{"id":7001,"date":"2020-08-07T11:58:36","date_gmt":"2020-08-07T09:58:36","guid":{"rendered":"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/?page_id=7001"},"modified":"2022-11-17T15:24:35","modified_gmt":"2022-11-17T14:24:35","slug":"1914-1918-der-hintergrund-kriegsverlauf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/1914-1918-der-hintergrund-kriegsverlauf\/","title":{"rendered":"1914 \u2013 1918 Der Hintergrund &#8211; der Kriegsverlauf"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column]<div id=\"ultimate-heading-52246a37df0ad85fe\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-52246a37df0ad85fe uvc-663 \" data-hspacer=\"no_spacer\" data-halign=\"left\" style=\"text-align:left\"><div class=\"uvc-heading-spacer no_spacer\" style=\"top\"><\/div><div class=\"uvc-sub-heading ult-responsive\" data-ultimate-target=\".uvc-heading.ultimate-heading-52246a37df0ad85fe .uvc-sub-heading \" data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"\",\"line-height\":\"\"}' style=\"font-weight:normal;\">\n<h2>diese seite ist derzeit in bearbeitung<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9839 size-full\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1657\" srcset=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle.jpeg 2560w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle-300x194.jpeg 300w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle-1024x663.jpeg 1024w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle-768x497.jpeg 768w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle-1536x994.jpeg 1536w, https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Baustelle-2048x1326.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\"><\/p><\/div><\/div><div id=\"ultimate-heading-65436a37df0ad8628\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-65436a37df0ad8628 uvc-6682 \" data-hspacer=\"no_spacer\" data-halign=\"left\" style=\"text-align:left\"><div class=\"uvc-heading-spacer no_spacer\" style=\"top\"><\/div><div class=\"uvc-sub-heading ult-responsive\" data-ultimate-target=\".uvc-heading.ultimate-heading-65436a37df0ad8628 .uvc-sub-heading \" data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"\",\"line-height\":\"\"}' style=\"font-weight:normal;\">\n<h1><span style=\"color: #800000;\">willkommen auf meiner grossbaustelle<\/span><\/h1>\n<p><span style=\"color: #800000;\">Obwohl die Fakten bekannt sind und nichts Neues dazu \u201eerforscht\u201c werden muss \u2013 befindet sich diese Seite unseres neuen Internet-Auftritts in einer Bauphase. Zusammenh\u00e4nge und Abh\u00e4ngigkeiten im Vor- und Umfeld des Ersten Weltkriegs sind komplex und ich bem\u00fche mich, diese Begebenheiten in anschaulicher und vorallem lesbarer Form f\u00fcr Nichthistoriker wiederzugeben. Das ist zeitraubend und bedarf der fortlaufenden Analyse und Umsetzung. Entsprechend bitte ich um Nachsicht, wenn die Kapitel noch nicht vollst\u00e4ndig abgerundet sind oder schlicht noch fehlen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\">Was auf dieser Seite aber ver\u00f6ffentlicht wurde, hat H\u00e4nde und F\u00fcsse \u2026 Sie ist einfach noch nicht vollst\u00e4ndig verfasst und graphisch designt.<\/span><\/p><\/div><\/div>[vc_empty_space]<div id=\"ultimate-heading-30846a37df0ad8644\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-30846a37df0ad8644 uvc-6100 \" data-hspacer=\"no_spacer\" data-halign=\"left\" style=\"text-align:left\"><div class=\"uvc-heading-spacer no_spacer\" style=\"top\"><\/div><div class=\"uvc-sub-heading ult-responsive\" data-ultimate-target=\".uvc-heading.ultimate-heading-30846a37df0ad8644 .uvc-sub-heading \" data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"\",\"line-height\":\"\"}' style=\"font-weight:normal;\">\n<h2>VORBEMERKUNG<\/h2>\n<p>Die nachfolgenden, teilweise sehr umfassenden Beitr\u00e4ge richten sich an die \u201eHardcore-Interessenten\u201c, welche sich vertieft mit dem historischen Hintergrund des Ersten Weltkriegs auseinandersetzen m\u00f6chten. Die einzelnen Kapitel und Unterkapitel f\u00fchren den Leser entlang der Kriegsereignisse im Westen, Osten, S\u00fcdwesten \u00fcber den Nahen Osten und die Kolonien bis hin zum Kriegsende und den Pariser-Vorortsvertr\u00e4gen von 1919.<\/p>\n<p><strong>Zur eigentlichen Vorbereitung einer Wanderung entlang unserer Wegnetze ist die Lekt\u00fcre dieser Artikel aber nicht notwendig. Sie finden unter den Ausf\u00fchrungen zu den einzelnen Wegen ausreichend historische Hinweise.<\/strong><\/p>\n<p>Viel Spass beim Durchst\u00f6bern der unseres Erachtens wesentlichen Ereignis der Geschichte! Literaturempfehlungen f\u00fcr wirkliche \u201eHardcore-Hobby-Historiker\u201c finden sich jeweils im Anschluss an die diversen Timelines. Zur Vertiefung bietet sich Wikipedia stets (unter bekannten Vorbehalten) an. Der Aufbau der Kapitel basiert auf der chronologischen Darstellung \u201ePLOETZ \u2013 Geschichte der Weltkriege\u201c von Andreas Hillgruber und Jost D\u00fclffer, welche spezifisch hinsichtlich des Krieges zwischen \u00d6sterreich und Italien erg\u00e4nzt wurden.<\/p>\n<p>David Accola<\/p><\/div><\/div>[vc_empty_space]<div id=\"ultimate-heading-2546a37df0ad865c\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-2546a37df0ad865c uvc-783 \" data-hspacer=\"no_spacer\" data-halign=\"left\" style=\"text-align:left\"><div class=\"uvc-heading-spacer no_spacer\" style=\"top\"><\/div><div class=\"uvc-sub-heading ult-responsive\" data-ultimate-target=\".uvc-heading.ultimate-heading-2546a37df0ad865c .uvc-sub-heading \" data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"\",\"line-height\":\"\"}' style=\"font-weight:normal;\">\n<h2>DER KRIEGSVERLAUF 1914-1918<\/h2>\n<h3>Die Optionen der Mittelm\u00e4chte<\/h3>\n<p>Wie aus der <a href=\"#hintergrund-vorabend-dominoeffekt\">Chronologie der Kriegserkl\u00e4rungen<\/a> ersichtlich ist, befanden sich August alle europ\u00e4ischen Grossm\u00e4chte im erkl\u00e4rten Kriegszustand. Man k\u00f6nnte dies verk\u00fcrzt so zusammenfassen: alle gegen die Mittelm\u00e4chte \u2013 oder aber: die Mittelm\u00e4chte gegen alle.<\/p><\/div><\/div>[vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h3>DIE STRATEGISCHEN OPTIONEN DES DEUTSCHEN REICHS<\/h3>\n<p>Als unbestrittene F\u00fchrungsnation dieser Mittelm\u00e4chte sah sich das Reich Kaiser Wilhelm II. in einer (selbst deklarierten) \u201eSandwichposition\u201c zwischen den M\u00e4chten der Triple Entente. Sowohl den Russen (1. August) als auch den Franzosen (3. August) hatte das Deutsche Reich den Kriegszustand erkl\u00e4rt und stand nun vor der strategischen Herausforderung, wie dieser Zweifrontenkrieg anzugehen und zu gewinnen sei. Die nachfolgende Abbildung stellt diese Optionen und deren Vor- bzw. Nachteile aus milit\u00e4rischer Sicht dar.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_single_image image=\u201c7177\u2033 img_size=\u201cfull\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_empty_space height=\u201c5px\u201c][vc_column_text]\n<\/p><h6>Optionen des Deutschen Reichs nach den erfolgten Kriegserkl\u00e4rungen. Grafik: Accola<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]\n<h4>OPTION 1: DEFENSIV AN BEIDEN FRONTEN<\/h4>\n<p>Wer ein Fussballspiel entscheiden will muss angreifen. Wenn sich die Mannschaft mit einem Remis begn\u00fcgt, versucht diese kein Tor zu erhalten und auch nicht zwingend eines zu schiessen. Ein Albtraum f\u00fcr Trainer und Zuschauer. Da dem Deutschen Reich ein Unentschieden aber nicht zum angestrebten Erfolg verhelfen konnte, war dies keine Option. Wer die eigene Platzh\u00e4lfte nicht verl\u00e4sst verhindert dadurch h\u00f6chstens, dass sich die gegnerische Mannschaft getraut, das Spielfeld mit einer Siegesabsicht zu betreten.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad8676\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad8676\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<h4>OPTION 2: DEFENSIV IM WESTEN, OFFENSIV IM OSTEN<\/h4>\n<p>Um beim Fussballspiel zu bleiben: die gegnerische Mannschaft im Osten scheint in ihrem Trainingszustand nicht auf gutem Niveau zu sein, sie befindet sich im Aufbau und die Spieler m\u00fcssen aus dem ganzen Zarenreich zuerst zusammengezogen werden. Wenn ich schnell genug angreife, habe ich m\u00f6glicherweise die Chance hier rasch einen Erfolg zu erzielen. Das Spielfeld ist aber enorm gross, weit entfernt und bedarf zahlenm\u00e4ssig auch noch dem Aufgebot aller Reservespieler. Gleichzeitig muss ich die Verteidigung meines eigenen Tores (sinnbildlich die Grenze zu Frankreich) gew\u00e4hrleisten, auch wenn die Absicht des franz\u00f6sichen Fussballteams seinerseits auf ein defensives Verhalten \u2013 sprich kein Tor zu erhalten \u2013 ausgerichtet w\u00e4re.<\/p>\n<h4>OPTION 3: OFFENSIV IM WESTEN, DEFENSIV IM OSTEN<\/h4>\n<p>Die deutsche Fussballmannschaft hat diese Variante in zahlreichen Trainingsspielen schon taktisch durchdacht. Da gibt es sogar einen operativen Plan und gegen die Franzosen haben sie unl\u00e4gst schon mal erfolgreich gespielt und den \u201eBleu\u2019s\u201c 1870\/71 bei Sedan eine empfindliche, ja schmachvolle Niederlage zugef\u00fchrt. Das Gel\u00e4nde ist bekannt und die rasche Umsetzung des operativen Plans in die taktische Realit\u00e4t scheint erfolgversprechend zu sein. Da sich die Mannschaft der Russen immer noch in der Aufbauphase befindet, ist das Risiko im Osten tragbar. Also: rasch im Westen einen erneuten Erfolg erzielen um dann im Osten f\u00fcr Ordnung zu sorgen.<\/p>\n<h4>OPTION 4: OFFENSIV AN BEIDEN FRONTEN<\/h4>\n<p>Gleichzeitig gegen zwei Mannschaften erfolgreich zu spielen \u00fcbersteigt sowohl die Verf\u00fcgbarkeit an Spielern aber auch an Mannschaftsbetreuern, wenn wir die logistische Versorgungsproblematik darunter subsumieren. So betrachtet ist dies keine erfolgversprechende Option. <\/p><\/div><\/div>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-index\u201c][vc_column][vc_column_text css=\u201c.vc_custom_1597398141421{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 20px !important;padding-right: 5px !important;padding-bottom: 5px !important;padding-left: 20px !important;border-left-color: #bababa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #bababa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #bababa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #bababa !important;border-bottom-style: solid !important;}\u201c]\n<h2><span style=\"color: #800000;\">INHALTS\u00dcBERSICHT DIESER SEITE<\/span><\/h2>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-feldzug%20gegen%20serbien\">DER FELDZUG GEGEN SERBIEN 1914<\/a><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-westfront\">DER KRIEGSVERLAUF IM WESTEN<\/a><\/h3>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-bewegungskrieg-im-westen-1914\">BEWEGUNGSKRIEG IM WESTEN 1914<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-wettlauf-zum%20meer\">DER WETTLAUF ZUM MEER UND DAS RINGEN UM FLANDERN 1914-1918<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-stellungskrieg-im-westen-1915-1916\">STELLUNGSKRIEG IM WESTEN 1915-1916<\/a><\/h4>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-ostfront\">DER KRIEGSVERLAUF IM