">den<\/span> <span class=\"w\">\u00dcbergang<\/span> <span class=\"w\">vom<\/span> <span class=\"w\">Fassa<\/span>\u2013 <span class=\"w\">ins<\/span> <span class=\"w\">Fleimstal<\/span>. Beide Werke wurden in den Baujahren 1889-1892 errichtet und 1912 modernisiert.<\/li>\n<li><strong>Die Sperre im Buchensteintal<\/strong> (Livinalongo) bestand aus der Strassensperren <strong>Ruaz<\/strong> und dem alten Werk <strong>Corte<\/strong>. Sie war darauf ausgerichtet, einen Stoss \u00fcber den Passo Pordoi aufzufangen aber auch einem Vordringen des Gegners via Passo Camplogno ins Gadertal (Alta Badia) entgegenzutreten. Obwohl nicht auf dem modernsten Stand, wirkten die Werke w\u00e4hrend des Krieges sehr disuasiv. Ein Vorstoss \u00fcber das Engnis bei Ruaz erachteten die Italiener als so wenig erfolgversprechend, dass sie die Variante des Vorstosses \u00fcber den Camplogno verwarfen und stattdessen \u00fcber den Col di Lana den Durchbruch ins Gadertal suchten.<\/li>\n<li>Das <strong>Werk Tre Sassi<\/strong>, urspr\u00fcnglich <em>Tra i Sassi <\/em>stammte aus den Jahren 1897-1900 und sperrte auf der Passh\u00f6he des Valparola-Passes ebenfalls den Zugang ins Gadertal. Das Werk war, anaolog der Werke im Buchensteintal sehr veralt, die Armierung war gegen den Artilleribeschuss mit gr\u00f6sseren Kablibern unzureichend. Dennoch erzielte das Werk eine grosse disuasive Wirkung. Ein ernsthafter Vorstoss \u00fcber den Valparola wurde seitens der Italiener nicht ins Auge gefasst.<\/li>\n<li>Das <strong>Werk Pl\u00e4tzwiese<\/strong>, erbaut und optimiert in den Jahren 1889-1894 sperrte prim\u00e4r den direkten \u00dcbergang aus dem H\u00f6hlensteintal (Achse Cortina d\u2019Ampezzo \u2013 Toblach) ins Pragser- bzw. Pustertal. Sekund\u00e4r\u00a0 diente es \u2013 in Zusammenhang mit dem Werk Landro (Siehe Nr. 23) auch der Behauptung der Hauptachse. Auch dieses Werk geh\u00f6rte der \u201ealten Generation\u201c an und entsprach bei Kriegsbeginn kaum den Erwartungen.<\/li>\n<li>Das <strong>Werk Landro<\/strong> dominierte den Zugang ins Pustertal an der engsten Stelle des H\u00f6hlensteintales s\u00fcdlich des Toblachersees. Das Werk \u201eder alten Generation\u201c wurde in den Vorkriegsjahren laufend optimiert und w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs in Mussolinis \u201eAlpenwall\u201c (Vallo Alpino) integriert. Auch in der sp\u00e4teren NATO-Konzeption wurde dem Werk eine entsprechende Rolle zugewiesen.<\/li>\n<li>Die Sperrgruppe Sexten bestand aus den <strong>Werken Mitterberg<\/strong> und <strong>Haideck<\/strong>. Erbaut wurden beide Werke in den Jahren 1884-1889 und hatten den Auftrag, einen gegnerischen Stoss \u00fcber den Kreuzbergpass zu verhindern.<\/li>\n<\/ol>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Zu den Festungswerken entlang der Grenze zum K\u00f6nigreich Italien wurden diverse Publikationen ver\u00f6ffentlicht welche sich insbesondere mit den bautechnischen Besonderheiten und der jeweiligen Bewaffnung besch\u00e4ftigen. Luis Trenkers autobiographische Roman-Darstellung der K\u00e4mpfe im (fiktiven) \u201eSperrfort Rocca Alta\u201c vermittelt einen lesenswerten Einblick in das Leben der Besatzung des Werkes Verle.<\/p>\n<h6>Grestenberger, Erwin Anton: K.u.k Befestigungsanlangen in Tirol und K\u00e4rnten 1860-1918, Verlag Mittler, Wien, 2000.<\/h6>\n<h6>Tabarelli, Gian Maria: I Forti Austriaci nel Trentino e in Alto Adige, Temi Editrice, Trento, 1990.<\/h6>\n<h6>Trenker, Luis: Sperrfort Rocca Alta \u2013 Meine Zeit 1914-1918, Verlag J. Berg, M\u00fcnchen, 1977.<\/h6>\n<h6>Hentzschel, Rolf: Festungskrieg im Hochgebirge, Der Kampf um die \u00f6sterreichischen und italienischen Hochgebirgsforts in S\u00fcdtirol im Ersten Weltkrieg, Verlag Athesia, Bozen, 2008<\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h3><a id=\"italienische_angriffsoption\"><\/a>ITALIENISCHE ANGRIFFSOPTIONEN<\/h3>\n<p>F\u00fcr Italien musste es also darum gehen, diese Verteidigungslinie zu durchbrechen und nach Norden bzw Osten (die heutigen Staatsgebiete von Slovenien und Kroation geh\u00f6rten zur k.u.k. Monarchie) vorzustossen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_Angriffachsen_it.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8877 size-full\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_Angriffachsen_it.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"601\" srcset=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_Angriffachsen_it.jpg 960w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_Angriffachsen_it-300x188.jpg 300w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_Angriffachsen_it-768x481.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\"><\/a><\/p>\n<h6>Darstellung der m\u00f6glichen und auch benutzten Vormarschachsen zur Erreichung der operativen Zwischenziele in der K.u.k. Monarchie. Darstellung: Accola<\/h6>\n<p>In Anbetracht, dass das italienische Heer bei Kriegsaufnahme unzureichend ausger\u00fcstet war und im Gegensatz zu den \u00f6sterreichisch-ungarischen Kr\u00e4ften \u00fcber keinerlei Kampferfahrung verf\u00fcgte, hinterl\u00e4sst das gew\u00e4hlte Operationskonzept Fragezeichen. Warum auf breiter Front angreifen, warum kein erfolgversprechendes Schwergewicht bilden und mit allen verf\u00fcgbaren Mitteln an einer Stelle durchbrechen? Der italienische Operationsplan sah vor, entlang allen m\u00f6glichen (und unm\u00f6glichen) Achsen vorzustossen, die Sperrwerke entweder zu zerschlagen oder zu umgehen um dann entlang der leistungsf\u00e4higsten Verkehrstr\u00e4ger ins \u00f6sterreichisch \u201eKernland\u201c vorzustossen. Als operative Ziele wurden r\u00e4umlich zun\u00e4chst Bozen und anschliessend Innsbruck f\u00fcr den Stoss nach Norden, Villach und Klagenfurt in nord\u00f6stlicher Angriffsrichtung sowie Laibach (Ljubljiana) und Graz f\u00fcr den Vorstoss am Isonzo unter s\u00fcdlicher Umgehung des Karnischen Kamms festgelegt.<\/p>\n<p>In Anbetracht, dass das italienische Heer bei Kriegsaufnahme unzureichend ausger\u00fcstet war und im Gegensatz zu den \u00f6sterreichisch-ungarischen Kr\u00e4ften \u00fcber keinerlei Kampferfahrung verf\u00fcgte, hinterl\u00e4sst das gew\u00e4hlte Operationskonzept Fragezeichen. Warum auf breiter Front angreifen, warum kein erfolgversprechendes Schwergewicht bilden und mit allen verf\u00fcgbaren Mitteln an einer Stelle durchbrechen?<\/p>\n<p>Zwei m\u00f6gliche Antworten dr\u00e4ngen sich diesbez\u00fcglich auf \u2013 auch wenn es sich lediglich um plausible Vermutungen handelt.<\/p>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bb933\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bb933\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Mit Unterzeichnung des Londoner Geheimvertrages vom 26. April 1915 zwischen Italien und den Entente-M\u00e4chten er\u00f6ffnete sich Italien die M\u00f6glichkeit, nach Kriegsende in Besitz der beanspruchten Gebiete s\u00fcdlich der Alpen und westlich des Isonzo zu gelangen. Diese Aussicht war damit verbunden, innerhalb eines Monats \u00d6sterreich-Ungarn den Krieg zu erkl\u00e4ren und damit die Mittelm\u00e4chte zur Aufstellung einer weiteren, f\u00fcr \u00d6sterreich dritten Front zu zwingen. Diese Front sollte m\u00f6glichst viele gegnerische Kr\u00e4fte binden, welche vornehmlich vom russischen Kriegsschauplatz, aber auch von der Westfront abgezogen werden mussten.<\/p>\n<p>Aus Sicht der Alliierten ging es also nicht um einen raschen Erfolg des italienischen Heeres, sondern vielmehr darum die bestehenden Fronten l\u00e4ngerfristig zu entlasten und die Versorgungsm\u00f6glichkeiten \u00d6sterreich-Ungarns an den Rand dem Machbaren zu bringen.<\/p>\n<p>Es darf zudem angenommen werden, dass die Alliierten an einem durchschlagenden Erfolg der italienischen Streitkr\u00e4fte zweifelten. Die Bewaffnung und insbesondere die Mittel der Artillerie waren den neusten Anforderungen nicht gewachsen und es zeigt sich sp\u00e4ter, nach der 12. Isonzoschlacht, dass die Streitkr\u00e4fte ohne materielle und personelle Unterst\u00fctzung der Briten und US-Amerikaner milit\u00e4risch keine Erfolgschancen hatten.<\/p>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201citalienische_streitkr\u00e4fte_zu_kriegsbeginn\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\">ITALIENS MILIT\u00c4RISCHE F\u00dcHRUNG AUF DEM ITALIENISCHEN KRIEGSSCHAUPLATZ<\/span><\/h2>\n<p>Am Abend des 23. Mai 1915, am Vorabend des Einzugs in den Krieg, verf\u00fcgte das <strong><em>Regio Esercito Italiano<\/em><\/strong> (K\u00f6niglich italienische Armee) \u00fcber 35 Infanterie-Divisionen mit total 441 Bataillonen. Eine Divsion Bersaglieri (67 Bataillone), Vier Kavallerie-Divisionen (177 Schwadrone) und zwei, speziell zum Kampf im Gebirge ausgebildete Grossverb\u00e4nde mit insgesamt 52 \u00abAlpini-Bataillonen. Insgesamt 875\u2019000 M\u00e4nner, davon 23.000 Offiziere.<\/p>\n<p>Nach Abschluss der Mobilisierung aller Dienstpflichtigen erreichten die Streitkr\u00e4fte einen Bestand von 1\u2019089\u2019000 Mann welche die \u00f6sterreichische Grenze unter Druck setzen sollten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wurden nicht alle Soldaten auf Anhieb auf die \u00f6sterreichischen Truppen angesetzt. Rund 680\u2019000, darunter 563\u2019000 Infanteristen (Grenadiere, Bersaglieri und Alpini) wurden zun\u00e4chst in Reserve gehalten.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gab es gab es 344\u2019000 Mann der Territorialen Miliz, der <em>Milizia Territoriale<\/em>, die entsprechend ihrer italienischen Bezeichnung scherzhaft auch \u00abLa Terribile\u00bb (Die Schreckliche) genannt wurde. Weiter besch\u00e4ftigten die Streitkr\u00e4fte rund 9\u2019000 Zivilangestellte.<\/p>\n<p>Weitere 60\u2019000 M\u00e4nner befanden sich zu Kriegsbeginn in Libyen, in der \u00c4g\u00e4is und in Albanien.<\/p>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bb940\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bb940\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Einschliesslich der neu einberufenen Klasse von 1895 waren es acht Jahrg\u00e4nge bei der Infanterie (bis zum 28. Lebensjahr), deren zehn bei den Bersaglieri (bis 30 Jahre) und einige mehr bei der Artillerie und den Genie-Truppen (Sappeure, Pioniere).<\/p>\n<p>Die Zahl an Maschinengewehre betrug zu Kriegsbeginn 618, also weniger als eine entsprechende Waffe pro Frontkilometer. Im Verlauf des Krieges wurde die Produktion derart erh\u00f6ht, dass Ende des Krieges \u2013 auch nach dem Verlust von rund 3000 Waffen in der 12. Isonzo-Schlacht \u2013 immer noch 14\u2019600 Maschinengewehre verf\u00fcgbar waren. Diese wurde durch weitere 1330 Waffen der Alliierten erg\u00e4nzt, nachdem diese 1918 auf dem norditalienischen Kriegsschauplatz entscheidend eingriffen.<\/p>\n<p>Die italienische Artillerie z\u00e4hlte 2\u2019122 St\u00fcck. Davon verf\u00fcgten 1798 St\u00fcck \u00fcber ein kleines Kaliber, also bis zu 120 Millimeter, und 324 mittlere und grosse Kaliber von denen jedoch viele antiquiert waren oder sogar aus Museen wieder an die Front geschleppt wurden.<\/p>\n<p>Weiter waren rund 216\u2019000 Pferde und Maultiere sowie rund 3\u2019700 Fahrzeuge verf\u00fcgbar.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<p>Organisatorisch wurden die Truppen in vier Armeen und einer Karnischen Gruppe aufgestellt.<\/p>\n<p>Jede dieser Armeen bestand aus meist drei Armeekorps (zwei Korps bei der 1. und 4. Armee) und aus von den Armeekommandanten unmittelbar gef\u00fchrten Armeetruppen zur Schwergewichtsbildung.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die 2. und 3. Armee entlang der Isonzofront aufmarschierten, oblag der 1. und 4. Armee der Angriff an der \u00abGebirgsfront\u00bb. Entsprechend stehen sie im Fokus der nachfolgenden Ausf\u00fchrung zu deren Organisation.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_Italienische_Kraefte_Juni_1917.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8878 size-full\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_Italienische_Kraefte_Juni_1917.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"601\" srcset=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_Italienische_Kraefte_Juni_1917.jpg 960w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_Italienische_Kraefte_Juni_1917-300x188.jpg 300w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_Italienische_Kraefte_Juni_1917-768x481.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\"><\/a><\/p>\n<h6>Der Aufmarsch der italienischen Armee entlang der \u00f6sterreichisch-ungarischen Grenze zeigt ein klares Schwergewicht im S\u00fcdosten und offensiv ausgerichtete Kr\u00e4fte im Raum der Dolomiten, w\u00e4hrend die 1. Armee eher eine defensive Aufgabe im Sinne des Flankenschutzes der Stosskr\u00e4fte am Isonzo wahrzunehmen hatte. Grundlage: Beilage 27, Bd II. des Generalstabswerks \u201e\u00d6sterreich-Ungarns letzter Krieg\u201c, Darstellung: Accola<\/h6>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Am 24. Mai 1915 gliederten sich die italienischen Streitkr\u00e4fte folgendermassen:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #800000;\">DIE ERSTE ARMEE (la I<sup>a <\/sup>Armata)<\/span> <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Einsatzraum: von der Schweizergrenze bis nach Feltre (Piave-Bogen)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: Generale Roberto Brusati<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hauptquartier: Verona<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der Armee unterstellt waren Armeetruppen, als unmittelbar durch das Kommando gef\u00fchrte Formationen sowie das III. und V. Korps<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Armeetruppen der I<sup>a<\/sup> Armata<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bb94a\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bb94a\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>(mit * versehene Formationen geh\u00f6rten zur 1. <strong>Brigade der Festung Verona <\/strong>und standen unter dem Kommando des Kommandanten der Festung Verona [Tenente Generale Gaetano Gabbo])<\/p>\n<ul>\n<li>Brigata \u00abMantova\u00bb *\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 113 (Bataillone I, II, III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 114 (Bataillone I, II, III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Schwadron des Leichten Kavallerie-Regiments Nr. 27 \u00abAquila\u00bb verst\u00e4rkt mit acht Artillerie-Batterien*<\/li>\n<li>Abteilung des Schweren Feldartillerie-Regiments Nr. 1 mit der 6. und 7. Batterie<\/li>\n<li>und 17. Kompanie der Mineure<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2*<\/li>\n<li>Pontonierkompanie<\/li>\n<li>Telegrafenkompanie<\/li>\n<li>1 Zug zur Funk\u00fcbermittlung<\/li>\n<li>1 Photographengruppe zur Bildaufkl\u00e4rung<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Organisation des III. Korps <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bb972\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bb972\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: General-Leutnant [Tenente Generale] Vittorio Camerana)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hauptquartier: Milano<\/p>\n<p>Dem Korps unterstellt:<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong> <a id=\"IT_Infanteriedivision_5\"><\/a>Infanterie Division <\/strong>(Tenente Generale Luigi Druetti)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eCuneo\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 7 (Bataillone I, III, IV)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr 8 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201ePalermo\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 67 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 68 Bataillone I, III, IV)<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 27 (-) mit 5 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"6\">\n<li><strong> Infanterie Division<\/strong> (Tenente Generale Oscar Roffi)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eToscana\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 77 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 78 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eSicilia\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 61 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 62 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 16 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"35\">\n<li><strong> Infanterie- Division<\/strong> (Tenente Generale Felice De Chaurand de Sainte Eustache)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eMilano\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 159 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 160 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eNovara\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 153 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 154 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 42 mit 6 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 1<\/li>\n<li>Zwei Schwadrone (9. und 10.) der Mobilen Kavallerie-Abteilung 5<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Korpstruppen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Bersaglieri Regiment Nr. 7 (Bataillone 8, 10, 11 bis)<\/li>\n<li>Bersaglieri Bataillon Nr. 45<\/li>\n<li>Alpini Regiment\n<ul>\n<li>Alpini Bataillon \u00abMorbegno\u00bb (Kompanien 44, 45, 47, 88, 104)<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abTirano\u00bb (Kompanien 46, 48, 49, 89, 113)<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abEdolo\u00bb (Kompanien 50, 51,52, 90, 105)<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abVestone\u00bb (Kompanien 53, 54,55, 91)<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abVal d\u2019Intelvi\u00bb (Kompanien 244, 245, 247);<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abValtellina\u00bb (Kompanien 246, 248, 249);<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abVal Camonica\u00bb (Kompanien 250, 251,252)<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abVal Chiese\u00bb (Kompanien 253, 254)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Bataillon der Finanzwache (Grenzkontrolle)<\/li>\n<li>Vier Schwadrone des Leichten Kavallerie-Regiments Nr. 27 \u00abAquila\u00bb<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 6 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Gebirgsartillerie-Batterie Nr.30<\/li>\n<li>Abteilung des Schweren Feldartillerie-Regiments Nr. 1; zwei Haubitzen-Batterien (15 cm) A<\/li>\n<li>Mineur-Bataillon Nr.1, (Kompanien 10, 11, 18)<\/li>\n<li>Telegraphen-Kompanie Nr. 4<\/li>\n<li>\u00bd der 18. Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li><\/ul><\/div><\/div>\n\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Organisation des V. Korps<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bb999\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bb999\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: Tenente Generale Florenzio Aliprindi<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hauptquartier: Bologna<\/p>\n<p>Dem Korps unterstellt:<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li><strong> Infanterie Division <\/strong>(Tenente Generale Ferruccio Ferri)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eRoma\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 79 (Bataillone II, III, IV)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 80th (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201ePugile\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 71 (Bataillone II-IV)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 7 (Bataillone I-III<\/li>\n<li>Feldartillerieregiment Nr. 29 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 1<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"15\">\n<li><strong> Infanterie Division<\/strong> (Tenente Generale Luigi Lenchantin)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eVenezia\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 83 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 84 (Bataillone I, II, IV)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eAbruzzi\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 57 (Bataillone I, III, IV)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 58th (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Feldartillerieregiment Nr. 19 (-) mit 6 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"34\">\n<li><strong> Infanterie Division <\/strong>(Tenente Generale Pasquale Oro)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eIvrea\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 161 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 162 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eTreviso\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 115 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 116th (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Feldartillerieregiment Nr. 41 mit 6 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<li>Zwei Schwadrone (21. und 23.) der Mobilen Kavallerie-Abteilung 5<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Korpstruppen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Bersaglieri Regiment 2 (Bataillone 2 bis, 4 und 17)<\/li>\n<li>Bersaglieri Regiment Nr. 4 (Bataillone 26 bis, 29 und 31 bis)<\/li>\n<li>Bersaglieri Regiment 8 (Bataillone 3 bis, 5 und 12)<\/li>\n<li>Gemischte (Territoriale) Bersaglieri-Bataillone Nr. 41, 42 und 48<\/li>\n<li>Alpini Regiment\n<ul>\n<li>Alpini Bataillon \u00abVerona\u00bb (Kompanien 56, 57,58,73, 92)<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abVincenca\u00bb (Kompanien 59, 60, 61,93, 108)<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abBassano\u00bb (Kompanien 77, 78, 79, 106)<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abFeltre\u00bb (Kompanien 64,65,66, 95)<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abVal d\u2019Adige\u00bb (Kompanien 256, 257, 258)<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abVal Leogra\u00bb (Kompanien 259, 260)<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abVal Brenta\u00bb (Kompanien 262, 263)<\/li>\n<li>Alpini Bataillon \u00abVal Cismon\u00bb (Kompanien 264, 265)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>V., VII., IX., XVII. und XVIII. Bataillon der Zollwache (Guardia di Finanza di costieri) mit zwei selbst\u00e4ndigen Kompanien 11 und 52<\/li>\n<li>Bataillon der Finanzwache (Grenzkontrollen)<\/li>\n<li>Leichtes Kavallerieregiment Nr. 22 \u00abCatania\u00bb<\/li>\n<li>Gebirgsartillerie-Abteilungen\n<ul>\n<li>\u00abAbteilung Oneglia\u00bb (Batterien 23, 26, 27)<\/li>\n<li>\u00abAbteilung Vincenza\u00bb (Batterien 19, 20, 21)<\/li>\n<li>\u00abAbteilung Genove\u00bb (Batterien 28, 29)<\/li>\n<li>\u00abAbteilung Torino-Aosta\u00bb (Batterien 4, 5, 6)<\/li>\n<li>Vier selbst\u00e4ndige Batterien (Nr. 1, 8, 57, 59)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 5 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Mineurkompanien Nr. 1, 13, 14 und \u00bd der 7. Kompanie<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie<\/li>\n<li>Kompanie des 2. Genieregiments (Sperrstelle Brenta-Cismon)<\/li>\n<li>Kompanie des 1. Genieregiments (Sperrstelle Agno-Assa)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #800000;\">DIE VIERTE ARMEE (la 4<sup>a <\/sup>Armata)<\/span> <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Einsatzraum: von Feltre (Passo Cereda) an der Provinzgrenze zwischen Trentino und Belluno bis zum Monte Peralba (an der Grenze der Provinz Bellung zum \u00f6sterreichischen K\u00e4rnten)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: Generale Luigi Nava<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hauptquartier: Bologna<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der Armee unterstellt waren Armeetruppen sowie das I. und IX. Korps<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Armeetruppen der 4<sup>a<\/sup> Armata<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bb9a4\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bb9a4\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<ul>\n<li>Bataillon der Finanzwache (Grenzkontrolle)<\/li>\n<li>Ein Regiment der Territorial-Infanterie mit drei Bataillonen<\/li>\n<li>und 6. Abteilung des Schweren Feldartillerie-Regiments Nr. 2 (Batterien 11, 12, 13, 14)<\/li>\n<li>Ein Mineurbataillon (Kompanien 12, 16, 20 und 21)<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie Nr. 22<\/li>\n<li>Pontonierkompanie Nr. 1<\/li>\n<li>1 Zug zur Funk\u00fcbermittlung<\/li>\n<li>1 Photographengruppe zur Bildaufkl\u00e4rung<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Organisation des I. Korps<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bb9af\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bb9af\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: Tenente Generale Ottavio Ragni<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Dem Korps unterstellt:<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Division <\/strong>(Lieutenant General Alfonso Pettiti di Roreto)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eParma\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 49 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 50 (Bataillone I, IV, V; mit gesamthaft 9 Kompanien)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eBasilicata\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 91 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 92 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 25 (-) mit 5 Batterien (75mm)<\/li>\n<li>Zwei Batterien (6. und 13.) einer 70 mm-Kanonen-Gebirgsartillerie-Abteilung (o. Nr.)<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Tenente Generale Saverio Nasalli Rocca)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eComo\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 23 (Bataillone I, IV, V; mit insgesamt 9 Kompanien)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 24 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eUmbria\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 53 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 54 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 17 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"10\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Tenente Generale Giovanni Scrivante)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eMarche\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 55 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 56 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eAncona\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 69 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 70 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 201 mit 8 Batterien (75 mm)\n<ul>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 1<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Korpstruppen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Leichtes Kavallerie-Regiment Nr. 21 \u00abPadova\u00bb<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 8 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>\u00bd der 7. und 21. Mineurkompanie<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Organisation des IX. Korps<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bb9bb\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bb9bb\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: Tenente Generale Pietro Marini<\/p>\n<p>Dem Korps unterstellt:<\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Lieutenant General Diomede Saveri)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigate \u201eReggio\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 45 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 46 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigate \u201eTorino\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 81 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 82(Bataillone IV, V, VI mit insgesamt Kompanien)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 13 mit 8 Batterien (75 mm)\n<ul>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 1<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"18\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Lieutenant General Vittorio Carpi)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eAlpi\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 51 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr.52 (Bataillone II-IV)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eCalabria\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 59 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 60 (Bataillone II-IV)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 33 mit 8 Batterien (75 mm)\n<ul>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 1<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der 18. Division organisatorisch zugewiesen\u00a0:<\/p>\n<ul>\n<li>Alpini-Regiment\n<ul>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abFenestrelle\u00bb (Kompanien 28, 29, 30, 83)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Alpini-Regiment\n<ul>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abPieve di Cadore\u00a0\u00bb (Kompanien 67, 68, 75, 96)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abBelluno\u00a0\u00bb (Kompanien 77,78,79, 106)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Val Chisone\u00a0\u00bb (Kompanien 228, 229, 230)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abVal Piave\u00a0\u00bb (Kompanien 267, 268)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Val Cordevole\u00a0\u00bb (Kompanien 206, 266)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Gebirgsartillerie-Abteilungen\n<ul>\n<li>\u00abAbteilung Torino-Susa\u00bb (Batterien 2, 3<\/li>\n<li>\u00abAbteilung Belluno\u00bb (Batterien 22, 23, 24,58)<\/li>\n<li>\u00abAbteilung Como\u00bb (Batterien 34, 35, 36)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Korpstruppen <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Bersaglieri-Regiment Nr. 3 (Bataillone 18, 20, 25)<\/li>\n<li>Kavallerie-Regiment Nr. 9 \u00abLancieri di Fierenze\u00bb<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 1 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #800000;\">KARNISCHE GRUPPE<\/span><br>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><span style=\"color: #000000;\">Einsatzraum vom Monte Peralba bis auf die H\u00f6he von Flitsch am Oberlauf des Isonzo<\/span><br>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: Tenente Generale Clemente Lequio<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bb9c7\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bb9c7\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<ul>\n<li>2.<strong> Alpini Regiment<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Mondovi\u00a0\u00bb (Kompanien 9, 10, 11, 114)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Pieve di Teco\u00a0\u00bb (Kompanien 2, 3, 8, 107, 115)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Ceva\u00a0\u00bb (Kompanien 1, 4, 5, 98, 116)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Borgo San Dalmazzo\u00a0\u00bb (Kompanien 13, 14, 15, 99, 117)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Dronero\u00a0\u00bb (Kompanien 17, 18, 19, 81, 101)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Saluzzo\u00a0\u00bb (Kompanien 21, 22, 23, 80, 100)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Tolmezzo\u00a0\u00bb (Kompanien 6, 12, 72, 109)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Gemona\u00a0\u00bb (Kompanien 69, 70, 71, 97)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Val d\u2019Eilero\u00bb (Kompanien 209, 210);<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Val d\u2019 Arroscia\u00bb (Kompanien 202, 203, 208);<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Val Tanaro\u00bb (Kompanien 201, 204);<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Valle Stura\u00bb (Kompanien 213, 214, 215);<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Val Maira\u00bb (Kompanien (217, 218, 219);<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Val Varaita\u00bb (Kompanien 221, 222, 223);<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Val Tagliamento\u00bb (Kompanien (212, 272)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Val Fella\u00bb (Kompanien (269, 270 cos)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>XIX., XX. Bataillone der Finanzwache (Grenzkontrollen)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>1 Schwadron des 13. Kavallerie-Regminets \u00abMonferrato\u00bb<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Gebirgsartillerie-Abteilungen\n<ul>\n<li>Aus der \u00ab\u00a0Abteilung Conegliano\u00a0\u00bb (Batterien 13, 14, 15, 55)<\/li>\n<li>Aus der \u00ab\u00a0Abteilung Torina-Susa\u00a0\u00bb (Batterie 51)<\/li>\n<li>Aus der \u00ab\u00a0Abteilung Torino-Aosta\u00bb (Batterie 52)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Zwei Batterien (3. und 15.) einer 70 mm-Kanonen-Gebirgsartillerie-Abteilung (o. Nr.)<\/li>\n<li>Zwei Mineurkompanien (Nr. 4, 6)<\/li>\n<li>Zwei Kompanien des Genieregiments Nr. 1 (Kompanien 6, 21)<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie Nr. 19.