OSTEN<\/a><\/h3>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-kampfhandlungen-im-osten-1914\">KAMPFHANDLUNGEN IM OSTEN 1914<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-osten%201915-fr%C3%BChjahr-1917\">DER KRIEG IM OSTEN VON 1915 BIS FR\u00dcHJAHR 1917<\/a><\/h4>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-nebenkriegsschaupl%C3%A4tze\">NEBENKRIEGSSCHAUPL\u00c4TZE BIS AUGUST 1916<\/a><\/h3>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-nebenkriegsschauplatz-schwarzes-meer\">SCHWARZES MEER<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-nebenkriegsschauplatz-dardanellen\">SEE- UND LANDKRIEG UM DIE DARDANELLEN<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-nebenkriegsschauplatz-naher-osten\">NAHER OSTEN<\/a><\/h4>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-balkan-1915-1916\">DER KRIEG AUF DEM BALKAN 1915-1916<\/a><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-italienische-oesterreichischer-kriegsschauplatz\">DER ITALIENISCH-\u00d6STERREICHISCHE KRIEGSSCHAUPLATZ<\/a><\/h3>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-eintritt-italiens-in-den-krieg\">ITALIENS EINTRITT IN DEN KRIEG 1915<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-oesterreichs-verteidigung-gegen-italien\">DIE \u00d6STERREICHISCHE VERTEIDIGUNG TIROLS<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-die-festungsfront-in-tirol\">DIE FESTUNGSFRONT<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-front-in-fels-und-eis\">DIE FRONT IN FELS UND EIS<\/a><\/h4>\n<h4><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-isonzo-schlachten\">DIE ZW\u00d6LF SCHLACHTEN AM ISONZO<\/a><\/h4>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-krieg-in-den-kolonien\">DER KRIEG IN DEN KOLONIEN<\/a><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-seekrieg\">DER KRIEG ZUR SEE<\/a><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-luftkrieg\">DER LUFTKRIEG<\/a><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-eintritt-der-usa\">DER KRIEGSEINTRITT DER VEREINIGTEN STAATEN<\/a><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-die-revolution-in-russland\">DIE RUSSISCHE REVOLUTION<\/a><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-entscheidung-im-westen\">DER ENTSCHEIDUNGSKAMPF IM WESTEN 1918<\/a><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-zusammenbruch-der-mittelmaechte\">DER ZUSAMMENBRUCH DER MITTELM\u00c4CHTE<\/a><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><\/h4>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-feldzug gegen serbien\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h2>DER FELDZUG GEGEN SERBIEN 1914<\/h2>\n<p>Der <b>Serbienfeldzug 1914<\/b>, der sofort nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges eingeleitet wurde, umfasste drei erfolglose Offensiven der \u00f6sterreichisch-ungarischen Armee zwischen August und Dezember 1914 gegen das K\u00f6nigreich Serbien. Alle Angriffe der k.u.k. Balkanstreitkr\u00e4fte scheiterten wegen Fehlplanungen und des erbitterten serbischen Widerstandes. Kurzfristig gelang Anfang Dezember 1914 die Einnahme von Belgrad, aber eine \u00fcberraschende serbische Gegenoffensive zwang die \u00d6sterreicher kurz darauf zum verlustreichen R\u00fcckzug. Die k.u.k. Armee hatte im ersten Kriegsjahr nicht nur in Serbien, sondern auch an der Ostfront in Galizien schwere Niederlagen und hohe Mannschaftsverluste hinzunehmen. W\u00e4hrend des Feldzugs kam es zu drei Schlachten.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad8697\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad8697\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Die <b>Schlacht von Cer<\/b>, auch <b>Schlacht am Jadar<\/b>, fand w\u00e4hrend der ersten \u00f6sterreich-ungarischen Offensive gegen Serbien im vom 16. bis 24. August 1914 statt. Sie endete mit einem serbischen Sieg und dem zeitweiligen R\u00fcckzug der k.u.k. Armee aus Serbien.<\/p>\n<p>Die <b>Schlacht an der Drina<\/b> fand zwischen der \u00f6sterreich-ungarischen und der serbischen Armee vom 6. September bis 4. Oktober 1914 im bosnisch-serbischen Grenzgebiet an der Drina statt. Die \u00f6sterreichisch-ungarische 5. und 6.\u00a0Armee begannen von Bosnien aus eine erneute Offensive nach Serbien und zwangen die Serben zum Abbruch ihrer Invasion Syrmiens. Die f\u00fcr beide Seiten verlustreichen K\u00e4mpfe endeten mit dem zeitweiligen \u00dcbergang zum Stellungskrieg, der bis zur Schlacht an der Kolubara andauerte.<\/p>\n<p>Die <b>Schlacht an der Kolubara<\/b> gilt als die bedeutendste Schlacht zwischen den Armeen \u00d6sterreich-Ungarns und dem K\u00f6nigreich Serbien. Sie wurde vom 16. November bis 15. Dezember 1914 auf einer Frontl\u00e4nge von \u00fcber 200\u00a0km gef\u00fchrt. Im Rahmen des Serbienfeldzugs 1914 standen 450.000 \u00f6sterreichisch-ungarische Soldaten etwa 450.000 serbische Soldaten gegen\u00fcber. Die K\u00e4mpfe fanden im Einzugsgebiet der Kolubara im westlichen Serbien statt. Die Schlacht endete mit dem Sieg der serbischen Armee unter der F\u00fchrung von <em>Radomir Putnik<\/em> \u00fcber die von <em>Oskar Potiorek<\/em> kommandierten \u00f6sterreich-ungarischen Streitkr\u00e4fte. <\/p><\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_row_inner][vc_column_inner width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7185\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 onclick=\u201clink_image\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text css=\u201c.vc_custom_1597124460605{padding-top: 5px !important;}\u201c]\n<h6>Die \u00f6sterreichische Offensive wird am Jadar durch die Serbische Armee erstmals aufgefangen.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7186\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 onclick=\u201clink_image\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text css=\u201c.vc_custom_1597125391747{padding-top: 5px !important;}\u201c]\n<h6>Die Schlacht an der Drina f\u00fchrte zum vor\u00fcbergehenden Stellungskrieg der bis zum Erfolg der Serben an der Kolubara anhalten sollte.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-westfront\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h2>DER KRIEGSVERLAUF IM WESTEN<\/h2>\n<p>Der deutsche Aufmarsch und Operationsplan geht auf eine Denkschrift des preussischen Generalfeldmarschall <em>Alfred Graf von Schlieffen <\/em>(*1833, \u20201913) von 1905 zur\u00fcck. Im sogenannten \u201eTestament des Grafen Schlieffen\u201c definierte er die Voraussetzungen f\u00fcr einen erfolgversprechenden Vorstoss nach Frankreich im Rahmen eines Einfrontenkrieges. Der Grundgedanke des Schlieffenplans beruhte auf folgenden \u00dcberlegungen: Schwerpunktbildung zur raschen Offensive im Westen, mit schwachen Kr\u00e4ften defensiv im Osten. Im Westen Vorstoss mit einer grossen Schwenkung eines starken, rechten Fl\u00fcgels durch Belgien. Umfassung und operative \u00dcberholung der franz\u00f6sischen Verteidigungskr\u00e4fte mit nachfolgender Einschliessung und Verfolgung des gegen die Moselfelstungen, den Jura und gegen die Schweizer Grenze gedr\u00e4ngten Gegners.<em><br>\n<\/em><\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Aufmarschplan (der Operationsplan XVII) war gleichenfalls offensiv angedacht. Er sah eine Vorw\u00e4rtsstrategie in Lothringen vor. Dabei sollten zwei Armeen beidseits von Metz-Diedenhofen und zwei weitere Armeen nord\u00f6stlich in die Ardennen vorstossen. Die 5. Armeen sollte unter Verst\u00e4rkung des britischen Expeditionskorps sowie der belgischen Armee die Flankendeckung bis zur Maas gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Der planm\u00e4ssige Aufmarsch stand unter Leitung von <em>General Joseph Jacques-C\u00e9saire Joffre<\/em> (*1852, \u20201921).[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_row_inner][vc_column_inner width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7195\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 onclick=\u201clink_image\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text css=\u201c.vc_custom_1597129022890{padding-top: 5px !important;}\u201c]\n<\/p><h6>Der Plan von Schlieffen (1905) in seiner Umsetzung von 1914.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7194\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 onclick=\u201clink_image\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text css=\u201c.vc_custom_1597129162425{padding-top: 5px !important;}\u201c]\n<h6>Der franz\u00f6sische Plan XVII aus dem Jahr 1911 mit der Absicht, der Umfassung s\u00fcdlich auszuweichen und im Elsass bzw in Lothringen einzudringen.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7197\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 onclick=\u201clink_image\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text css=\u201c.vc_custom_1597129625404{padding-top: 5px !important;}\u201c]\n<h6>Alfred von Schlieffen, der Architekt des opeartiven Planes erlebte dessen Umsetzung nicht mehr. 1913 soll er auf seinem Sterbebett liegend das gefl\u00fcgelte Wort \u201emacht mir den rechten Fl\u00fcgel stark\u201c im Sinne eines letzten Aufrufs zur Umsetzung seiner Absicht von sich gegeben haben. Ob dem wirklich so war, ist nicht verbrieft und m\u00f6glicherweise wurden Schlieffen diese Worte auch erst nach dem Scheitern des \u201erechten Fl\u00fcgels\u201c in den Mund gelegt.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7198\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 onclick=\u201clink_image\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text css=\u201c.vc_custom_1597130009874{padding-top: 5px !important;}\u201c]\n<h6>Joseph Joffre war der Chefplaner der franz\u00f6sischen Angriffsoption, die im Plan XVII ihren Niederschlag fand. Dersp\u00e4tere\u00a0 Marschall von Frankreich war zu Beginn des Krieges Oberbefehlshaber der franz\u00f6sischen Armee. Nach den verlustreichen Schlachten bei Verdun und an der Somme wurde er im Dezember 1916 durch Robert Nivelle in dieser Funktion abgel\u00f6st.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-bewegungskrieg-im-westen-1914\u2033][vc_column][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\">DER BEWEGUNGSKRIEG IM WESTEN 1914<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">17. AUGUST 1914<\/span><\/h3>\n<p>Der deutsche Aufmarsch wurde planm\u00e4ssig mit sieben Armeen unter F\u00fchrung des deutschen Generalstabschefs (Chef der Obersten Heeresleitung \u2013 OHL) Generaloberst <strong>Helmuth Johannes Ludwig von Moltke<\/strong> (*1848, \u2020 1916) beendet. (Schlieffen plante diesen Angriff mit acht Armeen, also einer zus\u00e4tzlichen Kraft umzusetzen, diese Armee war aber im Osten gebunden).<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad86a7\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad86a7\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Um einer Verwechslung mit seinem, bei Sedan 1870 so erfolgreichen, genialen Strategen und Onkel gleichen Namens vorzugreifen, wurde der Chef des Generalstabs, welchem er von 1906 bis Kriegsbeginn 1914 vorstand schon zu Lebzeiten als <em>Moltke der J\u00fcngere<\/em> bezeichnet. Seinem Onkle, dem <em>\u00c4lteren Moltke<\/em> konnte er aber weder taktisch noch strategisch je das Wasser reichen und die Hoffnungen in sein\u00a0 erwartet genetisch vererbte, milit\u00e4risches K\u00f6nnen wurden nie erf\u00fcllt. W\u00e4hrend der Julikrise und zu Kriegsbeginn war Moltke d.J. gesundheitlich bereits sehr angeschlagen, so dass er noch w\u00e4hrend des Feldzuges, nach der Schlacht an der Marne durch den damaligen Kriegsminister Erich von Falkenhay\u00a0 auf Geheiss des Kaisers abgel\u00f6st wurde. <\/p><\/div><\/div>\n<h3><\/h3>\n<h3>20. AUGUST 1914<\/h3>\n<p>Einzug deutscher Truppen in Br\u00fcssel. Der schnelle Vormarsch der ersten, zweiten und dritten Armee am rechten Fl\u00fcgel in s\u00fcdlicher Richtung schliesst sich unmittelbar daran an.<\/p>\n<h3>22. \u2013 28. AUGUST 1914<\/h3>\n<p>In grossen <strong>Grenzschlachten<\/strong> werden die franz\u00f6sische Offensiven gestoppt. Diese begannen erst nach dem Anlaufen der Offensive der deutschen Armeen ab dem 18. August 1914. Es entwickelten sich Begegnungsschlachten zwischen den gegnerischen Heeren, da auch die franz\u00f6sische Armee, die gem\u00e4\u00df dem Plan XVII aufmarschiert war, zun\u00e4chst ab dem 14. August im S\u00fcden, sp\u00e4ter auch in der Mitte und im Norden zur Offensive \u00fcberging.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad86b2\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad86b2\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Die im Reichsland Elsa\u00df-Lothringen stehende deutsche 6. und 7. Armee sollten sich zun\u00e4chst defensiv verhalten. Nachdem sie den Angriff der franz\u00f6sischen 1. und 2. Armee abgewehrt hatten, traten sie vom 20. bis zum 22. August 1914 zur Gegenoffensive in der <strong>Schlacht in Lothringen<\/strong> an. Die franz\u00f6sischen Kr\u00e4fte wichen hinter die Meurthe und Nancy aus. Weiter n\u00f6rdlich stie\u00dfen die franz\u00f6sische 3. und 4. Armee, aus dem Raum Sedan\u2013Longuyon auf Longwy und Neufch\u00e2teau vorgehend, auf die deutsche 4. und 5. Armee. Im Laufe der K\u00e4mpfe w\u00e4hrend der Schlacht bei Neufch\u00e2teau und der Schlacht bei Longwy) am 22.\/23. August 1914 erlitten die Franzosen eine verlustreiche Niederlage und zogen sich hinter die Maas zur\u00fcck. Am rechten deutschen Fl\u00fcgel trafen die deutsche 1., 2. und 3. Armee entlang der Sambre und Maas auf die franz\u00f6sische 5. Armee und die British Expeditionary Force. Im Laufe des 22.\u201324. August 1914 wurden die britischen Truppen in der<strong> Schlacht bei Mons<\/strong> und die franz\u00f6sischen bei Charleroi und s\u00fcdlich von Namur in der <strong>Schlacht an der Sambre<\/strong> geschlagen. Nach diesen Niederlagen waren die Entente-Truppen auch hier gezwungen, den R\u00fcckzug anzutreten.<\/p>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7202\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 onclick=\u201clink_image\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text css=\u201c.vc_custom_1597138309765{padding-top: 5px !important;}\u201c]\n<h6>Der Aufmarsch im Westen 1914. Sieben Armeen des Deutschen Kaiserreichs stellten sich f\u00fcnf franz\u00f6sisch Armeen und eine sechste, gestellt durch das Britische Expeditionskorps (<em>British Expeditionary Force -BEF) <\/em>entgegen.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7208\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 onclick=\u201clink_image\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text css=\u201c.vc_custom_1597138471250{padding-top: 5px !important;}\u201c]\n<h6>Aufmarsch und Grenzschlachten in Lothringen und im Elsass<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_empty_space][vc_column_text]\n<h3>30. AUGUST \u2013 5. SEPTEMBER 1914<\/h3>\n<p>Nachdem den erfochtenen Siegen bei Neufch\u00e2teau (Belgien) am 22.23. August, der \u00dcberschreitung der Maas und Einnahme der Festung Longwy (26.08.) und von Montm\u00e9dy (28.08.) drangen deutsche Truppen bis an und \u00fcber die Marne vor. Paris war durch den deutschen Angriffsfl\u00fcgel mit breiter Front gegen S\u00fcden bedroht.<\/p>\n<p>Am 2. September fl\u00fcchtete die franz\u00f6sische Regierung nach Bordeaux. General Joffre ordnete den R\u00fcckzug franz\u00f6sischer Streitkr\u00e4fte hinter die Marne an.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad86bd\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad86bd\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Die deutsche Verfolgung wurde nicht zur operativen \u00dcberholung gesteigert. Die Angriffskraft der drei deutschen Armeen des rechten Fl\u00fcgels wurde durch die Abgabe von vier Korps zur Beobachtung Antwerpens und zur Belagerung von Maubeuge (Belgische Grenze an der Sambre), aber auch die Anstrengungen des Vormarschs geschw\u00e4cht. General Joffre bildete vor Paris in aller Eile eine sechste, franz\u00f6sische Armee welche der \u2013 entgegen des Schlieffenplans \u2013 n\u00f6rdlich von Paris nach s\u00fcdosten einschwenkenden deutschen ersten Armee in der rechten, offenen Flanke stand.<\/p>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_single_image image=\u201c7211\u2033 img_size=\u201cfull\u201c alignment=\u201ccenter\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_empty_space height=\u201c5px\u201c][vc_column_text]\n<h6>Der am 2. August begonnene deutsche Vormarsch der f\u00fcnf Armeen des rechten deutschen Fl\u00fcgels verlief bis zur Marneschlacht durchaus erfolgreich, wurde aber am 5. September durch eine \u00fcberraschende franz\u00f6sisch-englische Gegenoffensive unter Marschall Joseph Joffre und Sir John French gestoppt, ab dem 9. September sogar in einen taktischen R\u00fcckzug der Deutschen an die Aisne verwandelt.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]\n<h3>5. \u2013 12. SEPTEMBER 1914 \u2013 DIE ERSTE SCHLACHT AN DER MARNE<\/h3>\n<p>Die <b>Erste Schlacht an der Marne<\/b> war eine entscheidende Schlacht des deutschen Feldzugs im Westen und fand vom 5. bis 12. September 1914 entlang der Marne \u00f6stlich von Paris statt. General Joffre erteilte den Befehl zum grossen Gegenangriff auf der ganzen Front zwischen Verdun und Paris.<\/p>\n<p>Die Schlacht markiert den ersten Wendepunkt des Ersten Weltkrieges und das Scheitern des Schlieffen-Plans. Der Plan der deutschen Heeresleitung unter Generaloberst Helmuth von Moltke, Frankreich mit seinen geballten Hauptkr\u00e4ften in kurzer Zeit zu besiegen, war nach dieser Schlacht gescheitert. Die Alliierten gewannen durch ihren taktischen Sieg genug Zeit, um weitere Verst\u00e4rkungen aus ihren Kolonien an die Westfront heranzuholen und die anf\u00e4ngliche deutsche \u00dcberlegenheit an Truppen zahlenm\u00e4\u00dfig auszugleichen. Chancen auf Durchbr\u00fcche gab es f\u00fcr beide kriegf\u00fchrende Parteien im Jahre 1914 nur noch im n\u00f6rdlichen Abschnitt, im belgisch-flandrischen Grenzgebiet, das noch Raum zum Man\u00f6vrieren bot.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad86c7\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad86c7\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Vom <strong>10. bis 12. September<\/strong> erfolgt der R\u00fcckzug deutscher Truppen hinter die Aisne. Die Franzosen und Briten folgen zun\u00e4chst z\u00f6gernd und dr\u00e4ngen dann heftig nach, ohne jedoch einen operativen Erfolg zu erzielen.<\/p>\n<p>Am <strong>14. September 1914<\/strong> wird Generaloberst von Moltke im Zuge dieser Niederlage und des Versagens des Schlieffenplans, welchen Molke in unvorteilhaftem Kr\u00e4fteansatz durchf\u00fchren wollte durch Generalleutnant Erich von Falkenhayn abgel\u00f6st. Der Kaiser bewahrt zwar Moltkes W\u00fcrde indem er ihn im November 1914 zum Chef des Stellvertretenden Generalstabs in Berlin ernannt. Im Winter 1914\/15 beteiligte er sich an der Kampagne gegen seinen Nachfolger Falkenhayn, die ma\u00dfgeblich vom Stab des Oberbefehlshabers Ost unter Erich Ludendorff betrieben wurde. Diese f\u00fchrte jedoch nicht zu der angestrebten Abberufung Falkenhayns als Chef des Generalstabs, sondern lediglich zur Beendigung von dessen Doppelrolle als Kriegsminister und Chef der OHL. <\/p><\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7267\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1597308460395{margin-bottom: 10px !important;}\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text]\n<h6>Helmuth von Moltkes Stern sollte nach der Niederlage an der Marne difinitv an Leuchtkraft verlieren. Zwei Tage nach dem Ende der Marneschlacht wurde er durch Erich von Falkenhayn als Chef des Grossen Generalstabs abgel\u00f6st.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7268\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1597308475365{margin-bottom: 10px !important;}\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text]\n<h6>Ferdinand Foch\u2019s Stern hingegen sollte an der Marne zu leuchten beginnen. Als Kommandant der 9. Armee dr\u00e4ngte er B\u00fclows 2. Armee hinter die Marne und sollte in der Folge zum Marschall von Frankreich aufsteigen und als solcher 1918 den Oberbefehl \u00fcber die allierten Truppen in Frankreich erhalten.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-wettlauf-zum meer\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\">DER WETTLAUF ZUM MEER UND DAS RINGEN UM FLANDERN<br>\n<\/span><\/h3>\n<p>Im Nachgang zur Schlacht an der Marne kam es f\u00fcr beide Parteien zu wechselnd verlustreichen Gefechten. Belgien war bis zum Yserkanal in deutscher Hand und wurde unter Milit\u00e4rverwaltung gestellt. Im Ringen um die offene Heeresflanke kam es zum sogenannten \u201eWettlauf zum Meer\u201c w\u00e4hrend welchem die Deutschen versuchen, die Kanalh\u00e4fen zu gewinnen und damit die wichtigsten Nachschubh\u00e4fen der britischen Streitkr\u00e4fte auf dem europ\u00e4ischen Festland, D\u00fcnkirchen, Calais und Boulogne-sur-Mer zu erreichen. Die von Briten und verbliebenen Teilen der belgischen Streitkr\u00e4fte behauptete Front am Yserkanal hielt dem deutschen Vorstoss aber stand.<\/p>\n<h3>DIE ERSTE FLANDERNSCHLACHT 1914<\/h3>\n<p>Die Erste Flandernschlacht dauerte vom 20. Oktober bis zum 18. November 1914 und entstand direkt aus dem nach der Schlacht an der Marne einsetzenden Wettlauf zum Meer. Es gelang den Truppen der Entente, die deutschen Durchbruchsversuche abzuwehren, die auf die franz\u00f6sischen Kanalh\u00e4fen (Calais, Dunkerque, Boulogne usw.) zielten. Im Ged\u00e4chtnis der deutschen Seite blieb vor allem der angebliche \u201eOpfergang\u201c junger Kriegsfreiwilliger bei Langemark, der Anlass zum <i>Mythos von Langemarck<\/i> gab. Auf britischer Seite betrachtete man das \u201eEnde der alten BEF\u201c als b\u00f6ses Omen \u2013 statistisch gesehen war jeder der urspr\u00fcnglich etwa 80.000 Soldaten der BEF bis zum Ende der Schlacht durch Tod, Verwundung oder Gefangennahme ausgefallen. Auch britisch-indische Truppen, die gerade in Europa angekommen waren, wurden in die K\u00e4mpfe geworfen.<\/p>\n<p>Die Front stabilisierte sich vor Ypern, um das auch in den folgenden Jahren heftig gerungen wurde. Die ber\u00fchmten mittelalterlichen Tuchhallen der belgischen Stadt wurden von den Deutschen am 3. November 1914 mit Artillerie beschossen und brannten nieder, was international f\u00fcr Emp\u00f6rung sorgte und als Teil einer Kampagne gegen das belgische Nationalbewusstsein aufgefasst wurde.