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>ZWEITE ARMEE (la 2<sup>a <\/sup>Armata)<br>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\">Einsatzraum von Flitsch-Karfeit (Caporetto) bis nach G\u00f6rz<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: Tenente Generale Pietro Frugoni<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der 2. Armee waren nebst den Armeetruppen das II., IV. und XII. Armeekorps unterstellt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Armeetruppen der der 2<sup>a <\/sup>Armata<br>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bb9d2\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bb9d2\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Zwei Abteilungen \u00e0 zwei Batterien mit 149 mm Feldkanonen (Batterien 1, 7; 11, 12)<\/li>\n<li>Eine Abteilung mit drei Batterien 149 mm Feldkanonen (Batterien 5, 6, 7)<\/li>\n<li>Zwei Abteilungen \u00e0 vier Batterien 70 mm Kanonen (Batterien 1, 4, 5, 8, 9, 10, 11, 20)<\/li>\n<li>Ein Pontonier-Battaillon (Kompanien 6, 7, 8, 13)<\/li>\n<li>8. Mineurkompanie<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie Nr. 24<\/li>\n<li>Ein Zug zur Funk\u00fcbermittlung<\/li>\n<li>Eine Photographen-Gruppe zur Bildaufkl\u00e4rung<\/li>\n<li>3 Z\u00fcge mit Fesselballonen zur Artilleriebeobachtung<\/li>\n<li>3 Fliegerschwadrone (Nr. 6, 7, 8) mit Newport-Flugzeugen<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Organisation des II. Korps<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bba17\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><\/div>\n<p>Kommandant: Tenente Generale Enzio Reisoli<\/p>\n<p>Dem Korps unterstellt:<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Tenente Generale Giovanni Prelli)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eRavenna\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 37 (Bataillone I, III, IV)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 38 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eForli\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 43 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 44t (Bataillone I, III, IV)<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 23 mit 8 Batterien (75mm)<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Maggior Generale Cesare Del Mastro)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eLivorno\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 33 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 34 (Bataillone IV-VI)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eLombardia\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 73 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 74 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 26 mit 8 Batterien (75mm)<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"32\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Tenete Generale Alberto Piacentini)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eSpezia\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 125 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 126 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eFirenza\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 127 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 128 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 48 mit 6 Batterien (75mm)\n<ul>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Korpstruppen <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>und 10. Bersaglieri-Radfahrerbataillon<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 11 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Abteilung des Schweren Feldartillerie-Regiments Nr. 1 (Batterien 13, 14)<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie Nr. 6<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Organisation des IV. Korps<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bba2c\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bba2c\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Kommandant: Tenente Generale Mario Nicolis de Robilant<\/p>\n<p>Dem Korps unterstellt:<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Tenente Generale Nicola D\u2019Avanzo)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eBergamo\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 25 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 26 (Bataillone II-IV)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eValtellina\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 65 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 66 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 21 mit 8 Batterien (75 mm)\n<ul>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 1<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"8\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Tenente Generale Guglielmo Lang)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eModena\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 41(Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 42 (Bataillone I, II, IV)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eSalerno\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 89 (Bataillone I, III, IV)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 90 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 28 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"33\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Tenente Generale Carlo Ricci)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eLiguria\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 157 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 158 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eEmilia\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 119 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 120t (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 40 mit 6 Batterien (75 mm)\n<ul>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 1<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Bersaglieri Division <\/strong>(Tenente Generale Alessandro Raspi)<\/p>\n<ul>\n<li>Bersaglieri Regiment (Bataillone 6, 13, 19)<\/li>\n<li>Bersaglieri Regiment (Bataillone 28, 30, 32)<\/li>\n<li>Bersaglieri Regiment (Bataillone 15 bis, 27, 33)<\/li>\n<li>Bersaglieri Regiment (Bataillone 21, 23, 26)<\/li>\n<li>Gebirgsartillerie-Abteilung \u00abMondavi\u00bb mit den Batterien 10, 11, 12 und 54\n<ul>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 1<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Alpini-Gruppe A <\/strong>(Colonello Riccardo Tedeschi)<\/p>\n<ul>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abAosta\u00bb (Kompanien 41, 4, 43, 87, 103)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abIvrea\u00bb (Kompanien 38, 39, 40, 86, 111)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abIntra\u00bb (Kompanien 7, 24, 37, 112)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abCividale\u00bb (Kompanien 16, 20, 76, 87,103)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abVal Natisone\u00bb (Kompanien 216, 220)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abVal Orco\u00bb (Kompanien 238, 239)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abVal Baltea\u00bb (Kompanien 241, 242)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abVal Toce\u00bb (Kompanien 207, 243)<\/li>\n<li>Gebirgsartillerie-Abteilung \u00ab\u00a0Bergamo\u00a0\u00bb mit den Batterien 31. 32, 33, 61<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Alpini Gruppe B <\/strong>(Colonelle Ernesto Alliana)<\/p>\n<ul>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Pinerolo\u00a0\u00bb (Kompanien 25, 26, 27, 82)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Susa\u00a0\u00bb (Kompanien 34, 36,36, 85, 102)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abExilles\u00a0\u00bb (Kompanien 31, 32, 33, 84)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abVal Pellice\u00a0\u00bb (Kompanien 41, 42, 43, 87, 103)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00ab\u00a0Val Cenischia\u00a0\u00bb (Kompanien 234, 235)<\/li>\n<li>Alpini-Bataillon \u00abVal Dora\u00a0\u00bb (Kompanien 231, 232)<\/li>\n<li>Gebirgsartillerie-Abteilung \u00abPinerola\u00bb mit den Batterien 7 und 9<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Korpstruppen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Bersaglieri-Regiment (Bataillone 14, 22, 24) und dem Besaglieri-Radfahrerbataillon Nr. 5.<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 4 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Abteilung des Schweren Feldartillerie-Regiments Nr. 1 (Batterien 8, 9, 10)<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie Nr. 17<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Organisation des XII. Korps<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bba39\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bba39\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Kommandant: Tenente Generale Mario Luigi Segato<\/p>\n<p>Dem Korps unterstellt:<\/p>\n<ol start=\"23\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Tenente Generale Giovanni Airaldi)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eVerona\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 85 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 86 (Bataillone I, III, IV; mit insgesamt 9 Kompanien)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201eAosta\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 5 (Bataillone II-IV; mit insgesamt 9 Kompanien)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr.6 (Bataillone I, III, IV)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr 22 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Abteilung des Feldartillerie-Regiments Nr. 10 mit den Batterien 1, 2 und 3<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"24\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Maggiore Generale Gustavo Fara)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eNapoli\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 75(Bataillone I, II, IV mit insgesamt 9 Kompanien)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 76 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Brigata \u201ePiemonte\u201c\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 3 (Bataillone II, III, IV; mit insgesamt 9 Kompanien)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 4 (Bataillone I, II, IV) Infantry Regiments<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 36\n<ul>\n<li>Zwei Abteilungen mit je f\u00fcnf Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Gebirgsartillerie-Abteilung Nr. 13 (Batterien 37, 38, 39)<\/li>\n<li>Gebirgsartillerie-Abteilung Nr. 14 (Batterien 63, 64, 65)<\/li>\n<li>Abteilung des Feldartillerie-Regiments Nr. 10 (Batterien 6, 7, 8)<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Korpstruppen <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Bersaglieri Regiment (Bataillone 16, 34, 35 )<\/li>\n<li>Abteilung des Feldartillerie-Regiments Nr. 10 (Batterien 4, 5)<\/li>\n<li>Abteilung des Schweren Feldartillerie-Regiments Nr. 2 (Batterien 8, 9, 10)<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie Nr. 9<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>DRITTE ARMEE (la 3<sup>a <\/sup>Armata)<br>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\">Einsatzraum:<\/span><span style=\"color: #ff6600;\"><span style=\"color: #000000;\"> von G\u00f6rz bis an die K\u00fcste der Adria<\/span><br>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: SKH Prinz Emanuele Filiberto, Graf von Aosta<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der 3. Armee waren nebst den Armeetruppen das VI., VII. und XI. Armeekorps unterstellt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Armeetruppen der 3<sup>a <\/sup>Armata<br>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bba43\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bba43\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>X, XI, XII, XIII, XIV, XV Bataillone der K\u00fcstenwache<\/li>\n<li>1. Abteilung des Schweren Feldartillerie-Regiments Nr. 2 (Batterien 1, 2, 3)<\/li>\n<li>Eine Abteilung mit vier Batterien 149 mm Kanonen (149 G Batterien 1-4)<\/li>\n<li>Eine Batterie mit 70mm Kanonen (Batterie 19(<\/li>\n<li>5. Mineurkompanie<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie Nr. 21<\/li>\n<li>3 Pontonier-Kompanien (4, 10, 11)<\/li>\n<li>1 Zug zur Funk\u00fcbermittlung<\/li>\n<li>Eine Photographengruppe zur Bildaufkl\u00e4rung<\/li>\n<li>Drei Z\u00fcge mit Fesselballonen zur Artilleriebeobachtung<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Organisation des VI. Korps<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bba4e\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bba4e\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Kommandant: Tenente Generale Carlo Ruelle<\/p>\n<ol start=\"11\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Tenente Generale Ettore Mambretti)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201ePistoia\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 35 (Bataillone I, III, IV)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 36 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eRe\u201c (des K\u00f6nigs Brigade)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 1 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 2 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 14 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Eine Abteilung mit drei Batterien 70 mm Kanonen<\/li>\n<li>Abteilung des Schweren Artillerie-Regiments Nr. 1 (Batterien 1, 2, 3)<\/li>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"12\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Maggiore Generale Oreste Zavattari)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eCasale\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 11 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 12 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Brigata \u201ePavia\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 27 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 28 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 30 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><strong> Kavallerie-Division <\/strong>(Tenente Generale Nicola Pirozzi)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>1. Kavallerie-Brigade<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Kavallerie-Regiment Nr. 13 \u00ab\u00a0Monferrato\u00a0\u00bb (Vier Schwadrone)<\/li>\n<li>Kavallerie-Regiment Nr. 20 \u00ab\u00a0Roma\u00a0\u00bb<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>2. Kavallerie-Brigade<\/li>\n<li>\u00a0Kavallerie-Regiment Nr. 4 \u00ab Genova \u00bb (arr. 10 May)<\/li>\n<li>Kavallerie-Regiment Nr. 4 \u00abGenova\u00a0\u00bb<\/li>\n<li>Kavallerie-Regiment Nr. 5 \u00abNovara\u00a0\u00bb<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 94 (aus der Brigata \u00abMessina\u00bb)<\/li>\n<li>Ein Bataillon des Infanterieregiments Nr. 20<\/li>\n<li>8. und 11. Bersaglieri-Radfahrer-Bataillon<\/li>\n<li>Artillerieabteilung Nr. 2 der pferdegezogenen Artillerie mit den Batterien 1 und 2 (75 mm)<\/li>\n<li>2. Abteilung des Feldartillerie-Regiments Nr. 3 (Batterien 4, 5)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Korpstruppen <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>6. und 12. Bersaglieri-Radfahrer-Bataillon<\/li>\n<li>II. Bataillon der Finanzwache (Grenze)<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 3 mit 6 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>2. Abteilung des Schweren Feldartillerie-Regiments Nr. 2 (Batterien 4, 5)<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie Nr. 8<\/li>\n<li>\u00bd der 18. Kompanie des Genieregiments Nr. 2<\/li>\n<li>Mineurkompanie Nr. 19<\/li>\n<li>Pontonierkompanie Nr. 12<\/li>\n<li>1. und 2. Fliegerschwadron (Bleriot-Flugzeuge)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Organisation des VII. Korps<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bba58\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bba58\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Kommandant: Tenente Generale Vincenzo Garioni<\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Tenente Generale Cleto Angelotti)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eMessina\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 93 (Bataillone III, IV, V; mit insgesamt 9 Kompanien) [<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 94 (Bataillone II-IV)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Granatieri di Sardegna<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Grenadierregiment Nr.1 (Bataillone I, II, IV)<\/li>\n<li>Grenadierregiment Nr. 2 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 31 mit 8 Batterien<\/li>\n<li>12. Batterie mit 70 mm Kanonen<\/li>\n<li>2. Kompanie des Genieregiments Nr. 1<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ol start=\"14\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Maggiore Generale Giacinto Rostagno)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201ePinerolo\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 13 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 14 (Bataillone I, II, IV)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eAcqui\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 17 (Bataillone I, III, IV)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 18 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 18 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 1<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Korpstruppen <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>2nd Field Artillery Regiment (8 batteries) 75\/911 (not arrived by 24 May)<\/li>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 2 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie Nr. 13<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Organisation des XI. Korps<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bba79\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bba79\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Kommandant: Tenente Generale Giorgio Cigliana<\/p>\n<ol start=\"21\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Tenente Generale Carlo Mazzoli)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eRegina\u201c (Brigade der K\u00f6nigin)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 9 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Brigata \u201ePisa\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 29 (Bataillone II-IV mit insgesamt 9 Kompanien)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 30 (Bataillone I, III, IV)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 35 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Kompanie des Genieregiments Nr. 1<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ol start=\"22\">\n<li><strong> Division <\/strong>(Tenente Generale Vittorio Signorile)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eBrescia\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 19 (Bataillone I, II, IV mit insgesamt 9 Kompanien)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 20 (Bataillone I-III)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Brigata \u201eFerrara\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Infanterieregiment Nr. 47 (Bataillone II, III, IV mit insgesamt 9 Kompanien)<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 48 (Bataillone I, II, IV)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 15 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Kavallerie-Division <\/strong>(Tenente Generale Giovanni Vercellana)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Hauptquartier der Brigata \u00ab\u00a0Regina\u00a0\u00bb<\/li>\n<li>3. Kavallerie-Brigade<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Kavallerie-Regiment \u00ab\u00a0Milano\u00a0\u00bb<\/li>\n<li>Kavallerie-Regiment \u00ab\u00a0Vittorio Emanuele II\u00a0\u00bb<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>4. Kavallerie-Brigade<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Kavallerie-Regiment \u00ab\u00a0Aosta\u00a0\u00bb<\/li>\n<li>Kavallerie-Regiment \u00ab\u00a0Mantova\u00a0\u00bb<\/li>\n<li>3. und 7. Bataillon der Bersaglieri-Radfahrer<\/li>\n<li>Infanterieregiment Nr. 10 (Bataillone I-III)<\/li>\n<li>Ein Bataillon des Infanterieregiments Nr. 14<\/li>\n<li>Ein Bataillon des Grenadier-Regiments Nr 1<\/li>\n<li>Artillerieabteilung Nr. 1 der pferdegezogenen Artillerie mit den Batterien 1 und 2 (75 mm)<\/li>\n<li>3. Abteilung des Schweren Feldartillerie-Regiments Nr. 2 (Batterien 6, 7)<\/li>\n<li>Kanonen Batterien (70 mm) 16 und 17<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Korpstruppen <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Feldartillerie-Regiment Nr. 9 mit 8 Batterien (75 mm)<\/li>\n<li>5. Pontonierkompanie<\/li>\n<li>Telegraphenkompanie Nr. 10<\/li>\n<li>5 Schwadrone der Fliegertruppen (Nr. 1, 2, 3, 13, 14 mit Bleriot-Flugzeugen)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201c\u00f6sterreichische_kraefte_zu_kriegsbeginn\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\">\u00d6STERREICHS MILIT\u00c4RISCHE F\u00dcHRUNG AUF DEM ITALIENISCHEN KRIEGSSCHAUPLATZ<\/span><\/h2>\n<p>Mit Kriegseintritt Italiens entstand f\u00fcr \u00d6sterreich-Ungarn eine neue, dritte Front welche es zu Behaupten galt. Diese Frontlinie verlief grossmehrheitlich entlang der damaligen Grenze zwischen den Kontrahenten. Diese Grenze verlief vom Stilfserjoch zum Nordufer des Gardasees und querte s\u00fcdlich von Trient (Trento) die Hochfl\u00e4che der Sieben Gemeinden in \u00f6stlicher Richtung um dann die H\u00f6henz\u00fcge der Dolomiten zu erreichen und am Kreuzbergpass entlang des Karnischen Hauptkamms nach S\u00fcden zu schwenken und abschliessend dem Verlauf des Isonzo folgend die adriatische K\u00fcste zu erreichen.<\/p>\n<p>Die Verteidigung der rund 600 km langen Frontlinie von der Schweizer Grenze bis zur K\u00fcste der Adria oblag dem <strong>Kommandanten der S\u00fcdwestfront<\/strong>, welcher diese Front organistorisch in drei r\u00e4umlich getrennte Abschnitte aufteilte. Der Abschnitt A umfasste \u201e<strong>TIROL<\/strong>\u201c und verlief entlang der Staatsgrenze vom Stilfserjoch bis auf den Kreuzbergpass bei Sexten. Dieser Abschnitt wurde einem entsprechenden<strong> Landesverteigungskommando<\/strong> zugewiesen, wobei die <strong>\u201eFestung Trient\u201c<\/strong> als eigenst\u00e4ndiges Kommando dem Kommandanten der S\u00fcdwestfront direkt unterstellt blieb. Ebenso wurden die Elemente des <strong>Deutschen Alpenkorps<\/strong> nicht dem Landesverteidigungskommando in Tirol (so die korrekte Bezeichnung) unterstellt. Deutschland befand sich bis August 1915 im nicht erkl\u00e4rten Kriegszustand mit Italien und konnte vorerst lediglich \u201eberatend\u201c aber keinesfalls \u201egefechtsbeteiligt\u201c eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Der zweiten Frontabschnitt \u2013 der Abschnitt B<strong> \u201eK\u00c4RNTEN\u201c<\/strong> \u2013 verlief vom Kreuzberg entlang des Karnischen Kamms nach S\u00fcden um dann bei Karfeit (italienisch Caporetto, slowenisch Cobarid) den Anschluss an den Abschnitt C \u2013 das <strong>\u201eK\u00dcSTENLAND\u201c<\/strong> zu finden. Dieser Abschnitt umfasst den Verlauf des Isonzo (slowenisch So\u010da) bis hin zum Anschluss auf der istrischen Halbinsel an den <strong>\u201eRAYON DES KRIEGSHAFENS POLA\u201c<\/strong> (kroatisch Pula), in der Abbildung mit \u201eP\u201c bezeichnet, zu finden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_oe_kraefte_juni_1915.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8880 size-full\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_oe_kraefte_juni_1915.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"607\" srcset=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_oe_kraefte_juni_1915.jpg 960w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_oe_kraefte_juni_1915-300x190.jpg 300w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/960X600_oe_kraefte_juni_1915-768x486.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\"><\/a><\/p>\n<h6>Aufmarsch der \u00f6sterreichisch-ungarischen Streitkr\u00e4fte entlang der Grenze zum K\u00f6nigreich Italien. Darstellung: Accola<\/h6>\n<p>F\u00fchrungs- und kr\u00e4ftem\u00e4ssig wurden die Abschnitte A-C auf dem\u00a0 italienische Kriegsschauplatz (Stand: Juni 1915) milit\u00e4risch wie nachfolgend Dargestellt best\u00fcckt. Selbstverst\u00e4ndlich war die Alimentierung dieser Verb\u00e4nde einem steten Wechsel unterzogen, so dass es sich dabei lediglich um eine Momentaufnahme handeln kann.<\/p>\n<p>Die nachfolgende Ordre de Bataille bzw. F\u00fchrungsstruktur basiert auf der Beilage 14 des zweiten Bandes des \u00f6sterreichischen Generalstabswerks \u201e\u00d6sterreich-Ungarns letzter Krieg\u201c, S. 21 ff.<\/p>\n<p>Zur Spezifikation und Ausr\u00fcstung der eingesetzten Truppen verweise ich auf die Hintergrundseite \u201eStreitkr\u00e4fte\u201c dieser Homepage.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>KOMMANDO DER S\u00dcDWESTFRONT<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: Generaloberst (GO) Erzherzog Eugen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Generalstabschef: Feldmarschall-Leutnant (FML.) Alfred Krauss<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>A: TIROL<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gesamtbestand: 44 1\/2 Infanteriebataillone, 39 Standsch\u00fctztenbataillone, 3 1\/4 Schwadrohne (Kavallerie), 25 1\/2 Artilleriebatterien, 32 Festungsartillerie-Kompanien, 6 technische Kompanien.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Rund 67\u2019000 Feuergewehre, 314 Reiter und 111 Artilleriegesch\u00fctze<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #993300;\">Deckungstruppen<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">31 \u00bd Infanteriebataillone, 39 Standsch\u00fctztenbataillone, 2 \u00bc Schwadrone (Kavallerie), 16 \u00bd Artilleriebatterien, 2 technische Kompanien.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">In Festungen und Sperren: 11 Detachemente der Kaisersch\u00fctzen-Regimenter I, II und III; 32 Festungsartillerie-Kompanien.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Rund 54\u2019000 Feuergewehre, 314 Reiter und 75 Artilleriegesch\u00fctze<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>LANDESVERTEIDIGUNGSKOMMANDO IN TIROL<br>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: General der Kavallerie (GdK.) Victor Dankl<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Generalstabschef: Generalmajor (GM.) Kletus Pichler<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>Rayon I<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bba84\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bba84\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong><a id=\"Halbbrigade_53\"><\/a>53. Halbbrigade<\/strong> (HaBrig.) unter Oberstleutnant (Obstlt.) Hradezny; sp\u00e4ter Oberst Abendorf, dann Oberst Moriz von Lempruch<\/p>\n<ul>\n<li>ein Reservebataillon (RBaon.) des Infanterieregiments (IR) 29<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Prad<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Schlanders<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenkompanie (StSchKomp.) Stilfs<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenkompanie (StSchKomp.) Taufers<\/li>\n<li>\u00bc\u00a0der 3. Marschschwadron (MaSchwd.) der reitenden Tiroler Kaisersch\u00fctzendivision (rt. TKSchD.) = Tragtiere<\/li>\n<li>Tiroler Feldkanonenbatterie 1 (TFKnBt. 1)<\/li>\n<li>Sperren Nauders und Gomagoi: zwei Det der Kaisersch\u00fctzenregimenter (KSchR) I und III, zwei Reservekompanien (RKomp.) der Festungsartillerie-Bataillone (FsABaon.) 4 und 7<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>Rayon II<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bba8e\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bba8e\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><strong>54. Halbbrigade<\/strong> (HaBrig.) unter Oberst Stiller<\/p>\n<ul>\n<li>ein Reservebataillon (RBaon.) des Infanterieregiments (IR) 29<\/li>\n<li>IX. Marschbataillon (MaBaon) des Kaisersch\u00fctzenregiments (KSchrR.) Nr. 2<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Kaltern II<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Ulten<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Bludenz<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenkompanie (StSchKomp.) Rabbi<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenkompanie (StSchKomp.) Fondo<\/li>\n<li>\u00bc der 3. Marschschwadron (MaSchwd.) der reitenden Tiroler Kaisersch\u00fctzendivision (rt. TKSchD.) = Tragtiere<\/li>\n<li>Tiroler Feldkanonenbatterie 2 (TFKnBt. 2)<\/li>\n<li>5. Batterie des Feldkanonenregiments 40 (5. Bt. FKR. 40)<\/li>\n<li>Sperre Tonale-Pejo: ein Det des der Kaisersch\u00fctzenregimenter (KSchR) II, 1. und 2. Kompanie des Festungsartillerie-Bataillons (FsABaon.) 7<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>Rayon III<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bba99\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bba99\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Der Rayon III umfasste mit Abstand die gr\u00f6sste geographische Ausdehnung. Mit der Verteidigung der f\u00fcnf ausgeschiedenen Abschnitte: Judikarien, Riva, Etschtalsperre, Folgaria-Lavarone und Valsugana wurde die <strong>91. Infanterie-Division<\/strong> (ID) unter F\u00fchrung des des Feldmarschall-Leutnants (FML.) Ludwig von Koennen-Horak beauftragt. Dazu verf\u00fcgte er \u00fcber die folgenden Verb\u00e4nde:<\/p>\n<p><em>Abschnitt Judikarien<\/em><\/p>\n<p><strong>50. Halbbrigade<\/strong> unter dem Kommando von Oberst Spiegel<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li>Kaiserlich-K\u00f6ngliches Landsturminfanteriebataillon 163 (k.k.LstIBaon.)<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Klausen<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Bezau<\/li>\n<li>\u00bc der 3. Kompanie des Sappeurbataillons (SB.) 14<\/li>\n<li>Sperre Lardaro: ein Detachement (Det.) des Kaisersch\u00fctzenregiments (KSchR.) II sowie die 1. und 2. Kompanie des Festungs-Artillerie-Bataillon (FsABaon.) 7<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Abschnitt Riva<\/em><\/p>\n<p><strong>Festungs- und Abschnittskommando Riva<\/strong>: Generalmajor (GM.) Schiesser<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li>ein Reservebataillon (RBaon.) des Infanterieregiments (IR) 37<\/li>\n<li>das kaiserlich-k\u00f6ngliche Landsturminfanteriebataillon 164 (k.k.LstIBaon. 164)<\/li>\n<li>das kaiserlich-k\u00f6ngliche Landsturminfanteriebataillon 168 (k.k.LstIBaon. 168)<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Bozen<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Lana<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Riva-Arco<\/li>\n<li>die 1. Kompanie des Sappeur-Bataillons (SB.) 9<\/li>\n<li>Festung Riva: 2. und 3. Kompanie des Festungs-Artillerie-Bataillons 4, je zwei Reservekompanien der Festungs-Artillerie-Bataillone 1 und 4.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Abschnitt Etschtalsperre<\/em><\/p>\n<p><strong>181. Infanteriebrigade<\/strong> (IBrig.) unter dem Kommando von Generalmajor (GM.) Englert<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon.) des Kaiserj\u00e4ger-Regiments (KJR.) 3<\/li>\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon.) des Kaiserj\u00e4ger-Regiments (KJR.) 4<\/li>\n<li>ein Reservebataillon (RBaon.) des Infanterieregiments (IR) 37<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Brixen<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Meran II<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Abschnitt Folgaria-Lavarone<\/em><\/p>\n<p><strong>180. Infanteriebrigade<\/strong> (IBrig.) unter dem Kommando von Generalmajor (GM.) Ignaz Edler von Verdross<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon.) des Kaisersch\u00fctzenregiments (KSchR.) I<\/li>\n<li>das kaiserlich-k\u00f6ngliche Landsturminfanteriebataillon 1 (k.k.LstIBaon. 1)<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Reutte I<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Kufstein<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Kitzb\u00fchl<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Glurns<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Schwaz<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Gries<\/li>\n<li>\u00bc des 2. Marschwadrons (MaSchw.) des reitenden Sch\u00fctzenregiments (rt. SchR.) 6<\/li>\n<li>\u00bc der 7. Kompanie des Sappeurbataillons (SB.) 9<\/li>\n<li>\u00bc der 3. Kompanie des Sappeurbataillons (SB.) 14<\/li>\n<li>Sperren Lavarone \u2013 Folgaria und Tenna \u2013 Colle delle bene: ein Detachement des Kaisersch\u00fctzen-Regiments (KSchR.) II, zwei Kompanien des Festungs-Artillerie-Bataillons (FsABaon.) 1 sowie die 1. bis 4. Kompanie des Festungs-Artillerie-Bataillons 8.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Abschnitt Valsugana<\/em><\/p>\n<p><strong>52. Halbbrigade<\/strong> (HaBrig.) unter dem Kommando von Oberst Edler von Kreschel<\/p>\n<ul>\n<li>das kaiserlich-k\u00f6ngliche Landsturminfanteriebataillon 169 (k.k.LstIBaon. 169)<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Kaltern I<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Meran I<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Reutte II<\/li>\n<li>das Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Rattenberg<\/li>\n<li>eine 9cm Feldkanonenbatterie (FKnBat.)<\/li>\n<li>eine Gebirgskanonenbatterie (GbKnBt.) M75<\/li>\n<li>\u00bc der 3. Kompanie des Sappeurbataillons (SB.) 8<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><em>Rayon IV<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbaa4\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbaa4\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><strong>90. Infanteriedivision<\/strong> (ID.) unter dem Kommando von Feldmarschall-Leutnant (FML.) Edler von Scholz, bestehend aus<\/p>\n<p><strong>55. Gebirgsbrigade<\/strong> (GbBrig.), Kommandant: Oberst Freiherr von Concini<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li>ein Reserve Batallion (RBaon) des Infanterieregiments (IR.) 37<\/li>\n<li>kaiserlich-k\u00f6ngigliches Landsturminfanterie-Bataillon (k.k. LstIBaon.) 166<\/li>\n<li>1\/2 des kaiserlich-k\u00f6ngiglichen Landsturminfanterie-Bataillon (k.k. LstIBaon.) 39<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Auer<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Rankweil<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Feldkirch<\/li>\n<li>1\/2 Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Welchsnofen<\/li>\n<li>1\/3 des 3. Marschwadrons (MaSchw.) der reitenden Tiroler Kaisersch\u00fctzendivision (rt. TKSchD.)<\/li>\n<li>Tiroler Feldkanonenbatterie (TFKnBt.) 3<\/li>\n<li>Sperre Paneveggio: 1 Detachement des Kaisersch\u00fctzen-Regiments (KSchR.) III, eine Kompanie des Festungsartillerie-Bataillons (FsABaon.) 