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">DIE ERSTARRUNG DER WESTFRONT VON DER NORDSEE BIS ZUR SCHWEIZER GRENZE<\/span><\/h3>\n<p>Die Front erstarrte auf der ganzen Linie. Der Krieg wurde zum Stellungskrieg. Der deutsche Operationsplan war gescheitert. Dadurch entstand eine f\u00fcr beide Kriegsparteine bis 1918 unl\u00f6sbare Situation, aus der festgefahrenen Front wieder zum schlachten- oder gar kriegsentscheidenden Bewegungskrieg \u00fcberzugehen. Die grossen Einbruchs- und Materialschlachten sollten von da an dem Krieg im Westen ein neues Gesicht vermitteln.<\/p>\n<p>Die Frontlinie verlief von der Kanalk\u00fcste im belgischen Nieuport westlich an P\u00e9ronne an der Somme vorbei, n\u00f6rdlich von Soissons an der Aisne und Reims durch den Argonnerwald um dann in Verdun nach S\u00fcden zu schwenken und durch die Vogesen und den Sundgau die Schweizer Grenze in der Ajoie zu erreichen.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_single_image image=\u201c7224\u2033 img_size=\u201cfull\u201c][vc_empty_space height=\u201c5px\u201c][vc_column_text]\n<\/p><h6>Der Verlauf der Westfront nach dem \u00dcbergang zum Stellungskrieg (November 1914) und die sp\u00e4teren Brennpunkte der Jahre 1915 und 1916.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]\n<h3>DIE ZWEITE FLANDERNSCHLACHT 1914<\/h3>\n<p>Die Zweite Flandernschlacht begann am 22. April und dauerte bis Ende Mai 1915. Sie ist vor allem durch den erstmaligen massiven Einsatz von Giftgas (in diesem Falle <a title=\"Chlor\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chlor\">Chlorgas<\/a>) an der Westfront in Erinnerung, der den angreifenden Deutschen einen gro\u00dfen Vorteil verschaffte, aber letztlich nicht schlachtentscheidend war. Erstmals wurden in dieser Schlacht Truppen der Canadian Expeditionary Force im Divisionsverbund eingesetzt. Sie trugen einen gro\u00dfen Anteil zur Abwehr des deutschen Angriffs bei.<\/p>\n<p>Das Gas wurde erstmals am 22. April 1915 eingesetzt. Es wurde aus Druckflaschen abgeblasen und entlie\u00df auf einem sechs Kilometer langen Abschnitt eine t\u00f6dliche Giftwolke in die franz\u00f6sischen Sch\u00fctzengr\u00e4ben. Viele der Soldaten starben an Ver\u00e4tzungen der Lungen, tausende erlitten schwere Verletzungen.<sup id=\"cite_ref-2\" class=\"reference\"><\/sup><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>DIE DRITTE FLANDERNSCHLACHT 1917<\/h3>\n<p>Die Dritte Flandernschlacht vom 31. Juli bis zum 6. November 1917 mit ihrem Vorspiel, der Schlacht bei Messines im Juni, z\u00e4hlte zu den gr\u00f6\u00dften Schlachten des gesamten Krieges. Insgesamt fielen innerhalb von 100 Tagen \u00fcber 600.000 Mann beider Seiten durch Tod, Verwundung und andere Ursachen aus, davon waren 250.000 Mann gefallen.<sup id=\"cite_ref-3\" class=\"reference\"><\/sup><\/p>\n<p>Das belgische Dorf Passendale (engl. <i>Passchendaele<\/i>) gab der Schlacht ihren englischen Namen, der bis heute f\u00fcr die Grauen des Krieges steht. Die in der Offensive befindlichen Alliierten eroberten in dem durch st\u00e4ndige Regenf\u00e4lle aufgeweichten Gebiet ein Territorium von rund 130 Quadratkilometern, ohne einen entscheidenden Erfolg zu erzielen. In dieser Schlacht waren Soldaten s\u00e4mtlicher britischer Dominions im Einsatz, wobei sich die \u201eANZACS\u201c und das von Arthur Currie gef\u00fchrte Kanadische Korps besonders auszeichneten.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>DIE VIERTE FLANDERNSCHLACHT 1918<\/h3>\n<p>Die Vierte Flandernschlacht vom 9. bis zum 29. April war Teil der deutschen Fr\u00fchjahrsoffensive 1918 und z\u00e4hlt zu den letzten Versuchen auf deutscher Seite, das Patt des Grabenkriegs zu durchbrechen. Sie folgte auf die Michael-Offensive im Bereich der Somme und brachte den Deutschen das im Vorjahr verlorene Territorium zeitweilig wieder zur\u00fcck. Der Angriff blieb jedoch mehrere Kilometer vor dem wichtigen britischen Versorgungsdepot in Hazebrouck stecken. Im weiteren Verlauf des Jahres ergriffen die Alliierten wieder die Initiative und entrissen den Deutschen das Gebiet endg\u00fcltig. In dieser Schlacht wurde auch das Portugiesische Expeditionskorps eingesetzt. Mehr dazu im Abschnitt: Die Entscheidung im Westen 1918.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<\/p><div id=\"ultimate-heading-89146a37df0ad881b\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-89146a37df0ad881b uvc-7232  uvc-heading-default-font-sizes\" data-hspacer=\"line_with_icon\" data-hline_width=\"auto\" data-hicon_type=\"custom\" data-hborder_style=\"solid\" data-hborder_height=\"1\" data-hborder_color=\"#ccc\" data-icon_width=\"48\" data-hfixer=\"10\" data-halign=\"center\" style=\"text-align:center\"><div class=\"uvc-heading-spacer line_with_icon\" style=\"top\"><div class=\"ult-just-icon-wrapper  \"><div class=\"align-icon\" style=\"text-align:center;\">\n<div class=\"aio-icon-img \" style=\"font-size:48px;display:inline-block;\">\n\t<img decoding=\"async\" class=\"img-icon\" alt=\"null\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/apple-touch-icon-72x72-e1659764144230.png\">\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>[vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c css=\u201c.vc_custom_1597386290304{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 5px !important;padding-right: 5px !important;padding-bottom: 5px !important;padding-left: 5px !important;background-color: #dbdbdb !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;}\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\"><strong>NAVIGATIONSZEILE \u2026<\/strong><br>\n<\/span><\/h3>\n<p>Als Leser dieser Seite m\u00fcssen Sie sich jetzt entscheiden: Sie haben die M\u00f6glichkeit an der Westfront zu bleiben und die dortige Entwicklung w\u00e4hrend der folgenden Kriegsjahre zu studieren oder aber Sie m\u00f6chten die zeitgleichen Ereignisse an anderen Fronten ansteuern. Sie haben also die Wahl zwischen der geographischen Situierung oder aber der chronologischen Entwicklung. Benutzen Sie nachfolgende Links zur Navigation zu ihrem bevorzugten Vorgehen:<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-kampfhandlungen-im-osten-1915-1916\">Die Ereignisse an der Ostfront 1914<\/a><\/h3>\n<h3>Der Seekrieg 1914-1915<\/h3>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-stellungskrieg-im-westen-1915-1916\">Der Stellungskrieg im Westen 1915-1916<\/a><\/h3>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space]<div id=\"ultimate-heading-45806a37df0ad88c2\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-45806a37df0ad88c2 uvc-5865  uvc-heading-default-font-sizes\" data-hspacer=\"line_with_icon\" data-hline_width=\"auto\" data-hicon_type=\"custom\" data-hborder_style=\"solid\" data-hborder_height=\"1\" data-hborder_color=\"#ccc\" data-icon_width=\"48\" data-hfixer=\"10\" data-halign=\"center\" style=\"text-align:center\"><div class=\"uvc-heading-spacer line_with_icon\" style=\"top\"><div class=\"ult-just-icon-wrapper  \"><div class=\"align-icon\" style=\"text-align:center;\">\n<div class=\"aio-icon-img \" style=\"font-size:48px;display:inline-block;\">\n\t<img decoding=\"async\" class=\"img-icon\" alt=\"null\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/apple-touch-icon-72x72-e1659764144230.png\">\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-stellungskrieg-im-westen-1915-1916\u2033][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\">DER STELLUNGSKRIEG IM WESTEN 1915-1916<\/span><\/h3>\n<p>Trotz mehrfacher, grosser Durchbruchversuche der Franzosen und Briten im Herbst 1915 wurde die deutsche Stellungsfront im wesentlichen nicht ersch\u00fcttert. Sowohl der franz\u00f6sische Oberbefehlshaber <em>Joseph Joffre<\/em> wie auch der deutsche Generalstabschef <em>Erich von Falkenhayn<\/em> planten 1916 die Kriegsentscheidung im Westen: Joffre bereitete eine grosse Offensive an der Somme vor, Falkenhayn lehnte die Pl\u00e4ne der Generale <em>Hindenburg und Ludendorff<\/em>, im Osten mit starken Kr\u00e4ften den entscheidenden Sieg und damit den Frieden zu erzwingen, ab. Falkenhayn suchte die Entscheidung auf dem franz\u00f6sischen Kriegsschauplatz, wobei er\u00a0 den U-Boot-Krieg in seine \u00dcberlegungen mitenbezog. Er wollte durch einen <em>Massivangriff<\/em> auf die Festung Verdun, den Eckpfeiler der franz\u00f6sischen Front, der Sommeroffensive der Franzosen zuvorkommen und durch eine langdauernde \u201eMaterialschlacht\u201c den Gegner \u201eausbluten\u201c lassen.[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<\/p><h3>21. FEBRUAR BIS JULI 1916 \u2013 DIE VERDUN-OFFENSIVE<\/h3>\n<p>Am 21. Februar begann der deutsche Angriff auf die stark befestigte Stadt an der Maas. Einige der Festungswerke wurden eingenommen; darunter auch das Fort Douamont. Verdun selbst blieb aber in franz\u00f6sicher Hand. Sowohl die franz\u00f6sischen als auch die deutschen Verluste waren verheerend. Mit \u00fcber 350\u2019000 Gefallenen lagen die franz\u00f6sichen Verlustziffern etwas h\u00f6her als die deutschen, welche mit rund 335\u2019000 angegeben wird. Infolge der Schlacht um Verdun konnten die Franzosen mit wesentlich geringeren Kr\u00e4ften als geplant in die Somme-Offensive eintreten, welche haupts\u00e4chlich von den Briten getragen wurde.<\/p>\n<h3>24. JUNI BIS 26. NOVEMBER \u2013 DIE SCHLACHT AN DER SOMME<\/h3>\n<p>Das Ergebnis der mit grosser \u00dcberlegenheit an Material und Truppen (104 Divisionen) vorgetragenen Offensive war lediglich das Eindr\u00fccken der deutschen Front in 40 km Breite und etwa 12 km Tiefe, ohne dass ein Durchbruch gelang. Bei Abschluss der monatelangen Materialschlacht betrugen die Verluste der Deutschen \u00fcber 400\u2019000, die der Franzosen nahezu 200\u2019000 und jene der Briten \u00fcber 400\u2019000 Mann.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad88d6\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad88d6\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Die <b>Schlacht an der Somme<\/b> war eine der gr\u00f6\u00dften Schlachten an der Westfront des Ersten Weltkrieges. Sie begann am 1. Juli 1916 im Rahmen einer britisch-franz\u00f6sischen Gro\u00dfoffensive gegen die deutschen Stellungen. Sie wurde am 18. November desselben Jahres abgebrochen, ohne eine milit\u00e4rische Entscheidung herbeigef\u00fchrt zu haben. Mit \u00fcber einer Million get\u00f6teten, verwundeten und vermissten Soldaten war sie die verlustreichste Schlacht der Westfront w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs, an Verlusten nahe jenen der Brussilow-Offensive der Ostfront.<\/p><\/div><\/div>\n<h3>29. August 1916<\/h3>\n<p>Im Zusammenhang mit der Lage an der Ostfront und der Kriegserkl\u00e4rung Rum\u00e4niens wurde Generalfeldmarschall von Hindenburg zum Chef des Generalstabes des Feldheeres und Generalleutnant Ludendorff zum ersten Generalquartiermeister ernannt. Die Versetzung von General Falkenhayn zur Neunten Armee nach Rum\u00e4nien war auf den Misserfolg bei Verdun und auf die Somme-Krise zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<h3>24. Oktober \u2013 16. Dezember 1916<\/h3>\n<p>Erfolgreiche franz\u00f6sische Angriffe bei Verdun f\u00fchren zur R\u00fcckeroberung der verlorenen Festungswerke. Die grossen Materialschlachten blieben ohne operative Entscheidung, f\u00fchrten aber zu beidseitiger Ersch\u00f6pfung.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Die Schlacht um Verdun<\/h3>\n<p>Die <b>Schlacht um Verdun<\/b> war eine der l\u00e4ngsten und verlustreichsten Schlachten an der Westfront. Sie begann am 21. Februar 1916 mit einem Angriff deutscher Truppen auf den Festen Platz Verdun und endete am 19. Dezember 1916 ohne Erfolg der Deutschen.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad88ec\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad88ec\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Nach der Marneschlacht und dem sich hinziehenden Stellungskrieg hatte die deutsche <i>Oberste Heeresleitung<\/i> (OHL) erkannt, dass ihr angesichts der sich abzeichnenden quantitativen \u00dcberlegenheit der Entente die M\u00f6glichkeit zur strategischen Initiative allm\u00e4hlich zu entgleiten drohte. Die Idee eines Angriffs bei Verdun stammte urspr\u00fcnglich von <em>Kronprinz Wilhelm<\/em>, Oberkommandierender der 5. Armee, dabei de facto federf\u00fchrend <em>Konstantin Schmidt von Knobelsdorf<\/em>, Generalstabschef der 5. Armee. Die deutsche Heeresleitung entschied sich f\u00fcr den Angriff auf die urspr\u00fcnglich st\u00e4rkste Festung Frankreichs (seit 1915 teilweise entwaffnet), um ihrerseits den Krieg an der Westfront wieder in Bewegung zu bringen. Rund um Verdun bestand zudem eine Einbuchtung der Front zwischen dem Frontbogen von St. Mihiel im Osten und Varennes im Westen, wodurch dort die deutsche Front in ihren Flanken bedroht war. Im Gegensatz zu nachtr\u00e4glichen Darstellungen des Generalstabschef des deutschen Heeres, Erich von Falkenhayns war die urspr\u00fcngliche Absicht des Angriffs nicht, ohne r\u00e4umliche Ziele die franz\u00f6sische Armee \u201eausbluten\u201c zu lassen. Falkenhayn versuchte mit dieser im Jahre 1920 aufgestellten Behauptung, dem misslungenen Angriff und dem negativen deutschen Mythos der \u201eBlutm\u00fchle\u201c nachtr\u00e4glich einen vorgeblichen Sinn zu geben.<\/p>\n<p>Unter anderem sollte durch den Angriff das auf franz\u00f6sischem Boden k\u00e4mpfende britische Expeditionskorps dazu gebracht werden, von seinen B\u00fcndnisverpflichtungen abzufallen. Als Ziel der Offensive w\u00e4hlte man die Festung Verdun. Die Stadt hatte eine lange Geschichte als Bollwerk und daher vor allem f\u00fcr die franz\u00f6sische Bev\u00f6lkerung gro\u00dfe symbolische Bedeutung. Der milit\u00e4rstrategische Wert war weniger bedeutend. In der ersten Kriegszeit galt Verdun als untergeordnete franz\u00f6sische Festung.<\/p>\n<p>Die OHL plante den Frontbogen anzugreifen, der um die Stadt Verdun und den vorgelagerten Festungsg\u00fcrtel verlief. Eine Einnahme der Stadt selbst war nicht das prim\u00e4re Ziel der Operation, sondern die H\u00f6hen des Ostufers der Maas, um so analog zur Belagerung von Port Arthur die eigene Artillerie in eine beherrschende Situation zu bringen und damit Verdun unhaltbar zu machen. Falkenhayn meinte, Frankreich k\u00f6nne aus Gr\u00fcnden des nationalen Prestiges dazu bewogen werden, zur Verteidigung Verduns nicht vertretbare Verluste in Kauf zu nehmen. Um Verdun zu halten, w\u00e4re bei Gelingen des Planes eine R\u00fcckeroberung der dann von deutscher Artillerie besetzten H\u00f6hen notwendig gewesen, was vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Schlachten im Jahre 1915 als nahezu unm\u00f6glich galt.<sup id=\"cite_ref-5\" class=\"reference\"><\/sup> Die Aktion trug den Decknamen <i>Operation Gericht<\/i>. Das Oberkommando der 5. Armee wurde mit der Durchf\u00fchrung beauftragt.<\/p>\n<p>Die Schlacht markiert einen H\u00f6hepunkt der gro\u00dfen Materialschlachten des Ersten Weltkrieges \u2013 niemals zuvor war die Industrialisierung des Krieges so deutlich geworden. Dabei sorgte das franz\u00f6sische System der <em>Noria <\/em>(auch \u201ePaternoster\u201c genannt) f\u00fcr einen regelm\u00e4\u00dfigen Austausch der Truppen nach einem Rotationsprinzip. Dies trug ma\u00dfgeblich zum Abwehrerfolg bei und war ein wesentlicher Faktor in der Etablierung Verduns als symbolischer Erinnerungsort f\u00fcr ganz Frankreich. Die deutsche F\u00fchrung nahm hingegen an, die franz\u00f6sische Seite sei zur Abl\u00f6sung der Truppen wegen \u00fcbergro\u00dfer Verluste gezwungen. In der deutschen Erinnerungskultur wurde Verdun zu einem Begriff, der mit einem Gef\u00fchl der Bitterkeit und dem Eindruck verbunden war, verheizt worden zu sein.<\/p>\n<p>Obwohl die im Juli 1916 begonnene Schlacht an der Somme mit deutlich h\u00f6heren Verlusten verbunden war, wurden die monatelangen K\u00e4mpfe vor Verdun zum deutsch-franz\u00f6sischen Symbol f\u00fcr die tragische Ergebnislosigkeit des Stellungskriegs. Verdun gilt heute als Mahnmal gegen kriegerische Handlungen und dient der gemeinsamen Erinnerung und vor der Welt als Zeichen der deutsch-franz\u00f6sischen Auss\u00f6hnung.<\/p>\n<p>Der deutsche Angriff begann, nachdem der eigentliche Angriffstermin am 12. Februar wegen des eiskalten und nassen Wetters mehrfach verschoben worden war, am 21. Februar 1916. Diese Verz\u00f6gerung des Angriffs zwischen dem 12. und 21. Februar sowie Berichte von \u00dcberl\u00e4ufern gaben der franz\u00f6sischen Aufkl\u00e4rung aber die Zeit und die Argumente, den Oberbefehlshaber Joseph Joffre zu \u00fcberzeugen, dass ein gro\u00df angelegter Angriff vorbereitet wurde. Hastig zog Joffre aufgrund der unwiderlegbaren Beweise f\u00fcr deutsche Konzentrationen an der Front frische Truppen zur Unterst\u00fctzung der verteidigenden franz\u00f6sischen 2<sup>e<\/sup> arm\u00e9e zusammen. Am bedrohten Ostufer der Maas konzentrierten die Franzosen ihrerseits etwa 200.000 Verteidiger, die einer deutschen \u00dcbermacht von etwa 500.000 Soldaten der 5. Armee gegen\u00fcberstanden.<\/p>\n<p>Zuerst machte der Angriff sichtbare Fortschritte. Bereits am 25. Februar gelang deutschen Truppen die Einnahme des Fort Douaumont im Handstreich. Wie von deutscher Seite erwartet, unternahm der Oberbefehlshaber der 2<sup>e<\/sup> arm\u00e9e <em>Philippe P\u00e9tain<\/em> alle Anstrengungen, Verdun zu verteidigen. Das Dorf Douaumont konnte erst nach hartem Kampf am 4. M\u00e4rz erobert werden. Um dem flankierenden Feuer zu entgehen, wurde der Angriff jetzt auch auf das linke Ufer der Maas ausgeweitet. Die H\u00f6he \u201eToter Mann\u201c wechselte unter schwersten Verlusten mehrfach den Besitzer. Am rechten Ufer wurde das Fort Vaux lange umk\u00e4mpft und bis zum letzten Tropfen Wasser verteidigt. Am 7. Juni kapitulierte das Fort.<\/p>\n<p>Infolge der Anfang Juni an der Ostfront begonnenen Brussilow-Offensive mussten deutsche Truppen aus dem Kampfgebiet abgezogen werden. Trotzdem startete am 22. Juni eine weitere Gro\u00dfoffensive. Das Ouvrage de Thiaumont und das Dorf Fleury konnten eingenommen werden. Die von den Briten am 1. Juli gestartete Schlacht an der Somme f\u00fchrte wie geplant dazu, dass weitere deutsche Truppen von Verdun abgezogen werden mussten. Trotzdem begannen die deutschen Truppen am 11. Juli eine letzte Gro\u00dfoffensive, die sie bis kurz vor das Fort Souville f\u00fchrte. Der Angriff brach dann durch den franz\u00f6sischen Gegenangriff zusammen. Es kam im Anschluss daran deutscherseits nur noch zu kleineren Unternehmungen wie zum Beispiel dem Angriff hessischer Truppen auf die Souville-Nase am 1. August 1916. Nach einer Zeit relativer Ruhe fiel am 24. Oktober das Fort Douaumont wieder zur\u00fcck an Frankreich, das Fort Vaux musste am 2. November ger\u00e4umt werden. Die franz\u00f6sische Offensive ging noch bis zum 20. Dezember weiter, dann wurde auch sie abgebrochen.<\/p>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_empty_space height=\u201c16px\u201c][vc_column_text]\n<h3>16. AUGUST 1916<\/h3>\n<p>Infolge der unvorteilhaften, verlustreichen Operationen der deutschen Streitkr\u00e4fte im Westen und im S\u00fcdwesten wurde Erich von Falkenhayn von seiner Funktion als Chef des Grossen Generalstabs durch das F\u00fchrungsduo Hindenburg\/Ludendorff abgel\u00f6st. Falkenhayn wurde nach Rum\u00e4nien versetzt, um dort an der Spitze der 9. Armee den russischen Vorstoss zur\u00fcckzuschlagen.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>26. Dezember 1916<\/h3>\n<p>Infolge des Scheiterns der Somme-Offensive wurde General Joffre durch General <em>Robert Georges Nivelle<\/em> (*1858, \u2020 1924) als Oberbefehlshaber der franz\u00f6sischen Streitkr\u00e4fte ersetzt.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7281\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1597381170758{margin-bottom: 10px !important;}\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text]\n<\/p><h6>Georges Robert Nivelle sollte als Nachfolger von Joffre das Kriegsgl\u00fcck wieder auf die franz\u00f6sische Seite f\u00fchren. Als Nachfolger von Philippe P\u00e9tain, dem \u201eHelden von Verdun\u201c an der Spitze der dortigen Armee konnte er zwar grosse Erfolge erstreiten, welche ihn im Dezember 1916 an die Spitze der Armee bringen sollte. Allerdings f\u00fchrte dann die nach ihm benannte Nivelle-Offensive zur Abl\u00f6sung seinerseits \u2013 durch P\u00e9tain.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7282\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1597381191952{margin-bottom: 10px !important;}\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text]\n<h6>Seine Strategie der \u201eBlutpumpe\u201c, des \u201eAusblutens\u201c war bei Verdun nicht aufgegangen. Falkenhayn wurde danach als Chef des Generalstabs abgesetzt und \u00fcbernahm das Kommando der 9. Armee in Rum\u00e4nien.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<div id=\"ultimate-heading-79506a37df0ad897b\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-79506a37df0ad897b uvc-7950  uvc-heading-default-font-sizes\" data-hspacer=\"line_with_icon\" data-hline_width=\"auto\" data-hicon_type=\"custom\" data-hborder_style=\"solid\" data-hborder_height=\"1\" data-hborder_color=\"#ccc\" data-icon_width=\"48\" data-hfixer=\"10\" data-halign=\"center\" style=\"text-align:center\"><div class=\"uvc-heading-spacer line_with_icon\" style=\"top\"><div class=\"ult-just-icon-wrapper  \"><div class=\"align-icon\" style=\"text-align:center;\">\n<div class=\"aio-icon-img \" style=\"font-size:48px;display:inline-block;\">\n\t<img decoding=\"async\" class=\"img-icon\" alt=\"null\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/apple-touch-icon-72x72-e1659764144230.png\">\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>[vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c css=\u201c.vc_custom_1597219194296{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 5px !important;padding-right: 5px !important;padding-bottom: 5px !important;padding-left: 5px !important;background-color: #dbdbdb !