1<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>179. Infanteriebrigade<\/strong> (IBrig.), Kommandant: Oberst Schiessler<\/p>\n<ul>\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon) der Kaiserj\u00e4gerregiments (KJR.) 2<\/li>\n<li>kaiserlich-k\u00f6ngigliches Landsturminfanterie-Bataillon (k.k. LstIBaon.) 38<\/li>\n<li>kaiserlich-k\u00f6ngigliches Landsturminfanterie-Bataillon (k.k. LstIBaon.) 39<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Kastelruth<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Gr\u00f6den<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Dornbirn<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Bregenz<\/li>\n<li>1\/2 Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Welchsnofen<\/li>\n<li>7. Bataillon des Feldkanonenregiments (FKR.) 41<\/li>\n<li>8. Bataillon des Feldkanonenregiments (FKR.) 42<\/li>\n<li>7. Kanonenbatterie (KnBt.) des Gebirgsartillerie-Regiments (GbAR) 8<\/li>\n<li>Landstrumsch\u00fctzenabteilung (LstSAbtlg.) 1\/14<\/li>\n<li>Sperre Moena: 1 Detachement des Kaisersch\u00fctzen-Regiments (KSchR.) III, eine Kompanie des Festungsartillerie-Bataillons (FsABaon.) 1<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>Rayon V<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbaae\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbaae\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><strong>\u201eKombinierte Division Pustertal\u201c<\/strong> unter dem Kommando von Feldmarschall-Leutnant (FML.) Ludwig Goiginger bestehend aus:<\/p>\n<p><strong>51. Gebirgsbrigade<\/strong> (GbBrig.), Kommandant: Oberst Edler von Sparber<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon) des Infanterieregiments (IR.) 59<\/li>\n<li>Reservebataillon (RBaon) III\/29<\/li>\n<li>kaiserlich-k\u00f6nigliches Landsturminfanteriebataillon (LstIBaon) 165<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon) Silz<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon) Passeier<\/li>\n<li>\u00bc des 3. Marschwadrons (MaSchwd.) der reitenden (rt.) Tiroler Kaisersch\u00fctzendivision (TKSchD.<\/li>\n<li>Tiroler Feldkanonenbatterie (TFknBt.) 4<\/li>\n<li>Sperren: Buchenstein (Corte und Ruaz), Tre Sassi, Pl\u00e4tzwiese, Landro, Sexten mit je einem Det des Kaisersch\u00fctzten-Regiments (KSchR.) III und der 4. Kompanie des Festungsartillerie-Bataillons (FsABaon.) 1<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>56. Gebirgsbrigade<\/strong> (GbBrig.), Kommandant Generalmajor (GM.) Bankowski<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon) des Kaiserj\u00e4ger-Regiments (KJR.) 1<\/li>\n<li>IX. Marschbataillon (MaBaon) des Kaisersch\u00fctzen-Regiments (KSchR.) II<\/li>\n<li>Landsturminfanterie-Bataillon (LstIBaon.) 167<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Imst<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Sillian<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Innsbruck I<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Innsbruck II<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Welsberg<\/li>\n<li>6. Batterie des Feldkanonenregiments (FKR.) 40<\/li>\n<li>6. und 8. Batterie des Feldkanonenreigments 41<\/li>\n<li>1\/2 der 7. Batterie des Feldhaubitzenregiments (FHR.) 14<\/li>\n<li>6. Kanonenbatterie ((KnBt.) des Gebirgsartillerieregiments (GbAR.) 8<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #800000;\">Verst\u00e4rkungen<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">13 Bataillone, 1 Schwadron, 9 Artilleriebatterien, 4 technische Kompanien<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Rund 13\u2019000 Feuergewehre, rund 100 Reiter, 36 Gesch\u00fctze<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>DEUTSCHES ALPENKORPS<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: Generalleutnant (GLt.) Krafft von Dellmensingen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Generalstabschef: Oberst Freiherr von der Wenge<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbab7\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbab7\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\"><strong>Bayrische J\u00e4gerbrigade Nr. 1,<\/strong> Kommandant: Generalmajor (GM.) von Tuschek<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><strong>J\u00e4gerbrigade Nr. 2,<\/strong> Kommandant: Generalmajor (GM.) von Below<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>FESTUNG TRIENT<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\">Kommandant: Feldmarschall-Leutnant Edler von Guseck<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbac0\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbac0\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><strong>Kaiserlich k\u00f6nigliches 5. Landsturm Marsch Brigade<\/strong> (k.k.LstMaBrig.), Kommandant: Generalmajor (GM.) von Jonak<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li>Reserve-Bataillon (RBaon) II\/37<\/li>\n<li>kaiserlich k\u00f6nigliches Landstruminfanterie-Bataillon (k.k. LstIBaon) 160<\/li>\n<li>kaiserlich k\u00f6nigliches Landstruminfanterie-Bataillon (k.k. LstIBaon) 161<\/li>\n<li>kaiserlich k\u00f6nigliches Landstruminfanterie-Bataillon (k.k. LstIBaon) 162<\/li>\n<li>Besatzungsbataillone II-IV<\/li>\n<li>Standsch\u00fctztenbataillon (StSchBaon.) St. Leonhard<\/li>\n<li>3. Kompanie des Sappeurbataillons (SB.) 14<\/li>\n<li>\u00bc der 3. Kompanie des Sappeurbataillons (SB.) 8<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>3. Festungsartilleriebrigade<\/strong> (FsABrig.), Kommandant: Oberst Kleinschnitz<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li>24 Kompanien des Festungsartillerieregiments (FsAR.) 1<\/li>\n<li>7. Kompanie und 1. \u2013 4. Marschkompanie (MaKomp.) des Festungsartilleriebataillons (FsABaon) 1<\/li>\n<li>4. Kompanie und 4. Marschkompanie (MaKomp.) des Festungsartilleriebataillons (FsABaon) 4<\/li>\n<li>1.-4. Reservekompanie (RKomp.) des Festungsartilleriebataillons (FsABaon) 5<\/li>\n<li>4. Haubitzenbatterie (HbBt.) des Gebirgsartillerieregiments (GbAR.) 14, 3 1\/2-9 cm Feldkanonenbatterie (FKnBt.), 1-15 cm M\u00f6rserbatterie (MsBt.)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>B: K\u00c4RNTEN<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gesamtbestand: 42 \u00bd Infanteriebataillone, 1 Radfahrerbataillon, 1 Standsch\u00fctztenbataillon, 15 Freiwillige Sch\u00fctzen-Bataillone,\u00a0 7 \u00bc Schwadrone (Kavallerie), 32 Artilleriebatterien, 3 Festungsartillerie-Kompanien, 2 \u00bd \u00a0technische Kompanien.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Rund 40\u2019000 Feuergewehre, 900 Reiter und 116 Artilleriegesch\u00fctze<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Deckungstruppen<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">12 \u00bd Infanteriebataillone, 1 Standsch\u00fctztenbataillon, 15 Freiwillige Sch\u00fctzen-Bataillone, 2 \u00bd \u00a0Schwadrone (Kavallerie), 10 Artilleriebatterien, 3 Festungsartillerie-Kompanien, 1 \u00bc \u00a0technische Kompanien.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">In den Sperren: drei Detachemente der Gebirgssch\u00fctzenregimenter Nr. 1 und 2, drei Festungsartillerie-Kompanien<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Rund 14\u2019500 Feuergewehre, 500 Reiter und 116 Artilleriegesch\u00fctze<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>ARMEEGRUPPE ROHR<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: General der Kavallerie (GdK.) Franz Rohr<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Stabschef: Feldmarschall-Leutnant (FML.) Scotti<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbacb\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbacb\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<ol start=\"92\">\n<li><strong> Infanteriedivision<\/strong> (ID.), unter dem Kommando von Feldmarschall-Leutnant (FML. Karl Edler von Langer, bestehend aus<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li><strong> 183. Infanteriebrigade <\/strong>(IBrig.), Kommandant: Generalmajor (GM.) G\u00f6ssmann\n<ul>\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon.) des Infanterieregiments (IR.) Nr. 7<\/li>\n<li>X. Marschkompanie (MaKomp.) des Feldj\u00e4gerbataillons (FJB.) Nr. 8<\/li>\n<li>IX. Marschbataillon (MaBaon.) des Sch\u00fctzenregiments (SchR.) Nr. 4<\/li>\n<li>Kaiserlich-k\u00f6nigliche (k.k.) Landsturm-Infanteriebataillone (LstIBaon.) Nr. 40, 43, 150<\/li>\n<li>Kaiserlich-k\u00f6nigliches (k.k.) Landsturm-Marschbataillon (LstMBaon.) Nr. 10<\/li>\n<li>K\u00e4rntner Freiwilliges Sch\u00fctzenregiment (FrwSchR.) Nr. 2<\/li>\n<li>\u00be des 1. Marsch-Schwadrons (MaSchwd.) des Dragoner-Regiments (DR.) Nr. 4<\/li>\n<li>5. Batterie des Feldkanonen-Regiments (FKR.) Nr. 28<\/li>\n<li>5., 6. und 7. Batterie des Feldhaubitzen-Regiments (FHR.) Nr. 9\u00a8<\/li>\n<li>Je ein Zug des Sappeurbataillons (SB.) Nr. 3 und des Pontonierbataillons (PB.) Nr. 3<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong> 184. Infanteriebrigade <\/strong>(IBrig.), Kommandant: Generalmajor (GM.) Jaschke\n<ul>\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon.) des Infanterieregiments (IR.) Nr. 27<\/li>\n<li>X. Marschkompanie (MaKomp.) des Feldj\u00e4gerbataillons (FJB.) Nr. 9<\/li>\n<li>IX.Marschbataillon (MaBaon.) des Sch\u00fctzenregiments (SchR.) Nr. 3<\/li>\n<li>Kaiserlich-k\u00f6nigliche (k.k.) Landsturm-Infanteriebataillone (LstIBaon.) 41, 151, 153<\/li>\n<li>1. Bataillon des K\u00e4rntner Freiwilliges Sch\u00fctzenregiments (FrwSchR.) Nr. 1<\/li>\n<li>\u00bc des 1. Marsch-Schwadrons (MaSchwd.) des Dragoner-Regiments (DR.) Nr. 4<\/li>\n<li>7. Batterie des Feldkanonen-Regiments (FKR.) Nr. 8<\/li>\n<li>7. Batterie des Feldkanonen -Regiments (FKR.) Nr. 42<\/li>\n<li>7. Kanonenbatterie (KnBt.) des Gebirgsartillerie-Regiments (GbAR.) Nr. 3<\/li>\n<li>Je ein Zug des Sappeurbataillons (SB.) Nr. 3 und des Pontonierbataillons (PB.) Nr. 3<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Divisionsreserven<\/strong>\n<ul>\n<li>II. und III. Bataillon des K\u00e4rntner Freiwilliges Sch\u00fctzenregiment (FrwSchR.) Nr.1<\/li>\n<li>K\u00e4rntner Freiwilliges Sch\u00fctzenregiment (FrwSchR.) Nr. 3<\/li>\n<li>3. Marsch-Schwadron (MaSchwd.) des Dragonerregiments Nr. 4<\/li>\n<li>3. Batterie der Feldhaubitzen-Division (FHD.) Nr. 44<\/li>\n<li>2. Kanonenbatterie (KnBt.) des Gebirgsartillerie-Regiments (GbAR.) Nr. 8<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong> 57. Halb-Brigade <\/strong>(HABrig.), Kommandant Generalmajor (GM.) Lanzinger<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon.) des Infanterieregiments (IR.) Nr. 14<\/li>\n<li>Standsch\u00fctzenbataillon (StSchBaon.) Lienz<\/li>\n<li>6. Batterie des Feldkanonenregiments Nr. 40<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Verst\u00e4rkungen<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">30 Infanteriebataillone, 1 Radfahrerbataillon, 5 Schwadrone (Kavallerie), 22 Artilleriebatterien, 1 \u00bc technische Kompanien.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Rund 25\u2019500 Feuergewehre, 400 Reiter und 88 Artilleriegesch\u00fctze<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbad6\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbad6\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<ol start=\"59\">\n<li><strong> Gebirgsbrigade (GbBrig.),<\/strong> Kdt: Generalmajor (GM.) Fernengel<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Infanteriebataillone (IBaon.) III\/18 und III\/57<\/li>\n<li>Feldj\u00e4gerbataillone (FJB.) Nr. 30<\/li>\n<li>Bataillon des Honved-Infanterieregiments (HIR.) Nr. 13<\/li>\n<li>ein Radfahrerbataillon<\/li>\n<li>3. Batterie des Feldhaubitzen-Regiments (FHR.) Nr. 9<\/li>\n<li>2. Kanonen-Batterie (KnBt.) des Gebirgsartillerie-Regiments (GbAR.) Nr. 4<\/li>\n<li>5. Kompanie des Sappeurbataillons (SB.) Nr 7<\/li>\n<li>\u00bc der 2. Kompanie des Sappeurbataillons (SB.) Nr 3<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>VII. Korps<\/strong><\/p>\n<p>Kommandant: General der Kavallerie (GdK.) Erzherzog Joseph<\/p>\n<p>Stabchef: Oberstleutnant (Obstlt.) Eisner-Bubna<\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li><strong> Infanteriedivision (ID),<\/strong> Kommandant: Feldmarschall-Leutnant (FML.) Edler von Gelb<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li><strong> 33. Infanteriebrigade<\/strong> (IBrig.), Kommandant: Oberst (Obst.) von Pacor\n<ul>\n<li>Infanterieregiment (IR.) Nr. 43 (vier Bataillone)<\/li>\n<li>Infanterieregiment (IR.) Nr. 61 (drei Bataillone)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong> 34. Infanteriebrigade<\/strong> (IBrig.), Kommandant: Oberst Freiherr von Henneberg\n<ul>\n<li>Infanterieregiment (IR.) Nr. 39 (drei Bataillone)<\/li>\n<li>Infanterieregiment (IR.) Nr. 46 (drei Bataillone)<\/li>\n<li>II. Bataillon des Infanterieregiments (IR.) Nr 37<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Divisionskavallerie<\/strong>\n<ul>\n<li>1. und 2. Schwadron des Husarenregiments (HR.) Nr. 7<\/li>\n<li>Reserveschwadron des Husarenregiments (HR.) Nr. 16<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong> 17. Feldartillerie-Brigade<\/strong> (FABrig.), Kommandant: Oberst Zagar\n<ul>\n<li>Feldkanonen-Regiment (FKR.) Nr. 19 (drei Batterien)<\/li>\n<li>Feldkanonen-Regiment (FKR.) Nr. 21 (f\u00fcnf Batterien)<\/li>\n<li>Feldhaubitzen-Regiment (FHR.) Nr 7<\/li>\n<li>Schweres Haubitzen-Regiment (sHbR.) Nr. 7<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"20\">\n<li><strong> Honved-Infanteriedivision (HID.),<\/strong> Kommandant: Generalmajor (GM.) von Nagy<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li><strong> 39. Honved-Infanteriebrigade<\/strong> (HIBrig.), Kommandant: Oberst (Obst.) Stadler\n<ul>\n<li>Honved-Infanterieregiment (HIR.) Nr. 3 (drei Bataillone)<\/li>\n<li>Honved-Infanterieregiment (HIR.) Nr. 4 (drei Bataillone)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong> 81. Honved-Infanteriebrigade<\/strong> (HIBrig.), Kommandant: Generalmajor (GM.) Perneczky\n<ul>\n<li>Honved-Infanterieregiment (HIR.) Nr. 1 (drei Bataillone)<\/li>\n<li>Honved-Infanterieregiment (HIR.) Nr. 17 (drei Bataillone)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Divisionskavallerie<\/strong>\n<ul>\n<li>3. und 4. Schwadron des Honved-Husarenregiments (HHR.) Nr. 4<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong> 20. Feldartillerie-Brigade<\/strong> (FABrig.), Kommandant: Oberst Pohl\n<ul>\n<li>Feldkanonen-Regiment (FKR.) Nr. 20<\/li>\n<li>5. Batterie des Honved-Feldkanonen-Regiments (HFKR.) Nr. 8<\/li>\n<li>Schwere Haubitzen-Batterie (sHbBt.) Nr. 11<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>C: K\u00dcSTENLAND<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gesamtbestand: 98 Bataillone, 2 Radfahrerkompanien, 17 \u00bd Schwadrone (Kavallerie), 81 Artilleriebatterien, 43 Festungsartillerie-Kompanien, 18 \u00bd technische Kompanien.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Rund 117\u2019000 Feuergewehre, 1750 Reiter und 330 Artilleriegesch\u00fctze<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Deckungstruppen<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">28 Infanteriebataillone, 1 Seebataillon, 2 Radfahrerkompanien, 6 \u00bc Schwadrone (Kavallerie), 31 Artilleriebatterien, 6 \u00bd technische Kompanien.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Rund 32\u2019000 Feuergewehre, 500 Reiter und 100 Artilleriegesch\u00fctze<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>5. ARMEE<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kommandant: General der Infanterie (GdI.) Svetozar Boroevi\u0107 von Bojna<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Stabschef: Generalmajor (GM.) von le Beau<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbae3\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbae3\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ol start=\"93\">\n<li><strong> Infanteriedivision<\/strong> (ID.), Kommandant: Generalmajor (GM.) von Boog<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li><strong> 58. Gebirgsbrigade<\/strong> (GbBrig.), Kommandant: Oberst Staufer\n<ul>\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon.) des Infanterieregiments (IR.) Nr. 97<\/li>\n<li>IX. Marschbataillon (MaBaon.) des Sch\u00fctzenregiment (SchR.) Nr. 27<\/li>\n<li>K.k. Landsturm-Infanteriebataillon (LstIBaon.) Nr. 155<\/li>\n<li>\u00be des 4. Marsch-Schwadrons (MaSchwd.) des Reitenden (rt.) Sch\u00fctzenregiment (SchR.) Nr. 6<\/li>\n<li>6. Batterie des Feldkanonen-Regiments (FKR.) Nr. 8<\/li>\n<li>6. Batterie des Feldkanonen-Regiments (FKR.) Nr. 12<\/li>\n<li>3. Batterie der Feldhaubitzen-Division (FHD.) Nr. 43<\/li>\n<li>5. Kanonenbatterie des Gebirgsartillerie-Regiments (GbAR.) Nr. 7<\/li>\n<li>4. Batterie der Schweren Haubitzen Division (sHbD.) Nr. 3<\/li>\n<li>3. Landsturm-Ersatzbatterie (LstErsBt.)<\/li>\n<li>Marschkompanie (MaKomp.) des Sappeurbataillons (SB.) Nr. 42<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong> 185. Gebirgsbrigade<\/strong> (GbBrig.), Kommandant: Oberst Vidal\u00e9\n<ul>\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon.) des Infanterieregiments (IR.) Nr. 6<\/li>\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon.) des Infanterieregiments (IR.) Nr. 47<\/li>\n<li>K.k. Landsturm-Infanteriebataillone (LstIBaon.) Nr. 42, 156, 157<\/li>\n<li>K.k. Landsturm-Marschbataillon (LstMaBaon.) Nr. 20<\/li>\n<li>2 freiwillige Radfahrer-Kompanien (RdfKomp.)