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;}\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\"><strong>NAVIGATIONSZEILE \u2026<\/strong><br>\n<\/span><\/h3>\n<p>Als Leser dieser Seite m\u00fcssen Sie sich jetzt entscheiden: Sie haben die M\u00f6glichkeit an der Westfront zu bleiben und die dortige Entwicklung w\u00e4hrend der folgenden Kriegsjahre zu studieren oder aber Sie m\u00f6chten die zeitgleichen Ereignisse an anderen Fronten ansteuern. Sie haben also die Wahl zwischen der geographischen Situierung oder aber der chronologischen Entwicklung. Benutzen Sie nachfolgende Links zur Navigation zu ihrem bevorzugten Vorgehen:<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-osten-fr%C3%BChjahr-1915-fr%C3%BChjahr-1917\">Der Krieg im Osten von 1915 bis zum Fr\u00fchjahr 1917<\/a><\/h3>\n<h3>Der Seekrieg 1915-1917<\/h3>\n<h3>Die Nebenkriegsschaupl\u00e4tze 1914-1916<\/h3>\n<h3>Der Krieg auf dem Balkan 1915-1916<\/h3>\n<h3>Der Kriegseintritt Italiens 1915<\/h3>\n<h3>Die Entscheidung im Westen 1918<\/h3>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space]<div id=\"ultimate-heading-72756a37df0ad8a05\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-72756a37df0ad8a05 uvc-7770  uvc-heading-default-font-sizes\" data-hspacer=\"line_with_icon\" data-hline_width=\"auto\" data-hicon_type=\"custom\" data-hborder_style=\"solid\" data-hborder_height=\"1\" data-hborder_color=\"#ccc\" data-icon_width=\"48\" data-hfixer=\"10\" data-halign=\"center\" style=\"text-align:center\"><div class=\"uvc-heading-spacer line_with_icon\" style=\"top\"><div class=\"ult-just-icon-wrapper  \"><div class=\"align-icon\" style=\"text-align:center;\">\n<div class=\"aio-icon-img \" style=\"font-size:48px;display:inline-block;\">\n\t<img decoding=\"async\" class=\"img-icon\" alt=\"null\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/apple-touch-icon-72x72-e1659764144230.png\">\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-ostfront\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DER KRIEGSVERLAUF IM OSTEN<\/span><br>\n<\/span><\/h2>\n<p>Aus der strategischen Lage im Osten und den Aufmarschpl\u00e4nen der Kriegsgegner ergaben sich zwei Schwerpunktsbildungen: die <em>Hauptfront in Galizien<\/em> und die <em>Nebenfront in Ostpreussen<\/em>. Die Tiefe zwischen diesen beiden Flanken war nur schwach besetzt und spielte zun\u00e4chst keine milit\u00e4rische Rolle. Auf deutscher Seite stand im Osten lediglich die achte Armee, deren Aufmarsch mit Schwerpunkt Ostpreussen am 10. August abgeschlossen wurde. Mit starken Kr\u00e4ften marschierten die \u00f6sterreichisch-ungarischen Truppen in vier Armeen unter F\u00fchrung des Generalstabschefs <em>Franz Freiherr Conrad von H\u00f6tzendorf <\/em>(* 1852, \u2020 1925) in Galizien auf, um ihre Offensive vorzubereiten.<\/p>\n<p>Die russischen Truppen standen unter F\u00fchrung von Grossf\u00fcrst <em>Nikolaj Nikolajewitsch Romanov<\/em> (* 1856, \u2020 1929), einem Cousin des Zaren. Zwei Armeen am Ost- und S\u00fcdfl\u00fcgel wurden gegen Opstpreussen angesetzt. Unter der F\u00fchrung von <em>Paul von Rennekampff<\/em> (* 1854, \u2020 1918), einem deutsch-baltischen Offizier stiess die Erste Armee vom Njemen (Osten) her Richtung Gumbinen, die Zweite Armee unter General <em>Alexander Wassiljewitsch Samsonow<\/em> (* 1859, \u2020 1914) \u00fcber den Narew (S\u00fcden) gegen Tannenberg vor. Gegen Galizien wurden f\u00fcnf russische Armeen angesetzt. Entgegen der W\u00fcnsche der Franzosen verlagerten die russischen Streitkr\u00e4fte ihr Schwergewicht also gegen \u00d6sterreich-Ungarn und nicht gegen den gemeinsamen Gegner Deutschland. Zahlenm\u00e4ssig waren die Russen den beiden Staaten der Mittelm\u00e4chte um etwa das Doppelte \u00fcberlegen.<\/p>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-kampfhandlungen-im-osten-1914\u2033][vc_column][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\">DIE KAMPFHANDLUNGEN IM OSTEN 1914<br>\n<\/span><\/h3>\n<h3>14. AUGUST BIS 15. SEPTEMBER 1914 \u2013 DIE OSTPREUSSICHE OPERATION DER KAISERLICH-RUSSISCHEN ARMEE<\/h3>\n<p>Zu den \u201eOstpreussichen Operationen 1914\u201c z\u00e4hlen Milit\u00e4rhistoriker eine Anzahl von Gefechten und Schlachten zwischen der deutschen 8. Armee und den beiden russischen Armeen, die im Nordwesten auf deutsches Territorium vorstossen sollten, ausgetragen wurden. W\u00e4hrend das <strong>Gefecht bei<\/strong> <strong>Stallup\u00f6nen<\/strong> (17. August) heute nur noch bei Spezialisten als erstes Grenzscharm\u00fctzelg in Erinnerung bleibt, so ging doch die <strong>Schlacht bei Gumbinnen<\/strong> (19.\/20. August 1914) als erster russischer Angriff in die Geschichte einging, der einen kurzfristigen deutschen R\u00fcckzug zur Folge hatte. Wegweisend war die daraus resultierende Abl\u00f6sung von Generaloberst <em>Maximilian von Prittwitz<\/em> (*1848, \u2020 1917) durch den General der Infanterie <em>Paul von Hindenburg<\/em> (*1847, \u2020 1934). Der Stern des hochdekorierten Kriegshelden im Ruhestand sollte in der nachfolgenden <strong>Schlacht bei Tannenberg<\/strong> (26. bis 30. August) ein zweites mal aufgehen. Unterst\u00fctzt von seinem Generalstabschef, Generalmajor <em>Erich von Ludendorff<\/em> (* 1856, \u2020 1937),\u00a0 sollte er nach dem legend\u00e4ren Erfolg bei Tannenberg in der, die \u201eOstpreussischen Operationen 1914\u201c abschliessenden <strong>Schlacht an den Masurischen Seen<\/strong> (6. bis 14. September) die russischen Truppen zum R\u00fcckzug zwingen und die ostpreussische Front stabilisieren.<\/p>\n<h4>19. \u2013 20. AUGUST 1914 \u2013 SCHLACHT BEI GUMBINNEN<\/h4>\n<p>Bei Gumbinnen entlfammen die ersten schweren Gefechte. Die deutschen Verteidiger k\u00e4mpften z\u00e4h und hartn\u00e4ckig, aber ohne Erfolg; ganz Ostpreussen drohte, in russische H\u00e4nde zu fallen. Der Kommandeur der 8. Armee, Maximilian von Prittwitz verlor die Nerven und befahl den R\u00fcckzug seiner Truppen bis hinter die Weichsel, will deutsches Territorium aufgeben. Diese Nachricht gelangte nach Koblenz, dem Sitz der Obersten Heeresleitung wo in der Nacht vom 21. August entschieden wurde, das Prittwitz von seiner F\u00fchrungsaufgabe entbunden werden sollte.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7303\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1597409767976{margin-bottom: 10px !important;}\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text]\n<\/p><h6>Die deutschen R\u00fcckzugsbewegungen in Ostpreussen setzten ein, nachdem der Kommandant der 8. Armee davon in Kenntnis gesetz wurde, dass die russische Armee im S\u00fcden die Masurischen Seen erreicht hatte und die Einkesselung seiner Truppen in Gumbinnen m\u00f6glich wurde.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7304\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1597409799729{margin-bottom: 10px !important;}\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text]\n<h6>Zumindest aus der Sicht der Obersten Heeresleitung und des Kaisers in dieser Situation \u00fcberfordert: Maximilian von Prittwitz.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h4>26. \u2013 30. AUGUST 1914 \u2013 SCHLACHT BEI TANNENBERG<\/h4>\n<p>Die russische Narew-Armee (Samsonow) wird in der legend\u00e4ren Schlacht nahe der masurisch-ostpreussischen Stadt Allenstein von deutschen Truppen eingeschlossen und gr\u00f6sstenteils vernichtet. 93\u2019000 Russen geraten in deutsche Gefangenschaft. Die allgemeine Bewunderung des Duos Hindenburg-Ludendorff basierte vorallem auf der Tatsache, dass diese grosse Umfassungsschlacht mit zahlenm\u00e4ssig weit unterlegenen Kr\u00e4ften erfolgreich geschlagen wurde.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad8a18\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad8a18\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Nach der vernichtenden Niederlage seiner Armee gegen die Deutschen erschoss sich General Samsonow in aussichtsloser Lage am 30. August 1914 im Wald bei Willenberg.<\/p>\n<p>Anf\u00e4nglich in den deutschen Medien als \u201eSchlacht bei Allenstein\u201c bezeichnet, wurde sie auf Wunsch Paul von Hindenburgs kurze Zeit danach zu Propagandazwecken in <i>Schlacht bei Tannenberg<\/i> umbenannt. Tats\u00e4chlich liegt nicht die Ortschaft Tannenberg (heute St\u0119bark) unmittelbar im Hauptkampfgebiet, sondern Hohenstein. Mit der Namensgebung sollte die in der deutschen Geschichtsschreibung als Schlacht bei Tannenberg bezeichnete Niederlage der Ritter des Deutschen Ordens gegen die Polnisch-Litauische Union im Jahre 1410 \u00fcberstrahlt werden.<\/p>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_single_image image=\u201c7233\u2033 img_size=\u201cfull\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_empty_space height=\u201c5\u2033][vc_column_text]\n<h6>Die Situation in der Schlacht bei Tannenberg am 28. August 1914 zeigt die Umschliessung der russischen Narew-Armee (rot) durch die deutschen Truppen zwei Tage vor dem offiziellen Ende der Schlacht.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7307\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1597412858850{margin-bottom: 10px !important;}\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text]\n<h6>Paul von Hindenburg wurde aus seinem Ruhestand zur\u00fcckgeholt und mit dem Kommando der 8. Armee betraut. Sein Aufgebot erfolge ohne Zielangabe per Telegramm und dem Hinweis, er solle sich am Bahnsteig in Hannover bereithalten, wo er von Erich Ludendorff empfangen und \u00fcber die bevorstehende Aufgabe orientiert werden w\u00fcrde. Sowohl er als auch Ludendorff sollten in der Zeit des aufkommenden Nationalsozialismus rund 20 Jahre sp\u00e4ter eine politisch tragende Rolle einnehmen.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7306\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1597412874577{margin-bottom: 10px !important;}\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text]\n<h6>Erich Ludendorff sollte als Stabschef der 8. Armee Hindenburg beiseite gestellt werden und war wohl der heimliche Kommandant der erfolgreichen Truppen in Ostpreussen. Auch nach der sp\u00e4teren Bef\u00f6rderung von Hindenburg zum Chef der (dritten) Obersten Heeresleitung w\u00e4hrend des Krieges folgte ihm Ludendorff, als dessen Stellvertreter und stieg zum eigentlichen Kopf der deutschen Kriegsf\u00fchrung auf.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h4>6. \u2013 14. SEPTEMBER 1914 \u2013 SCHLACHT AN DEN MASURISCHEN SEEN<\/h4>\n<p>Wenn dem abgesetzten Generaloberst von Prittwitz das Kriegsgl\u00fcck nicht beschieden war und es ihm m\u00f6glicherweise auch an Mut fehlte, darf man ihm doch zumindest die Anerkennung zukommen lassen, dass der von den neuen Heereslenkern Hindenburg\/Ludendorff jetzt umgesetzte Operationsplan ohne Anpassung seinem Vorhaben zu Kriegsbeginn entsprach. Von Prittwitz wollte zun\u00e4chst die anr\u00fcckende, 2. russisch-kaiserliche Armee im S\u00fcden vernichten und dann die 1. Armee im Norden zum R\u00fcckzug zwingen. W\u00e4hrend die 2., die Narew-Armee bei Tannenberg besiegt wurde, stand nun die die 1. Armee, die Njemen-Armee unter Paul von Rennekampff im Visier des deutschen F\u00fchrungsduos. <\/p><div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad8a27\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad8a27\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Der Njemen-Armee gelang es bei Gumbinnen, die 8. Armee zur\u00fcckzudr\u00e4ngen und verleitete von Prittwitz zum R\u00fcckzugsentscheid. Offensichtlich war die russische F\u00fchrung von diesem raschen Erfolg \u00fcberrascht. Ein sofortiger Vorstoss in die Tiefe Ostpreussens war logistisch aus Sicht Rennenkampff nicht umsetzbar. Zudem wollte er seiner Truppe nach einem gewaltigen Anmarsch nach Gumbinnen eine sicherlich verdiente Ruhepause verschaffen. Die russische Njemen-Armee (Paul von Rennekampff) musste nach massiven Verlusten (125\u2019000 Mann) Ostpreussen r\u00e4umen. Durch rechtzeitigen R\u00fcckzug entgingen die 1. und 10. Russische Armeen der endg\u00fcltigen Vernichtung. <\/p><\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7311\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1597419974212{margin-bottom: 10px !important;}\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text]\n<h6>Verpasste es, den Erfolg in der Schlacht von Gumbinnen auszun\u00fctzen und der 8. Armee nachzusetzten. Sp\u00e4testens nach der Septemberschlacht an den Masurischen Seen sollte er dies einsehen. Von Rennekampff\u2019s Armee war logistisch nicht bereit, im August tiefer nach Ostpreussen vorzustossen.