<\/li>\n<li>1. Marsch-Schwadron (MaSchwd.) des Reitenden (rt.) Sch\u00fctzenregiment (SchR.) Nr. 6<\/li>\n<li>6. Batterie des Feldkanonen-Regiments (FKR.) Nr. 7<\/li>\n<li>3. Kanonen-Batterie Gebirgsartillerie-Regiment (GbAR.) Nr. 4<\/li>\n<li>5. Kanonen-Batterie Gebirgsartillerie-Regiment (GbAR.) Nr. 5<\/li>\n<li>2. Haubitzen-Batterie Gebirgsartillerie-Regiment (GbAR.) Nr. 13<\/li>\n<li>Feldhaubitzen-Batterie (FHbBt.) Nr. 6<\/li>\n<li>Marschbatterie der schweren Feldhaubitzen-Division (sFHD.) Nr. 14<\/li>\n<li>\u00bc der 3. Kompanie des Sappeurbataillons (SB.) Nr. 5<\/li>\n<li>\u00bc der 3. Kompanie der Pionierbataillone (PB.) Nr. 1 und 2<\/li>\n<li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"94\">\n<li><strong> Infanteriedivision<\/strong> (ID.), Kommandant: Feldmarschall-Leutnant (FML.) Kuczera<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li><strong> 187. Infanteriebrigade<\/strong> (Brig.), Kommandant: Konteradminral Freiherr von Koudelka\n<ul>\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon.) des Infanterieregiments (IR.) Nr. 87<\/li>\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon.) des bosnisch-herzegowinischen Infanterie-Regiments (bh. IR.) Nr. 2<\/li>\n<li>K.k. Landsturm-Infanteriebataillone (LstIBaon.) Nr. 37 und 154,<\/li>\n<li>Seebataillon (SeeBaon.) Nr. 4<\/li>\n<li>1. Marsch-Schwadrone (MaSchwd.) der Dragonerregimenter (DR.) Nr. 5 und 15<\/li>\n<li>5. Batterie des Feldkanonen-Regiments (FKR.) Nr. 7<\/li>\n<li>4. Batterie der Schweren Haubitzen Division (sHbD.) Nr. 14<\/li>\n<li>\u00bc Ersatzkompanie (ErsKomp.) des Sappeurbataillons (SB.) Nr. 3<\/li>\n<li>Marschkompanie (MaKomp.) des Sappeurbataillons (SB.) Nr. 42<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong> 60. Gebirgsbrigade<\/strong> (GbBrig.), Kommandant: Oberst (Obst.) Mitlacher\n<ul>\n<li>X. Marschbataillon (MaBaon.) des Infanterieregiments (IR.) Nr. 17<\/li>\n<li>IX. Marschbataillon (MaBaon.) des Sch\u00fctzenregiments (SchR.) Nr. 26<\/li>\n<li>K.k. Landsturm-Infanteriebataillon (LstIBaon.) Nr. 152<\/li>\n<li>K.k. Landsturm-Marschbataillon (LstMaBaon.) Nr. 20<\/li>\n<li>2. Marsch-Schwadron (MaSchwd.) der Dragonerregiments (DR.) Nr. 4<\/li>\n<li>7. Batterie des Feldkanonen-Regiments (FKR.) Nr. 7<\/li>\n<li>7. Batterie des Feldkanonen-Regiments (FKR.) Nr. 17<\/li>\n<li>4. Batterie der schweren Feldhaubitzen-Division (sFHD.) Nr. 2<\/li>\n<li>4. Kompanie des Sappeurbataillons (SB.) Nr. 1<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"57\">\n<li><strong> Infanteriedivision<\/strong> (ID.), Kommandant: Feldmarschall-Leutnant (FML.) Heinrich Goiginger<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li><strong> 2. Gebirgsbrigade<\/strong> (GbBrig.), Kommandant: Generalmajor (GM.) von Lukachich\n<ul>\n<li>Infanteriebataillone (IBaon.) III\/8, II\/70, III\/76, II\/101, V \/bh.4<\/li>\n<li>\u00bc des 1. Schwadrons (MaSchwd.) der Reitenden (rt.) Dragoner-Sch\u00fctzendivision (DSchD.) Nr. 6<\/li>\n<li>4. Kanonen-Batterie Gebirgsartillerie-Regiment (GbAR.) Nr. 13<\/li>\n<li>4. Batterie der Gebirgskanonen-Division (GbKD.)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong> 6. Gebirgsbrigade<\/strong> (GbBrig.), Kommandant: Oberst (Obst.) von Hellebronth\n<ul>\n<li>Infanteriebataillone (IBaon.) I\/6, III\/38, IV\/42, IV\/50, IV\/81,<\/li>\n<li>\u00bc des 1. Schwadrons (MaSchwd.) der Reitenden (rt.) Dragoner-Sch\u00fctzendivision (DSchD.) Nr. 6<\/li>\n<li>3. Kanonen-Batterie des Gebirgsartillerie-Regiments (GbAR.) Nr. 4<\/li>\n<li>5. Batterie des Gebirgsartillerie-Regiments (GbAR.) Nr.7<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Divisionskavallerie <\/strong>(DionsKav.)\n<ul>\n<li>Schwadron des Husarenregiments (HR.) Nr. 4<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong> 57. Feldartillerie-Brigade <\/strong>(FABrig.), Kommandant: Generalmajor (GM.) Adolf Aust\n<ul>\n<li>1. und 2. Reservebatterie (RBt.) des Feldkanonen-Regiments (FKR.) Nr. 38<\/li>\n<li>1. und 2. Haubitzenbatterie (HbBt.) des Gebirgsartillerie-Regiments (GbAR.) Nr. 13<\/li>\n<li>Marschkompanien (MaKomp.) der Sappeurbataillone (SB.) Nr. 5 und 6<\/li>\n<li>\u00bd Ersatzkompanie (ErsKomp.) des Sappeurbataillons (SB.) Nr. 3<\/li>\n<li>3. Kompanie des Pionierbataillons (PB.) Nr. 4<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>K<\/strong><strong>\u00fcstenabschnitte<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>K\u00fcstenabschnitt Vogelhuber <\/strong>(Adriak\u00fcste), Kommandant: Oberst Vogelhuber\n<ul>\n<li>K\u00fcstenschutz-, Gendarmerie-, Grenzfinanz- und freiwillige Sch\u00fctzen-Abteilungen<\/li>\n<li>Eine Eisenbahn-Sicherungskompanie<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>K\u00fcstenabschnitt Volosca<\/strong> (Kroatisch-Dalmatinische Grenze), Kommandant: Generalmajor (GM.) von Maric\n<ul>\n<li>k. Landsturm-Infanteriebataillone (LstIBaon.) Nr. IV\/19, und 37<\/li>\n<li>1-9 cm Feldkanonen-Batterie (FKBt.)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Verst\u00e4rkungen<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">50 Bataillone, 10 Schwadrone, 47 Batterien, 8 technische Kompanien<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Rund: 54\u2019821 Feuergewehre, 1098 Reiter, 213 Artilleriegesch\u00fctze<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Aufgestellt in zwei Armeekorps, welche sich auf dem Anmarsch befanden:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p><div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbb40\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>XV. Korps mit zwei Divisionen<\/strong> (1. und 50. Infanteriedivision), Kommandant: General der Infanterie (GdI.) Fox; Marschziel: Tolmein<\/p>\n<p><strong>XVI. Korps mit drei Divisionen<\/strong> (58., 18. und 48. Infanteriedivision), Kommandant: Feldzeugmeister (FZM.) Wurm; Marschziel: G\u00f6rz<\/p>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201cgebirgsfront_1915-1918\u2033][vc_column][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\">DIE GEBIRGSFRONT IM ERSTEN WELTKRIEG 1915-1918<\/span><\/h2>\n<p>Die einleitend dargestellte Frontlinie vermag auf dem Satelitenbild in keiner Art und Weise deren topographische Herausforderung auch nur ansatzweise erahnen zu lassen. Um die Front im Gebirge erfassen zu k\u00f6nnen, bedarf es im Idealfall dem Besuch vor Ort oder aber einer Ansicht dieser Stellungslinie im Profil. Untenstehende Abbildung vermittelt dies, auch wenn sie in \u00dcberh\u00f6hung (1.100\u2019000) und Ausdehnung (1:1\u2019000\u2019000) nicht einen einheitlichen Massstab anwendet. Die Darstellung von Eduard Fr\u00f6hlich und die darauf folgende Bildstrecke vermag dies aber zumindest in geringer Form zu vermitteln. Wenn in der Folge vornehmlich der \u201eKrieg im Gebirge\u201c entlang der Grenze Tirols thematisiert wird, ist sich der Verfasser dieses Beitrag durchaus bewusst, dass auch der Kampf entlang des Karnischen Hauptkamms und am Oberlauf des Isonzo eine diesbez\u00fcgliche W\u00fcrdigung verdienen w\u00fcrden. Das Gel\u00e4nde verlangte auch dort von den eingesetzten Truppen entsprechende F\u00e4higkeiten. Kenner der Fronten in K\u00e4rnten und am Isonzo finden sicher Verst\u00e4ndnis, wenn auf eine detaillierte Darstellung der dortigen Gefechstverl\u00e4ufe (vorerst) aus Gr\u00fcnden des Umfangs dieser Seite verzichtet werden muss.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h6><a href=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800X400_front_froehlich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8833 size-full\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800X400_front_froehlich.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800X400_front_froehlich.jpg 800w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800X400_front_froehlich-300x130.jpg 300w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800X400_front_froehlich-768x333.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\"><\/a><\/h6>\n<h6>Der Frontverlauf vom Ortler (links) bis nach G\u00f6rz (rechts) in einer Darstellung aus: Eduard Fr\u00f6hlich, Der Kampf um die Berge Tirols, 1932.<\/h6>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800X400_front_ansichten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8832 size-full\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800X400_front_ansichten.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"473\" srcset=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800X400_front_ansichten.jpg 800w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800X400_front_ansichten-300x177.jpg 300w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800X400_front_ansichten-768x454.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\"><\/a><\/p>\n<h6>Ansicht einiger H\u00f6hepunkte dieser Frontlinie mit \u00f6sterreichischen (rot) und italienischen (gr\u00fcn) Stellungen. 1. Reihe von l. nach r: Drei Zinnen-Monte Piano; Cristallo; Tofana;\u00a0 2. Reihe: Faniskette, Qinque Torri \u2013 Falzarego; Col di Lana-Marmolata; 3. Reihe: Ortler; Hohe Schneid; Trafoier Eiswand. Darstellung: Accola<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201clandesverteidigungskommando_tirol\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\">DAS LANDESVERTEIDUNGSKOMMANDO IN TIROL<\/span><\/h2>\n<p>Die Verteidigung der rund 350 km langen Frontlinie von der Schweizer Grenze bis zum Kreuzbergpass (Abschnitt A: TIROL) oblag dem Landesverteidigungskommando in Tirol, welches diesen Fronabschnitt organistorisch in f\u00fcnf Rayons aufteilte. Diese Rayons wurden mit r\u00f6mischen Ziffern I-V bezeichnet. Innerhalb dieser Rayons wiederum wurden Grenzabschnitte (GA) und Untergrenzabschnitte (UGA) ausgeschieden um die taktische F\u00fchrung vor Ort gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen. Der exakte Verlauf der GA und UGA wurde je nach Lage jeweils angepasst. Grossmehrheitlich blieben diese aber unver\u00e4ndert. Der Sitz dieses Kommandos war zun\u00e4chst in Innsbruck, wurde aber w\u00e4hrend des ersten Winters nach Bozen verlagert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800x750_Vtg_Rayon%E2%80%8E.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8815 size-full\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800x750_Vtg_Rayon%E2%80%8E.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"749\" srcset=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800x750_Vtg_Rayon\u200e.jpg 800w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800x750_Vtg_Rayon\u200e-300x281.jpg 300w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/800x750_Vtg_Rayon\u200e-768x719.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\"><\/a><\/p>\n<h6>Organisation der Tiroler Landesverteidigung mit der entsprechenden Zuweisung der Rayons I-V, Abbildung aus Burtscher, Die K\u00e4mpfe in den Felsen der Tofana, 1935, wobei sich diese Darstellung in zahlreichen Publikationen des damaligen Teutsch-Verlages (Bregenz) finden l\u00e4sst.<\/h6>\n<p>Die Rayons umfassten r\u00e4umlich die nachfolgenden Ausdehnungen und wurden in Grenzabschnitte, Grenzunterabschnitte und letztlich Kampfabschnitte unterteilt:<\/p>\n<h4><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8637\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/icon-berge-h32px.png\" alt=\"\" width=\"48\" height=\"32\">Rayon I<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Grenzabschnitt 1: Ortler<\/strong><\/p>\n<p>Taufers im M\u00fcnstertal \u2013 M\u00fcstair (Grenz\u00fcbergang zur Schweiz) \u2013 Dreisprachenspitze (Piz da las trais Linguas) \u2013 Stilfserjoch (Italienische Grenze) \u2013 bis zum Monte Cevedale (Zufallspitze).<\/p>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbb57\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbb57\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Sperrstellen<\/em><\/span><\/p>\n<p>Sperrgruppe Gomagoi-Taufers<\/p>\n<ul>\n<li>Kleinboden \u2013 <a href=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wanderwegnetz-kleinboden\/strassensperre_gomagoi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Strassensperre Gomagoi<\/a> \u2013 Zumpanell im Trafoital<\/li>\n<li>Vorbereitete Infanteriesperre (nicht ausgebaut) bei Taufers am Grenz\u00fcbergang zur Schweiz<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Kampfabschnitte<\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Stilfserjoch (Schweizer Grenze \u2013 Passh\u00f6he \u2013 Scorluzzo \u2013 Madatschkette)<\/li>\n<li>Ortler (Madatsch \u2013 Schneeglocke \u2013 Trafoier Eiswand \u2013 Thurwieserspitze \u2013 Eisk\u00f6gele \u2013 Ortlergipfel)<\/li>\n<li>Sulden ( Monte Zebru \u2013 K\u00f6nigspitze \u2013 Kreilspitze \u2013 Langfernerjoch \u2013 Zufallspitze \u2013 Monte Cevedale)<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Taktische Bedeutung<\/em><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7730\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/48x32-OEU.jpg\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"16\"> F\u00fcr verteidigende Kr\u00e4fte ging es darum, einen italienischen Vorstoss \u00fcber das Stilfserjoch oder \u00fcber das Langfernerjoch (Passo Cevedale) aus dem Veltlin ins Vinschgau zu verhindern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7729\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/48x32-ITA.jpg\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"16\"> Aus italienischer Sicht ging es prim\u00e4r darum, gegnerische Kr\u00e4fte an dieser Hochgebrigsfront zu binden und die \u00f6sterreichisch-ungarische Armee damit zu einem grossen, logistischen Aufwand zu zwingen. Das Ziel eines operativ massgeblichen Vorstosses an die Reschenachse war von nachgeordneter Bedeutung und h\u00f6chstens im Nachgang an einen Erfolg entlang der leistungsf\u00e4higen Versorgungsachsen durch das Etschtal in Betracht zu ziehen. Der \u00dcbergang \u00fcber das 2800 m hohe Stilfserjoch war nicht wintersicher und die M\u00f6glichkeit eines dauerhaft erfolgversprechenden Nachschubs von Personal, Material und Munition absolut unrealistisch.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7728\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/32x32-Flag_of_Switzerland.jpg\" alt=\"\" width=\"16\" height=\"16\"> Die milit\u00e4rische Behauptung der Schweizer Grenze durch pr\u00e4sente Schweizer Truppen verhinderte zudem eine n\u00f6rdliche Umgehung der Sperrstellung Gomagoi \u00fcber den Pass Umbrail ins Val M\u00fcstair und weiter nach Mals um dort das operative Zwischenziel \u201eVinschgau-Reschenpass\u201c auf schnellstem Weg zu erreichen.<\/p>\n<p><em><span style=\"color: #800000;\">Kr\u00e4fteansatz<\/span><br>\n<\/em><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li>\u00d6sterreichische Kr\u00e4fte: 53. Halbbrigade<\/li>\n<li>Italienische Kr\u00e4fte: Teile der 5. Division des III. Korps der 1<sup>a<\/sup> Armata<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8637\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/icon-berge-h32px.png\" alt=\"\" width=\"48\" height=\"32\">Rayon II<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Grenzabschnitt 2: Tonale<\/strong><\/p>\n<p>Monte Cevedale \u2013 Tonalepass \u2013 Cima di Presena<\/p>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbb63\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbb63\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Sperrstellen<\/em><\/span><\/p>\n<p>Sperrgruppe Tonale<\/p>\n<ul>\n<li>Werke Strino, Tonale und Presanella, Zwischenwerk Mero und Nahkampfanlage Vermigliohang zur Behauptung des Tonale\u00fcbergangs<\/li>\n<li>Blockhaus Pejo zur Verhinderung eines gegnerischen Vorstosses durch das Pejo- ins Soletal (Val del Sole)<\/li>\n<\/ul>\n<p><em><span style=\"color: #800000;\">Kampfabschnitte<\/span><\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Val di Peijo (Cevedale \u2013 Monte Vioz \u2013 Punta San Matteo \u2013 Corno dei Tre Signori \u2013 Punta di Ercavallo \u2013 Punta d\u2019Albiola)<\/li>\n<li>Tonale (Punta d\u2019Albiola \u2013 Monte Tonale \u2013 Pass\u00fcbergang \u2013 Monticello \u2013 Cima di Presena)<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Taktische Bedeutung<\/em><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7729\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/48x32-ITA.jpg\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"16\">\u00a0 Der wintersichere \u00dcbergang aus der Val Camonica \u00fcber den 1880 Meter hohen Tonalepass ins Val del Sole und weiter nach Trient oder Bozen bot den Italienern eine weit leistungsf\u00e4higere Achse als jene im Rayon I. Auch war die Erreichung eines operativen Zusammenschlusses mit Kr\u00e4ften aus dem Rayon III weit wahrscheinlicher. Entsprechend bevorzugte die italienische F\u00fchrung diese Angriffsachse beim Vorgehen gegen das \u00f6sterreichisch-ungarische Reichsgebiet aus \u00f6stlicher Richtung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7730\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/48x32-OEU.jpg\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"16\"> F\u00fcr die Verteidiger ging es darum, sich diesen Angriffen zu widersetzten und durch die Besetzung von Seitent\u00e4lern (Val di Pejo) sowie den Pass dominierende Anh\u00f6hen in der Presanella-Gruppe eine Umgehung der Sperrgruppe zu verhindern.