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7310\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1597419958863{margin-bottom: 10px !important;}\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text]\n<h6>Der Prominenteste unter den 30\u2019000 gefallenen Russen nach der Schlacht von Tannenberg. Alexander Samsonow, der Kommandant der Narew-Armee w\u00e4hlte am Tag der Niederlage in einem Wald bei Willenberg den Freitod.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_empty_space][vc_column_text]\n<h3>26. AUGUST \u2013 12. SEPTEMBER 1914 \u2013 DIE SCHLACHTEN IN GALIZIEN<\/h3>\n<p>Die Schlachten begannen ab 23. August 1914 und endeten trotz anf\u00e4nglicher Erfolge mit einer Niederlage der \u00f6sterreichisch-ungarischen Truppen, die sich aus dem gr\u00f6\u00dften Teil des Kronlands Galizien zur\u00fcckziehen mussten. Der russischen 3. Armee unter General der Infanterie Nikolai Russki gelang es, bis zum 2. September das nord\u00f6stliche Galizien samt der Hauptstadt Lemberg zu besetzen. Die russische 8. Armee unter General der Kavallerie Brussilow nahm w\u00e4hrenddessen n\u00f6rdlich des Dnjestr die St\u00e4dte Brody, Tarnopol und Buczacz ein und besetzte den Gro\u00dfteil der Bukowina.<\/p>\n<p>Zur Reihe der Schlachten in Galizien z\u00e4hlen mehrer seperat angesetzte Schlachten zwischen den aufmarschierenden Truppen Russlands und \u00d6sterreich-Ungarns. In die Geschichtsschreibung sind diese wiefolgt eingegangen:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4>23. \u2013 25. AUGUST \u2013 SCHLACHT VON <strong> Kra\u015bnik<\/strong><\/h4>\n<p>In der<strong> Schlacht von Kra\u015bnik<\/strong> besiegte die \u00f6sterreichisch-ungarische\u00a0 1. Armee unter <em>Viktor Dankl<\/em> (* 1854; \u2020 1941) die russische 4. Armee unter dem Kommando von<em> Nikolai Iudowitsch Iwanow <\/em>(* 1851; \u2020 1919)<strong>. <\/strong>Sowohl die \u00d6sterreicher (15\u2019000) als auch die Russen (20\u2019000) erlitten eine grosse Anzahl an gefallen, verwundeten und vermissten Soldaten.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad8a33\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad8a33\" class=\"collapseomatic_content my_content\"><strong><br>\n<\/strong>\n<p>Viktor Dankl wurde nach diesem ersten Sieg der k.&amp; k. Armee rasch als \u00f6sterreichischer Volksheld verehrt. Seine 1. Armee f\u00fchrte er weiterhin mit wechselndem, aber meist positivem Erfolg durch die K\u00e4mpfen in Galizien. Ende September, Anfang Oktober betiligte sich seine Armee neben drei Armeen des Deutschen Reichs an der Schlacht an der Weichsel. Im Mai 1915 wurde er nach der italienischen Kriegserkl\u00e4rung mit der <a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-oesterreichs-verteidigung-gegen-italien\">Verteidigung Tirols<\/a> beauftragt. Eine Aufgabe, welche ihm erneut viel Ruhm und Ehre \u2013 aber auch die stete Anerkennung seiner Soldaten als deren F\u00fchrer ein. Als Tr\u00e4ger des Kommandeurskreuz des Maria Theresia Ordens trug er 1917 den Titel eines Freiherrn und wurde ein Tag vor Kriegsende noch in den Adelsstand erhoben. W\u00e4hrend wenigen Tagen \u2013 bis zur Aufhebung der Adelstitel trug er den Namen Graf Dankl von Kra\u015bnik. <\/p><\/div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4>26. AUGUST \u2013 2. SEPTEMBER \u2013 SCHLACHT VON\u00a0<strong>Komar\u00f3w<\/strong><\/h4>\n<p>Auch in der <strong>Schlacht von Komar\u00f3w<\/strong>\u00a0 behielten die \u00d6sterreicher die Oberhand. Die \u00f6sterreichisch-ungarischen Truppen hatten die Schlacht in Galizien \u00fcberraschend siegreich mit der Schlacht von Kra\u015bnik begonnen und dieser Erfolg motivierte die 4. Armee unter dem Befehl von Moritz von Auffenberg, ebenfalls offensiv zu werden. Operationsziel Auffenbergs war der Durchbruch auf Che\u0142m. Die Verluste aber waren\u00a0 verherend: 40\u2019000 \u00d6sterreicher fehlten am Ende der Schlacht der Vierten Armee; die F\u00fcnfte (russische) Armee beklagte 26\u2019000 Verluste.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad8a3e\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad8a3e\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Die ersten beiden Schlachten in Galizien waren ein gro\u00dfer Erfolg f\u00fcr die \u00f6sterreichisch-ungarischen Truppen und es schien so, als wenn die Russen eine umfassende Niederlage nicht w\u00fcrden verhindern k\u00f6nnen, denn fast zeitgleich erlitten sie in Ostpreu\u00dfen auch eine Niederlage gegen die deutschen Truppen in der Schlacht bei Tannenberg.<\/p>\n<\/div><\/div>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7320\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1597470557124{margin-bottom: 10px !important;}\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text]\n<h6>Viktor Dankl, der Sieger von Krasnik lancierte die kurzlebigen Erfolge der \u00f6sterreichisch-ungarischen Armee in Galizien durch seinen Sieg \u00fcber die 4. Armee der russischen Streitkr\u00e4fte.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c7321\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1597470575740{margin-bottom: 10px !important;}\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_column_text]\n<h6>Moritz von Auffenberg tat es ihm mit seiner 4. Armee gleich und zwang die 5. Russische Armee zum R\u00fcckzug. Lohn seines Erfolgs: ab 1915 trug er den Namen Freiherr Auffenberg von Komar\u00f3w.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_empty_space][vc_column_text]\n<h4>26. AUGUST 1914 \u2013 Schlacht bei Z\u0142ocz\u00f3w<\/h4>\n<p>In der <strong>Schlacht bei Z\u0142ocz\u00f3w<\/strong> erringen die Russen am 26. August erstmals einen Erfolg gegen die \u00f6sterreichischen Trruppen deren angreifende Dritte Armee zur\u00fcckgeschlagen wurde. Diese eint\u00e4tige Schlacht stand am Beginn der dann zusammenfassend als Schlacht bei Lemberg bezeichnet wird.<\/p>\n<p>De \u00d6sterreicher wurden am 27. August von der \u00dcbermacht der russischen 3. Armee auf die Gnila Lipa zur\u00fcckgeworfen. Nach der Niederlage der k.u.k. 3. Armee in der Schlacht an der Gnila Lipa brach die russische 3. Armee am 30. August mit \u00fcber 100.000 Mann (XXI, XI., IX. und X. Korps) \u00fcber Gliniany auf die Hauptstadt Galiziens durch. Die Schlacht ver\u00e4nderte die Kriegslage nachhaltig zugunsten der Russen, Lemberg ging am 2. September verloren. Durch eine weitere schwere Niederlage in der Schlacht bei Rawa Ruska waren die \u00d6sterreicher, welche enorme Verluste hatten, zum R\u00fcckzug auf die San-Linie gezwungen.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>29. \u2013 30. AUGUST \u2013 Schlacht an der Gnila Lipa<\/h4>\n<p>Nach einer weiteren, f\u00fcr \u00d6sttereich verlustreichen <b>Schlacht an der Gnila Lipa<\/b> treten die beiden Parteien zur vorl\u00e4ufigen Entscheidungsschlacht an. Diese begannen in den Gefechten bei <b>Gr\u00f3dek <\/b>(7. September) und<strong> Rawa Ruska <\/strong>(6.-11. September) und sollten bei Lemberg definitv entschieden werden.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>26. AUGUST \u2013 11. SEPTEMBER \u2013 SCHLACHT VON LEMBERG<\/h4>\n<p>In der <strong>Schlacht von Lemberg<\/strong> standen sich die \u00f6sterreichischen Truppen mit der Zweiten und Dritten Armee mit 150 Bataillonen und 828 Gesch\u00fctzten einer \u00dcbermacht der russischen Dritten und Achten Armee mit mit 292 Bataillonen und 1304 Gesch\u00fctzen gegen\u00fcber. F\u00fcr die Truppen der Doppelmonarchie verkam diese Auseinanderstzung zu einem Desaster.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad8a48\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad8a48\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>Ab dem 11. September erfolgte nun der n\u00f6tig gewordene k.u.k. R\u00fcckzug hinter den San und Dunajec, im Herbst sogar bis nach Krakau und in die Karpaten. Der R\u00fcckzug entwickelte sich zum Desaster: Ganze Verb\u00e4nde gaben sich gefangen, zahlreiche slawische Soldaten liefen freiwillig zu den Russen \u00fcber. Hinzu kamen hohe Verluste unter den Truppenoffizieren, die mit ihrer Feder an der M\u00fctze durch die Russen von den Mannschaften leicht zu unterscheiden waren. Das k.u.k. XIV. Korps erlitt einen schweren Blutzoll, die Verluste der Kaiserj\u00e4ger, Kaisersch\u00fctzen, Gebirgsartillerie waren ein unersetzlicher Verlust f\u00fcr die k.u.k. Streitkr\u00e4fte. Bis zum 11. September waren an der Gesamtfront 130.000 k.u.k. Soldaten von den Russen gefangen genommen worden oder liefen freiwillig zum Sieger \u00fcber, weitere 190.000 Mann wurden get\u00f6tet oder verwundet, 450 Gesch\u00fctze und gewaltige Materialmengen waren verloren.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<h3>16. September 1914 \u2013 22. M\u00e4rz 1915 \u2013 BELAGERUNG UND FALL DER FESTUNG Przemy\u015bl<\/h3>\n<p>Die <b>Belagerung von Przemy\u015bl<\/b> war die gr\u00f6\u00dfte Belagerung des Ersten Weltkriegs<sup id=\"cite_ref-Tr\u00e4ume_vom_Kanonendonner_1-0\" class=\"reference\"><\/sup> und eine schwere Niederlage f\u00fcr \u00d6sterreich-Ungarn. Eine erste Einschlie\u00dfung durch die russische Armee erfolgte vom 16. September 1914 bis zum 11. Oktober. Am 9. November begann ein zweiter Belagerungsversuch, der 133 Tage andauerte. Die noch aus 110.000 Soldaten bestehende \u00f6sterreichisch-ungarische Garnison kapitulierte am 22. M\u00e4rz 1915 und ging in russische Kriegsgefangenschaft.<\/p>\n<p>Auch die <em>k.u.k. Festung<\/em> <em>Przemy\u015bl <\/em>wurde ab 16. September von der russischen 3. Armee eingeschlossen und \u00fcber mehr als 100 Tage belagert. Damit hatte die \u00f6sterreichisch-ungarische Armee an der Nordostfront fast die H\u00e4lfte ihrer Truppen eingeb\u00fc\u00dft und die Initiative vollst\u00e4ndig an die Russen verloren, die nun mehr als 150 km tief bis an die Karpaten vorsto\u00dfen konnten.