<\/p>\n<p><em><span style=\"color: #800000;\">Kr\u00e4fteansatz<\/span><\/em><\/p>\n<ul>\n<li>\u00d6sterreichische Kr\u00e4fte: 54. Halbbrigade<\/li>\n<li>Italienische Kr\u00e4fte: Teile der 5. Division des III. Korps der 1<sup>a<\/sup> Armata<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8637\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/icon-berge-h32px.png\" alt=\"\" width=\"48\" height=\"32\">Rayon III<\/strong><\/h4>\n<p>Von der Cima di Presena zur Adamello-Gruppe und Judikarien querend um am Gardasee den Anschluss an Truppen der Festungsbesatzung Trient zu finden. Die Zust\u00e4ndigkeit des Kommandanten dieses Rayons beinhaltete auch die Etschtal-Sperre sowie die Hochfl\u00e4che der Sieben Gemeinden und endete ausgangs der Val Sugana. R\u00e4umlich gesehen, umfasste der Rayon III den mit Abstand gr\u00f6ssten Frontabschnitt. Entsprechend wurde der Rayon in vier Grenzabschnitte unterteilt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h5><strong>Grenzabschnitt 3: Judikarien mit der Festung Riva<\/strong><\/h5>\n<p>Cima di Presena \u2013 Monte Car\u00e9 Alto \u2013 Monte Corona \u2013 Dosso dei Morti \u2013 Lardaro (Valli Giudicarie) \u2013 Dosso della Torta \u2013 Rochetta \u2013 Val di Ledro \u2013 Gardasee<\/p>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbb6e\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbb6e\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Sperrstellen und Festungswerke<br>\n<\/em><\/span><\/p>\n<p>Sperrgruppe Lardaro<\/p>\n<ul>\n<li>Werke Larino, Danzolino, Corno, Cariolo<\/li>\n<li>Strassensperre Revegler<\/li>\n<\/ul>\n<p>Festung Riva<\/p>\n<p>Komplex von dreizehn Anlagen zum Schutz des n\u00f6rdlichen Seeufers gegen einen Angriff \u00fcber den Gardasee oder entlang der \u00f6stlichen und westlichen Uferstrasse nach Riva. Werkgruppen sicherte zudem den Zugang durch das Loppiotal (Rochadem\u00f6glichkeit aus dem Etschtal) nach Riva (Nago) und die Rochadem\u00f6glichkeit aus dem Valle Giudicarie durch das Ampola- und Ledrotal an das westliche Gardaseeufer (Ampola). Zahlreiche Annexwerke unterst\u00fctzten die Wirkung der \u201eHauptwerke\u201c und deckten zus\u00e4tzlich die nordwestliche Flanke (St\u00fctzpunkte und Batterien).<\/p>\n<ul>\n<li>Strandbatterien: San Nicolo, Bellavista und Garda<\/li>\n<li>Strassensperren: Ampola (westlicher Flankenschutz), Ponale und die Defensionsmauer (westliche Uferstrasse), Nago (\u00f6stlicher Flankenschutz)<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Kampfabschnitte<\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Adamello<\/li>\n<li>Lardaro<\/li>\n<li>Seeufer von Torbole bis zum Val di Ledro,<\/li>\n<li>Sperre Monte Brione<\/li>\n<li>Bellavista, Sperre Ponale und Defensionsmauer als Sperre Ponalestrasse<\/li>\n<li>Sperre Rocchetta<\/li>\n<li>Sperre Nago<\/li>\n<li>Werk Tombio zusammen mit Rocchetta<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Taktische Bedeutung<\/em><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7729\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/48x32-ITA.jpg\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"16\">\u00a0 Entlang der Gebirgsfront im Adamello-Gebiet musste es f\u00fcr die Italiener darum gehen, den \u00f6sterreichischen Gesch\u00fctzen bzw. deren Feuerleitung zur zielgerichtete Unterbrechung der Versorgungslinie durch das Val Camonica\u00a0 zu verunm\u00f6glichen. Ein Durchbruch der Linie in die T\u00e4ler Judikariens war im Sinne der operativen Zielsetzung wenig erfolgversprechend und zielf\u00fchrend.<\/p>\n<p>Ebenso war ein Vorstoss durch die T\u00e4ler Judikariens hinsichtlich einer operativen Zielerreichung wenig erfolgversprechend. Zu viele Eng- und Hindernisse versperrten den Weg nach Trient. Ein erfolgreicher, flankierender Angriff auf die Festungen von Riva und Trient, bzw. deren Ausschaltung war aber Voraussetzung, einen Vorstoss entlang der leistungsf\u00e4higsten Hauptachsen (Gardasee, Etschtal) erfolgversprechend umzusetzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7730\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/48x32-OEU.jpg\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"16\">\u00a0 Aus Sicht \u00d6sterreichs ging es darum, die Einnahme der Festungen zu verhindern und so deren Sperrwirkung aufrecht zu erhalten.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Kr\u00e4fteansatz<\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u00d6sterreichische Kr\u00e4fte: 50. Halbbrigade (Judicarien), Festungsbrigade 52 (Riva)<\/li>\n<li>Italienische Kr\u00e4fte: 6. Division des III. Korps der 1<sup>a<\/sup> Armata<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h5><strong>Grenzabschnitt 4: Etschtalsperre mit der Festung Trient<\/strong><\/h5>\n<p>Loppio \u2013 Mori \u2013 Monte Zugna \u2013 Vallarsa \u2013 Valle die Terragnolo \u2013 Serrada<\/p>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbb79\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbb79\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Sperrstellen Etsch-Arsa<br>\n<\/em><\/span><\/p>\n<p>Werk Valmorbia (Vallarsa)<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Festung Trient<\/em><\/span><\/p>\n<p>Nach dem Verlust der lombaridisch-venetischen Festungen (Mantua, Legnano, Verona, Peschiera) w\u00e4hrend der norditalienischen Befreiungskriege des 19. Jahrhunderts standen dem Zugang nach Trient ohne weiteren Schutz alle Tore offen. Aus diesem Grunde musste Trient ausgebaut werden. Man errichtete eine G\u00fcrtelfestung \u2013 die Lage der Werke erm\u00f6glichte eine Rundumverteidigung \u2013, die gleichzeitig als befestigtes Lager mit einer Besatzung von bis zu 20.000 Mann aller Waffengattungen dienen sollte. Die Folge war der Bau eines Komplexes von weit \u00fcber 20 Anlagen zum Schutz der Stadt gegen Angriffe aus S\u00fcden (Rovereto), S\u00fcdosten (Valsugana) und S\u00fcdwesten (Judikarien).<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Kampfabschnitte<\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Rovereto<\/li>\n<li>Valarsa<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Taktische Bedeutung<\/em><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7729\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/48x32-ITA.jpg\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"16\">\u00a0 Der Durchbruch der Etschtal-Sperre w\u00fcrde einem italienischen Vorstoss zwar die Forcierung der k\u00fcrzesten und leistungsf\u00e4higsten Achse zur Erreichung des operativen Zwischenziels Bozen erm\u00f6glichen, die G\u00fcrtelfestung Trient allerdings stand diesem Vorhaben demonstrativ im Wege und in Ermangelung einer wirksamen Artillerie war dieser wohl nur unter Inkaufnahme grosser Verluste m\u00f6glicherweise zu \u00fcberwinden. Auch einer \u00f6stliche Umgehung der Festung durch das Suganatal (Valsugana) widersetzten sich sp\u00e4testens auf der H\u00f6he der Seen von Cadenazzo und Levico die \u201emodernsten\u201c Anlagen der Festung Trient. Entsprechend war eine defensive Aufstellung mit der Absicht, einen \u00f6sterreichischen Vorstoss in die Flanke der beiden \u201eIsonzo-Armeen\u201c zu verhindern in diesem Abschnitt die wohl sinnvollere L\u00f6sung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7730\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/48x32-OEU.jpg\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"16\">\u00a0 Aus Sicht \u00d6sterreichs ging es darum, die Einnahme der Festungen zu verunm\u00f6glichen und so deren Sperrwirkung aufrecht zu erhalten. Das Gel\u00e4nde bevorteilte verteidigende Kr\u00e4fte und der Besitz von Trient war f\u00fcr m\u00f6gliche \u00f6sterreichische Offensivoperationen entscheidend.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Kr\u00e4fteansatz<\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u00d6sterreichische Kr\u00e4fte: 181. Infanteriebrigade (Etschtal und Vallarsa), Festungsbesatzung Trient<\/li>\n<li>Italienische Kr\u00e4fte: 9. Division des V. Korps der 1<sup>a<\/sup> Armata<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h5><strong>Grenzabschnitt 5: Folgaria \u2013 Lavarone<\/strong><\/h5>\n<p>Serrada \u2013 Dosso del Sommo \u2013 Lavarone \u2013 Lusern \u2013 Verle \u2013 Cima di Vezzena<\/p>\n<p>Dieser Grenzabschnitt war wie kein anderer entlang der Front vom Krieg der Festungsartillerie gepr\u00e4gt. Der Werkgruppe \u201eLavarone-Folgaria\u201c die im Unterschied zu den meisten Werken der \u00f6sterreichischen Befestungen entlang der italienischen Grenze erst unmittelbar vor Kriegsausbruch (Baujahre 1907-1913) erstellt wurden, lag eine betr\u00e4chtliche Zahl an italienischen Werken gegen\u00fcber. Dabei waren sowohl die \u00f6sterreichischen als auch italienischen Artilleriewerke aufgrund deren Positon und Reichweite defensiv ausgerichtet. Keines der Werke verf\u00fcgte \u00fcber einen Wirkungsbereich, der ein offensives Vorgehen beider Kriegsparteien erfolgversprechend unterst\u00fctzen konnte. Infanteristische Aktionen zur Einnahme einzelner Festungswerke waren selten und noch seltener mit Erfolg belohnt.<\/p>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbb84\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbb84\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>\u00d6sterreichisch-ungarische Artilleriewerke<\/em><\/span><\/p>\n<p>Gruppe Lavarone (Lafraun)<\/p>\n<ul>\n<li>Werk Gschwent (it. Forte Belvedere, 1909 bis 1912)<\/li>\n<li>Werk Lusern (it. Campo di Luserna, 1907 bis 1910)<\/li>\n<li>Werk Verle (it. Forte di Busa di Verle, 1907 bis 1911)<\/li>\n<li>Posten Vezzena (it. Forte Vezzena, 1907 bis 1912)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gruppe Folgaria (Vielgereuth)<\/p>\n<ul>\n<li>Werk Serrada (auch Dosso del Sommo, 1912 bis 1915)<\/li>\n<li>Zwischenwerk Sommo (it. Sommo alto, 1912 bis 1915)<\/li>\n<li>Werk Sebastiano (auch San Sebastiano \/ urspr\u00fcnglich Werk Cherle, 1909 bis 1913)<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Italienische Artilleriewerkgruppen<\/em><\/span><\/p>\n<p>Sektor Schio: Zehn Werke \u00e0 je vier Gesch\u00fctzen unterschiedlichen Kalibers (40)<\/p>\n<p>Sektor Arsiero: Zehn Werke mit insgesamt 36 Gesch\u00fctzen<\/p>\n<p>Sektor Asiago: 18 Werke mit insgesamt 61 Gesch\u00fctzen<\/p>\n<p>Sektor Brenta-Cismon: sechs Werke mit insgesamt 26 Gesch\u00fctzen<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Taktische Bedeutung<\/em><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7729\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/48x32-ITA.jpg\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"16\">\u00a0 Die zahlenm\u00e4ssige \u00dcberlegenheit an Artilleriegesch\u00fctzen vermochte die Italiener zuversichtlich stimmen, dass zumindest aus diesem Grenzabschnitt keine \u00f6sterreichischen Offensivaktionen zu erwarten waren. Im Unterschied zur schwachen Anzahl an mobiler, gezogener Artillerie an anderen Frontabschnitten verf\u00fcgten sie hier \u00fcber eine klaren Feuerdominanz. F\u00fcr offensive Aktionen allerdings war deren Reichweite zu gering und so l\u00e4sst sich die taktische Bedeutung dieser Werke und damit des Grenzabschnitts hinsichtlich der italienischen Absicht als gering oder \u2013 festungsaffine Leser m\u00f6gen mir das Verdikt verzeichen \u2013 als unbedeutend. Ein Niederringen der \u00f6sterreichischen Festungskette h\u00e4tte vielleicht einen Vorstoss \u00fcber die Hochfl\u00e4chen ins Valsugana erm\u00f6glicht wo aber ein weiteres Vordringen \u2013 wie oben erw\u00e4hnt \u2013 wohl wieder nur unter Inkaufnahme grosser Verluste m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Es konnte sich f\u00fcr Italien also bestenfalls als Kr\u00e4ftemessen und nat\u00fcrlich um Bindung gegnerischer Ressourcen (Gesch\u00fctze, Personal und insbesondere Munition) handeln.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7730\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/48x32-OEU.jpg\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"16\"> Die Absichten zur territoriale Behauptung der Hochfl\u00e4che l\u00e4sst sich aus \u00f6sterreichischer Sicht wohl nur unter Ber\u00fccksichtigung der urspr\u00fcnglichen Verteidigungsabsicht in Welschtirol verstehen, also unter Annahme einer isolierten Abwehr italienischer Angriffe ohne kampflose Preisgabe von Gel\u00e4ndeteilen wie sich dies 1915 aus mehrfach erw\u00e4hnten Gr\u00fcnden aufdr\u00e4ngte. Der Einbezug der Artilleriewerke lag wohl mehr einfach in deren Existenz als man sich daraus einen taktischen Vorteil oder gar Erfolg erhoffen konnte. Eine taktische Bilanz zwischen Aufwand und Erfolg f\u00e4llt jedenfalls unvorteilhaft f\u00fcr die verteidigenden Kr\u00e4fte aus.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Kr\u00e4fteansatz<\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u00d6sterreichische Kr\u00e4fte: 180. Infanteriebrigade, Festungsbesatzungen der Hochfl\u00e4chenwerke<\/li>\n<li>Italienische Kr\u00e4fte: 34. Division des V. Korps der 1<sup>a<\/sup> Armata, Festungsbesatzungen der Werkgruppen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h5><strong>Grenzabschnitt 6: Suganatal<\/strong><\/h5>\n<p>Cima di Vezzena \u2013 Monte Croce (Kreuzspitze)<\/p>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbb8f\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbb8f\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Sperrstelle<\/em><\/span><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li>Sperre Civenzzano \u2013 letzte Sperrstelle enlang der Valsugana, unmittelbar \u00f6stlich von Trient \u2013 bestehend aus drei kavernierten, teils vorgelagerten Werken<\/li>\n<li>Sperre Tenna, auf einem H\u00fcgel zwischen dem Lago di Caldonazzo und dem Lago di Levico liegend<\/li>\n<li>Werk Colle delle benne, am n\u00f6rdlichen Ufer des Lago di Levico<\/li>\n<li>Werk Busa Grande, auf 1500 Meter, n\u00f6rdlich Levico liegend und die Linie Tenna \u2013 Colle delle Benne abschliessend.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Taktische Bedeutung<\/em><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7729\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/48x32-ITA.jpg\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"16\">\u00a0 Der \u00f6stliche Teil der Valsugana wurde \u00f6sterreichischerseits kampflos preisgegeben, so dass bis auf die H\u00f6he von Borgo seitens der Verteidiger zwischen der Reichsgrenze und Castelnuovo keine Gegenwehr zu erwarten war. Ein italienischer Vorstoss h\u00e4tte aber, dem Talverlauf folgend, lediglich bis nach Trient gef\u00fchrt wo dann der mehrfach erw\u00e4hnte Festungsg\u00fcrtel zu durchbrechen gewesen w\u00e4re. Ein n\u00f6rdlich ausgerichteter Vorstoss aus der Valsugana ins Fleimstal (Val di Fiemme) \u00fcber den Passo di Manghen w\u00e4re zwar m\u00f6glich, die Aussichten auf eine erfolgreiche und gewinnbringende Aktion m\u00fcssen aber als gering beurteilt werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7730\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/48x32-OEU.jpg\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"16\"> Der Verzicht auf den Bau der 1907 geplanten \u201eSperre Grigno\u201c unmittelbar an der Reichsgrenze hatte konsequenterweise die Preisgabe der \u00f6stlichen Valsugana zur Folge. Die Abwehr eines italienischen Vorstosses auf H\u00f6he der Einm\u00fcndung des Val Calamento (Zufahrt zum Passo di Manghen) ins Haupttal bei Castelnuovo erf\u00fcllte die taktische Anforderung, die Nutzung dieser Nordverbindung durch Italien ins Val di Fiemme zu verhindern sowie den Stoss nach Trient zu unterbinden.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Kr\u00e4fteansatz<\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u00d6sterreichische Kr\u00e4fte: 52. Halbbrigade, Besatzungen des Ostbereichs der Festung Trient<\/li>\n<li>Italienische Kr\u00e4fte: 15. Division des V. Korps der 1<sup>a<\/sup> Armata<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8637\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/icon-berge-h32px.png\" alt=\"\" width=\"48\" height=\"32\">Rayon IV<\/strong><\/h4>\n<p>Fleimstal (Val di Fiemme) und Fassatal (Val di Fassa) mit dem Passo di Rolle und dem Passo di Fedeia (Marmolata)<\/p>\n<h5><strong>Grenzabschnitt 7: Kreuzspitz (Monte Croce) bis Passo di Lusia (Lusiapass)<br>\n<\/strong><\/h5>\n<p>Monte Croce \u2013 Passo di Maghen \u2013 Colle delle Buse \u2013 Cima di Cece \u2013 Paneveggio \u2013 Passo di Lusia<\/p>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbb99\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbb99\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Sperrstelle Paneveggio<\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Festung Dossacio<\/li>\n<li>Strassensperre Albuso<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Taktische Bedeutung<\/em><\/span><\/p>\n<p>jkjlkl<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Kr\u00e4fteansatz<\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u00d6sterreichische Kr\u00e4fte:<\/li>\n<li>Italiensiche Kr\u00e4fte: Teile der 5. Division des III. Korps der 1<sup>a<\/sup> Armata<\/li>\n<\/ul>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbbc4\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><\/div>\n<p><strong>Grenzabschnitt 8: Lusiapass \u2013 Monte Mesola<\/strong><\/p>\n<p>kl\u00f6k\u00f6kl<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8637\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/icon-berge-h32px.png\" alt=\"\" width=\"48\" height=\"32\">Rayon V<\/strong><\/h4>\n<p>Vom Passo di Pordoi \u00fcber den Col di Lana und den Falzaregopass zum Monte Piano und \u00fcber die Drei Zinnen zum Kreuzberg in Sexten bzw zum Hochspitz am Karnischen Hauptkamm.<\/p>\n<p><strong>Grenzabschnitt 9: Monte Mesola bis Gottrestal (Pustertal)<\/strong><\/p>\n<p>kkkl\u00f6l\u00f6k\u00f6<\/p>\n<div><span class=\"collapseomatic noarrow my_button100\" id=\"id6a380263bbbd3\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/span><div id=\"target-id6a380263bbbd3\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Sperrstellen<\/em><\/span><\/p>\n<p>jkjlkljkljkl<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Abschnitte<\/em><\/span><\/p>\n<p>Val di Peijo, Val Vermiglio (Tonalepass), Presanella<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Taktische Bedeutung<\/em><\/span><\/p>\n<p>jkjlkl<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Kr\u00e4fteansatz<\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u00d6sterreichische Kr\u00e4fte:<\/li>\n<li>Italiensiche Kr\u00e4fte: Teile der 5. Division des III. Korps der 1<sup>a<\/sup> Armata<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Grenzabschnitt 10: Gottrestal \u2013 K\u00e4rntner Grenze<\/strong><\/p>\n<p>kl\u00f6k\u00f6kl\u00f6<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die nachfolgenden Beitr\u00e4ge orientieren sich chronologisch an dieser organisatorischen Einteilung und behandeln ausgew\u00e4hlte Aspekte der Kriegf\u00fchrung in besonders pr\u00e4genden Grenzabschnitten. Selbstredend kann auch diese Darstellung nicht abschliessend sein.<\/p>\n<h2><span style=\"color: #800000;\">\u00a0<\/span><\/h2>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h3>Der Verteidigungsrayon I \u2013 Ortler<\/h3>\n<p>Der 1. Rayon der Tiroler Landesverteidigung umfasste den Raum vom Reschenpass entlang der Schweizer Grenze bis zur Dreisprachenspitze und von dort der damaligen Landesgrenze folgend bis zum Monte Cevedale. Mit der Behauptung dieses hochalpinen Grenzraums war die 53. Halbbrigade beauftragt. Im Mai 1915 stand dieser Verband unter der F\u00fchrung des Oberstleutnants Hradezny, bezog sein Hauptqartier in Prad und bestand aus folgenden Truppen:<\/p>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space][vc_column_text]Am 28. Juni 1914 fallen der \u00f6sterreichisch-ungarische Thronfolger und seine Frau in Sarajewo einem Attentat zum Opfer. Die dadurch erfolgte Z\u00fcndung des sprichw\u00f6rtlichen Funkes im Pulverfass sollte zur Folge haben, dass sich innerhalb weniger Wochen ganz Europa und wenige Monate sp\u00e4ter die Welt im Kriegszustand wiederfand. Unterschiedliche Interessen, Weltanschauungen und Machtanspr\u00fcche waren wohl eher Grund zum Ausbruch dieses ersten Weltkrieges, als die Rachsucht serbischer Separatisten; aber in Sarajewo hat alles angefangen. Eine Vielzahl von B\u00fcndnisverpflichtungen f\u00fchrte \u2013 einer Kettenreaktion gleich \u2013 zum Kriegseintritt von Zaren, Kaisern und K\u00f6nigen oder, wo deren Zeit bereits abgelaufen war \u2013 von demokratisch gew\u00e4hlten Staatspr\u00e4sidenten.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2689\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037557059{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2690\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037566404{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_column_text]Den Mittelm\u00e4chten (Deutsches Reich und die \u00d6sterreichisch\/ungarische Doppelmonarchie und Italien) stand die \u201eEntente cordiale\u201c (Franz\u00f6sische Republik und das Vereinigte K\u00f6nigreich) gegen\u00fcber. Das Reich des russischen Zaren sah sich einerseits der Entente gegen\u00fcber verpflichtet und hatte vor geraumer Zeit auch schon Serbien seine Unterst\u00fctzung zugesagt.\n<p>Mit Ausbruch des europ\u00e4ischen Krieges standen also:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Deutsche Soldaten sowohl Franz\u00f6sischen also auch russischen Soldaten gegen\u00fcber.<\/li>\n<li>\u00d6sterreichisch\/ungarische Soldaten den Serbischen, und in Galizien den russischen Soldaten gegen\u00fcber.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>England sollte kurz sp\u00e4ter in das Kriegsgeschehen an der Westfront eingreifen und in der Folge unz\u00e4hlige Opfer zu beklagen haben.<\/p>\n<p>Italien, dannzumal ein noch ein junges Staatsgebilde auf der Suche nach seiner Identit\u00e4t, erkl\u00e4rte zu Beginn der Auseinandersetzung seine Neutralit\u00e4t. Zwar war das K\u00f6nigreich an das B\u00fcndnis der Mittelm\u00e4chte vertraglich gebunden (Dreibund), doch erachtete Italien den B\u00fcndnisfall als nicht gegeben. Keiner der B\u00fcndnispartner w\u00fcrde angegriffen, beide h\u00e4tten mit offensiven Absichten ihren Gegnern den Krieg erkl\u00e4rt, so argumentierte man in Rom.<\/p>\n<p>Die Schweiz mobilisierte ihre Truppen. Am 3. August 1914 besetzten die Soldaten alle Grenz\u00fcberg\u00e4nge \u2013 auch dort, wo sich die Nachbarn noch nicht im Kriegszustand befanden. So kamen im August 1914 auch erste Einheiten in die Val M\u00fcstair und bezogen auf dem Pass Umbrail und in M\u00fcstair demonstrativ Stellung.<\/p><div class=\"gap\" style=\"line-height: 10px; height: 10px;\"><\/div>\n<p>Am 28. Juni 1914 fallen der \u00f6sterreichisch-ungarische Thronfolger und seine Frau in Sarajewo einem Attentat zum Opfer. Die dadurch erfolgte Z\u00fcndung des sprichw\u00f6rtlichen Funkes im Pulverfass sollte zur Folge haben, dass sich innerhalb weniger Wochen ganz Europa und wenige Monate sp\u00e4ter die Welt im Kriegszustand wiederfand. Unterschiedliche Interessen, Weltanschauungen und Machtanspr\u00fcche waren wohl eher Grund zum Ausbruch dieses ersten Weltkrieges, als die Rachsucht serbischer Separatisten; aber in Sarajewo hat alles angefangen. Eine Vielzahl von B\u00fcndnisverpflichtungen f\u00fchrte \u2013 einer Kettenreaktion gleich \u2013 zum Kriegseintritt von Zaren, Kaisern und K\u00f6nigen oder, wo deren Zeit bereits abgelaufen war \u2013 von demokratisch gew\u00e4hlten Staatspr\u00e4sidenten.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2689\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037557059{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<\/p><h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2690\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037566404{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Im April 1915 willigte die Entente italienischen Gebietsanspr\u00fcchen gegen\u00fcber ein, sofern sich Italien a) vom Dreibund lossagte und b) innerhalb eines Monats auf Entente-Seite dem ehemaligen B\u00fcndnispartner den Krieg erkl\u00e4ren w\u00fcrde. S\u00fcdtirol, Istrien und Dalmatien sollten dem italienischen Staat nach Kriegsende zugeschlagen werden.<div class=\"gap\" style=\"line-height: 10px; height: 10px;\"><\/div>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2689\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037557059{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2690\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037566404{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Milit\u00e4risch war Italien dieser Herausforderung nicht gewachsen. Die Armee war weder ausreichend ger\u00fcstet noch ausgebildet. Die Aussicht, auf Seite der sp\u00e4ter wahrscheinlichen Sieger jedoch jene Gebiete einverleiben zu k\u00f6nnen, die weit oben auf der Liste der Begehrlichkeiten standen entlockte der politischen F\u00fchrung eine rasche Zusage.\n<p>Am 23. Mai 1915 erkl\u00e4rte Italien \u00d6sterreich \/ Ungarn, (nicht aber Deutschland) den Krieg. \u00d6sterreich sollte zur Bildung einer dritten Kriegsfront gezwungen werden. Diese Front sollte vom Stilfserjoch zum Gardasee, \u00fcber die Dolomiten und entlang der Karnischen Alpen bis zur Adria verlaufen. An dieser Front sollten m\u00f6glichst viele milit\u00e4rische Kr\u00e4fte der Mittelm\u00e4chte gebunden werden.<\/p>\n<p>\u00d6sterreich\/Ungarn hatte bis dahin auf dem Balkan und an der russischen Front den gr\u00f6ssten Teil seiner Streitkr\u00e4fte zum Einsatz gebracht. Die dortigen Fronten konnten nicht bereinigt werden \u2013 die regul\u00e4re Armee k\u00e4mpfte zwar taper aber mehr noch erfolglos. Viele Soldaten fielen oder gerieten in Gefangenschaft.<\/p>\n<p>Also mussten unkonventionelle L\u00f6sungen gefunden und umgesetzt werden. Seit 1511 (sic!) verpflichteten sich die Tiroler dazu, im Ernstfall ihre Heimat selbst\u00e4ndig zu verteidigen. Im Gegenzug dazu sollten Sie aber nicht zu milit\u00e4rischen Leistungen ausserhalb ihrer Landesgrenzen eingezogen werden. Daraus resultierte die Aufstellung der kommunal organisierten Standsch\u00fctzeneinheiten, die in Talschaften zu Bataillonen zusammengezogen werden konnten. Im Mai 1915 wurde an deren Ehre appelliert und die \u2013 noch nicht oder nicht mehr wehrpflichtigen Angeh\u00f6rigen dieser Einheiten meldeten sich freiwillig zum Landesverteidigungsdienst. Innerhalb weniger Tage besetzten weit \u00fcber 30\u2019000 Tiroler, Vorarlberger und K\u00e4rntner Standsch\u00fctzen die ihnen vom Landesverteidigungskommando Tirol zugewiesenen Stellungen.<\/p>\n<p>Aber auch seitens der regul\u00e4ren Armee wurden die letzten Reserven aufgeboten. So kam es, dass sich auf dem Stilfserjoch neben den Standsch\u00fctzen aus Prad auch Reservisten aus Ungarn einfanden, um die Grenze der Monarchie zu verteidigen. Es trafen sich also 14 \u2013 16 j\u00e4hrige Enkel, begleitet von ihren Grossv\u00e4tern aus den Standsch\u00fctzenformationen und der deutschen Sprache nicht m\u00e4chtige Reservesoldaten aus der Pusta, die bis dahin noch nie Schnee, geschweige denn ewiges Eis gesehen hatten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich die \u00f6sterreichische F\u00fchrung also mit nicht zwingend geeigneten, verf\u00fcgbaren Kr\u00e4ften begn\u00fcgen musste, konnte Italien diesbez\u00fcglich aus dem Vollen sch\u00f6pfen. Die hochalpine Front wurde vornehmlich mit bestens dazu ausger\u00fcsteten Gebirgssoldaten best\u00fcckt.<\/p>\n<p>Bereits 1872 wurde in Italien eine Gebirgstruppe aufgestellt, die in der Folge unter der Bezeichnung der \u201eAlpini\u201c bis in den heutigen Tag Ruhm geniesst. Sie sollten w\u00e4hrend des Krieges entlang der S\u00fcdwestfront von 1915 \u2013 1918 einen mehr als gleichwertigen Gegner darstellen.<\/p><div class=\"gap\" style=\"line-height: 10px; height: 10px;\"><\/div>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2689\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037557059{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2690\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037566404{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Auseinandersetzung entlang dieser Gebirgsfront sollte nie den Anspruch erheben wollen, dass hier kriegsentscheidende Gefechte oder gar Schlachten stattgefunden haben. Es war und blieb ein Nebenkriegs schauplatz. Die Auseinandersetzung in H\u00f6hen zwischen 2000 und 4000 Metern \u00fcber Meer war vielmehr gepr\u00e4gt von der gegenseitigen Achtung unter Gebirgssoldaten aber nat\u00fcrlich auch von den Entbehrungen und Gefahren, die durch die Umwelteinfl\u00fcsse allgegenw\u00e4rtig waren. Lawinen, K\u00e4lte, Sturm und Hunger waren oftmals bedrohlicher, als die Wahrscheinlichkeit, von der Kugel eines Gegners getroffen zu werden, der unter den gleichen Bedingungen in Stellung befohlen wurde.\n<p>Die gew\u00e4hlten Formen der Gefechtsf\u00fchrung erf\u00fcllen uns heute nur noch mit Unverst\u00e4ndnis. Es wurden kilometerlange Angriffstunnels durchs Gletschereis getrieben um die, auf einem Gipfel in Stellung gegangenen Beobachtungsposten zu \u00fcberw\u00e4ltigen. Es wurden Artilleriegesch\u00fctze \u00fcber hunderte von H\u00f6henmetern auf Schlitten \u00fcber steile Eisflanken geschleppt, um ab h\u00f6chster Warte Tod und Verderben \u00fcber sich ann\u00e4hernde Versorgungskolonnen zu bringen. Hatten infanteristische Angriffe auf einen Gipfelst\u00fctzpunkt keinen Erfolg, so wurden Minentunnels unter deren Standort vorangetrieben, mit Sprengstoff gef\u00fcllt und zur Explosion gebracht.<\/p>\n<p>Die milit\u00e4risch entscheidenden Auseinandersetzungen an dieser Front fanden entlang des Flusslaufes des Isonzo statt. In zw\u00f6lf Schlachten wurde beiderseits ein Entscheid gesucht, wobei die Letzte endlich im November 1917 dazu f\u00fchrte, dass deutsch\/\u00f6sterreichische Truppen in die Tiefebene des Piave vordringen konnten. Dieser Vorstoss hatte die Aufl\u00f6sung eines grossen Teils der Gebirgsfront zur Folge \u2013 nicht aber jener am Stilfserjoch.<\/p>\n<p>Bis Anfang November 1918 besetzten \u00f6sterreichische Truppen die dortige Grenze, ohne auch nur den geringsten Gebietsverlust\u00a0zulassen zu m\u00fcssen. Mit Vereinbarung des Waffenstillstandes \u00e4nderte sich in der Folge alles. Italienische Truppen drangen bis zum Brenner und nach Innsbruck vor. S\u00fcdtirol wurde in den Friedensvertr\u00e4gen von St. Germain dem italienischen Staat zugesprochen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2689\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037557059{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<\/p><h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2690\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037566404{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<div id=\"advanced-tabs-desc-wrap-8767\" class=\"ult_tabs \" style=\" \" data-tabsstyle=\"style1\" data-titlebg=\"#435e2d\" data-titlecolor=\"#ffffff\" data-fullheight=\"off\" data-titlehoverbg=\"#435e2d\" data-titlehovercolor=\"#ffffff\" data-rotatetabs=\"0\" data-responsivemode=\"Both\" data-animation=\"Slide\" data-activetitle=\"#ffffff\" data-activeicon=\"\" data-activebg=\"#8e2d1d\" data-respmode=\"Tabs\" data-respwidth=\"400\" data-scroll=\"on\" data-activeindex=\"1\"><ul id=\"advanced-tabs-wrap-4005\" class=\"ult_tabmenu style1 Style_4\" style=\"color:transparent;border-bottom-color:transparent;border-bottom-width:0px;border-bottom-style:solid;border-bottom-width:0px;\"><li class=\"ult_tab_li ult_tab_style_4  \" data-iconcolor=\"#74777b\" data-iconhover=\"#ffffff\" style=\"background-color:#435e2d;border-color:transparent;border-width:0px;border-style:solid;border-top-left-radius:8px;\">\n\t\t\t\t\t<a href=\"#1595884832143-84af2-62e7\" id=\"1595884832143-84af2-62e7\" style=\"color:#ffffff;; 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Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<div id=\"ultimate-heading-78356a380263bc975\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-78356a380263bc975 uvc-4723  uvc-heading-default-font-sizes\" data-hspacer=\"line_with_icon\" data-hline_width=\"auto\" data-hicon_type=\"custom\" data-hborder_style=\"solid\" data-hborder_height=\"1\" data-hborder_color=\"#ccc\" data-icon_width=\"48\" data-hfixer=\"10\" data-halign=\"center\" style=\"text-align:center\"><div class=\"uvc-heading-spacer line_with_icon\" style=\"top\"><div class=\"ult-just-icon-wrapper  \"><div class=\"align-icon\" style=\"text-align:center;\">\n<div class=\"aio-icon-img \" style=\"font-size:48px;display:inline-block;\">\n\t<img decoding=\"async\" class=\"img-icon\" alt=\"null\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/apple-touch-icon-72x72-e1659764144230.png\">\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c full_width=\u201cstretch_row\u201c bg_type=\u201cbg_color\u201c css=\u201c.vc_custom_1572184266075{margin-top: 40px !important;padding-top: 60px !important;padding-bottom: 70px !important;}\u201c bg_color_value=\u201c#f5f5f5\u2033][vc_column]<div id=\"ultimate-heading-24916a380263bc99e\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-24916a380263bc99e uvc-2649 color-title accent-title-color\" data-hspacer=\"no_spacer\" data-halign=\"center\" style=\"text-align:center\"><div class=\"uvc-heading-spacer no_spacer\" style=\"top\"><\/div><div class=\"uvc-main-heading ult-responsive\" data-ultimate-target=\".uvc-heading.ultimate-heading-24916a380263bc99e h2\" data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"desktop:40px;tablet_portrait:20px;\",\"line-height\":\"desktop:46px;tablet_portrait:26px;\"}'><h2 style=\"font-family:'Open Sans Condensed';font-weight:700;margin-bottom:10px;\">Haben Sie Interesse an einem Vortrag f\u00fcr ihren Verein - 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