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]\n<\/p><h3><strong>29. SEPTEMBER \u2013 31. OKTOBER 1914 \u2013 SCHLACHT AN DER WEICHSEL<br>\n<\/strong><\/h3>\n<p>Die auch als die <b>Schlacht von Warschau<\/b>, bekannten Gefechte zogen sich \u00fcber den ganzen Herbst hin. Nachdem die Russische Armee die \u00f6sterreichisch-ungarische Armee in der Schlacht von Lemberg geschlagen und den gr\u00f6\u00dften Teil Galiziens eingenommen hatte, befahl der deutsche Oberbefehlshaber an der Ostfront, Paul von Hindenburg, zur Entlastung der \u00d6sterreicher eine Offensive gegen die russischen Linien im Gebiet um Warschau. Sie endete mit einem russischen Abwehrerfolg gegen die Mittelm\u00e4chte und brachte keine Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>16. \u2013 25. NOVEMBER 1914 \u2013 SCHLACHT BEI KRAKAU<\/h3>\n<p>In Westgalizien waren die russische 9. und 3. Armee an den Dunajec vorgedrungen und dr\u00fcckten die \u00f6sterreichisch-ungarische 4. Armee zwischen Krakau und den Nordh\u00e4ngen der Beskiden zur\u00fcck. Der Gegenangriff der im R\u00fcckzug befindlichen k.u.k. Truppen am n\u00f6rdlichen Abschnitt der Weichsel wurde von den Russen abgeschlagen und stockte dann in einer Pattsituation. Infolge der ergebnislosen K\u00e4mpfe der deutschen 9. Armee in der entscheidenden Schlacht um \u0141\u00f3d\u017a wurden die K\u00e4mpfe um Krakau von beiden Seiten nach zweiw\u00f6chigem Ringen abgebrochen. Der \u00f6sterreichisch-ungarische Generalstabschef <em>Conrad von H\u00f6tzendorf <\/em>begann Ende November mit eiligen Umgruppierungen zu einer neuen Gegenoffensive bei Limanowa-Lapanow, um den russischen Durchbruch in Nordungarn aufzuhalten.<\/p>\n<h3>11. NOVEMBER \u2013 15. DEZEMBER 1914 \u2013 <b>Schlacht um \u0141\u00f3d\u017a<\/b><\/h3>\n<p>Die <b>Schlacht um \u0141\u00f3d\u017a<\/b> war eine Schlacht an der <a title=\"Ostfront (Erster Weltkrieg)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostfront_(Erster_Weltkrieg)\">Ostfront (Erster Weltkrieg)<\/a> vom 11. November bis zum 5. Dezember 1914 zwischen der <a title=\"9. Armee (Deutsches Kaiserreich)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/9._Armee_(Deutsches_Kaiserreich)\">9. Armee (Deutsches Kaiserreich)<\/a> unter <a title=\"August von Mackensen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/August_von_Mackensen\">August von Mackensen<\/a> und der 2. und 5.\u00a0Armee des <a title=\"Kaiserlich Russische Armee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaiserlich_Russische_Armee\">Kaiserlich Russischen Armee<\/a> um die Stadt <a title=\"\u0141\u00f3d\u017a\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C5%81%C3%B3d%C5%BA\">\u0141\u00f3d\u017a<\/a> im <a title=\"Weichselland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weichselland\">Weichselland<\/a>.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>1. \u2013 14. DEZEMBER 1915 \u2013 <b>Schlacht bei Limanowa\u2013Lapanow<\/b><\/h3>\n<p>Ein \u00f6sterreichisch-ungarischer Gegenangriff konnte in dieser Schlacht vom 1. bis 14. Dezember 1914 die Gefahr eines Einbruches der kaiserlich-russischen Truppen in Nordungarn abwenden. Die Schlacht breitete sich schon ab 8. Dezember vom Kamm der Karpaten aus und bildete damit die Einleitung zu der am 22. J\u00e4nner 1915 beginnenden Winterschlacht in den Karpaten.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>DEZEMBER 1914 \u2013 M\u00c4RZ 1915 \u2013 SCHLACHT IN DEN KARPATEN<\/h3>\n<p>Diese Ringen um Galizien, welches auch als Winterschlacht in den Karpaten oder auch nur als Karpatenschlacht bezeichnet wird,\u00a0 war eine der verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkrieges zwischen den Mittelm\u00e4chten und dem Russischen Reich.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend rund vier Monaten bem\u00fchten sich \u00d6sterreich-Ungarn und das Deutsche Reich um die R\u00fcckeroberung der im Sp\u00e4tsommer 1914 von den Russen besetzten Teile Galiziens unm die eminente strategische Gefahr eines russischen Einbruchs in die Front der Donaumonarchie abwenden.<\/p>\n<p>Die erste Phase der Schlacht erwies eine mangelhafte Planung der \u00f6sterreichischen F\u00fchrung. Immer mehr geriet in der Folgezeit die Armee der Donaumonarchie in die Rolle eines Unterst\u00fctzungsempf\u00e4ngers des deutschen Verb\u00fcndeten.<\/p>\n<div><div class=\"collapseomatic noarrow my_button\" id=\"id6a37df0ad8a56\" tabindex=\"0\">WEITERLESEN<\/div><div id=\"target-id6a37df0ad8a56\" class=\"collapseomatic_content my_content\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Als Ergebnis der schweren Niederlage folgte f\u00fcr die \u00d6sterreicher die Kapitulation ihrer Festung Przemy\u015bl. Die Offensiven in den Karpaten hatten das \u00f6sterreichisch-ungarische Heer seit 8. Dezember 1914 fast 250.000 Soldaten gekostet. Die Gesamtverluste der k.u.k. Streitkr\u00e4fte an der Ostfront lagen aber weit h\u00f6her, allein 88.000 Verwundete und Kranke gingen in die Heimat ab und mussten ersetzt werden. Diese enormen Verluste trafen die Donaumonarchie doppelt schwer. Zu Beginn des Krieges waren in \u00d6sterreich-Ungarn bei den Verb\u00e4nden der ersten Linie Deutsch-\u00d6sterreicher und Ungarn, zumal im Offizierkorps, \u00fcberrepr\u00e4sentiert. Demzufolge wurde den Kernl\u00e4ndern der Monarchie von Anfang an der st\u00e4rkste Blutzoll abverlangt. Dies machte erforderlich, dass in den Folgejahren in st\u00e4rkerem Ausma\u00df auf Ersatz aus den geringer motivierten slawischen, rum\u00e4nischen und anderen Bev\u00f6lkerungsgruppen zur\u00fcckgegriffen werden musste. Die Armee des Vielv\u00f6lkerstaates verlor immer mehr an Kampfkraft und die Winteroffensiven sollten die letzten Operationen\u00a0\u2013 von der S\u00fcdtirol-Offensive 1916 abgesehen \u2013 des gesamten Krieges sein, welche ohne ma\u00dfgebliche Mithilfe des deutschen Verb\u00fcndeten durchgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p>Der schwere Misserfolg des k.u.k. Heeres best\u00e4rkte zudem Italien ab April 1915 in seinem Bem\u00fchen, in diesem Krieg eine Rolle zu spielen. An der Front gegen Russland war damit aber eine weitere Kraftanstrengung der Mittelm\u00e4chte notwendig. Nun mussten in gro\u00dfem Umfang deutsche Truppen von der Westfront abgezogen werden. Eine neue deutsche Armee, die 11., wurde f\u00fcr die Operation gebildet. Die Offensive begann im Mai 1915 unter August von Mackensen mit der Schlacht von Gorlice-Tarn\u00f3w, die bereits vollst\u00e4ndig unter deutscher F\u00fchrung ablief.<\/p>\n<\/div><\/div>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_single_image image=\u201c7237\u2033 img_size=\u201cfull\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_empty_space height=\u201c5px\u201c][vc_column_text]\n<h6>Bewegungen anl\u00e4ssich der Kampfhandlungen an der Ostfront bis Ende September 1914.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c][vc_column][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_single_image image=\u201c7237\u2033 img_size=\u201cfull\u201c el_class=\u201cborder\u201c][vc_empty_space height=\u201c5px\u201c][vc_column_text]\n<h6>Bewegungen anl\u00e4ssich der Kampfhandlungen an der Ostfront bis Ende September 1914.<\/h6>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<div id=\"ultimate-heading-41926a37df0ad8add\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-41926a37df0ad8add uvc-2900  uvc-heading-default-font-sizes\" data-hspacer=\"line_with_icon\" data-hline_width=\"auto\" data-hicon_type=\"custom\" data-hborder_style=\"solid\" data-hborder_height=\"1\" data-hborder_color=\"#ccc\" data-icon_width=\"48\" data-hfixer=\"10\" data-halign=\"center\" style=\"text-align:center\"><div class=\"uvc-heading-spacer line_with_icon\" style=\"top\"><div class=\"ult-just-icon-wrapper  \"><div class=\"align-icon\" style=\"text-align:center;\">\n<div class=\"aio-icon-img \" style=\"font-size:48px;display:inline-block;\">\n\t<img decoding=\"async\" class=\"img-icon\" alt=\"null\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/apple-touch-icon-72x72-e1659764144230.png\">\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>[vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c css=\u201c.vc_custom_1597219194296{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 5px !important;padding-right: 5px !important;padding-bottom: 5px !important;padding-left: 5px !important;background-color: #dbdbdb !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;}\u201c][vc_column][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\"><strong>NAVIGATIONSZEILE \u2026<\/strong><br>\n<\/span><\/h3>\n<p>Als Leser dieser Seite m\u00fcssen Sie sich jetzt entscheiden: Sie haben die M\u00f6glichkeit an der Ostfront zu bleiben und die dortige Entwicklung w\u00e4hrend der folgenden Kriegsjahre zu studieren oder aber Sie m\u00f6chten die zeitgleichen Ereignisse an anderen Fronten ansteuern. Sie haben also die Wahl zwischen der geographischen Situierung oder aber der chronologischen Entwicklung. Benutzen Sie nachfolgende Links zur Navigation zu ihrem bevorzugten Vorgehen:<\/p>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-stellungskrieg-westfront-1915-1916\">Der Stellungskrieg im Westen 1915-1916<\/a><\/h3>\n<h3>Der Seekrieg 1914-1915<\/h3>\n<h3><a href=\"#hintergrund-kriegsverlauf-osten-fr%C3%BChjahr-1915-fr%C3%BChjahr-1917\">Der Krieg im Osten vom Fr\u00fchjahr 1915 bis zum Fr\u00fchjahr 1917<\/a><\/h3>\n<h3><\/h3>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space]<div id=\"ultimate-heading-48126a37df0ad8b64\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-48126a37df0ad8b64 uvc-9313  uvc-heading-default-font-sizes\" data-hspacer=\"line_with_icon\" data-hline_width=\"auto\" data-hicon_type=\"custom\" data-hborder_style=\"solid\" data-hborder_height=\"1\" data-hborder_color=\"#ccc\" data-icon_width=\"48\" data-hfixer=\"10\" data-halign=\"center\" style=\"text-align:center\"><div class=\"uvc-heading-spacer line_with_icon\" style=\"top\"><div class=\"ult-just-icon-wrapper  \"><div class=\"align-icon\" style=\"text-align:center;\">\n<div class=\"aio-icon-img \" style=\"font-size:48px;display:inline-block;\">\n\t<img decoding=\"async\" class=\"img-icon\" alt=\"null\" src=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/apple-touch-icon-72x72-e1659764144230.png\">\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-osten 1915-fr\u00fchjahr-1917\u2033][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\">DER KRIEG IM OSTEN VON 1915 BIS ZUM FR\u00dcHJAHR 1917<br>\n<\/span><\/h3>\n<h3>7. \u2013 22. FEBRUAR 1915 \u2013 WINTERSCHLACHT IN MASUREN<\/h3>\n<p>Nach den Niederlagen bei Tannenberg und an den Masurischen Seen gegen die deutsche 8. Armee sah sich die russische Milit\u00e4rf\u00fchrung gezwungen, Reserven heranzuholen, um f\u00fcr weitere Operationen ger\u00fcstet zu sein. Erschwerend kam hinzu, dass im Herbst 1914 deutsche Truppen versucht hatten, nach Warschau vorzustossen (<strong>Schlacht an der Weichsel <\/strong>(29. September \u2013 1. Oktober 1914)<strong>, Schlacht um \u0141\u00f3d\u017a <\/strong>(11. November \u2013 5. Dezember 1914). Der deutsche Angriff konnte zwar erfolgreich abgewehrt werden, doch band dieser Einsatz am Ende des Jahres 1914 fast s\u00e4mtliche Kr\u00e4fte der russischen Nordwestfront.<\/p>\n<p>Im Februar 1915 stehen sich an den Masurischen Seen erneut vier Armeen mit einem ausgeglichenen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis gegen\u00fcber. Die 15 deutschen Divisionen erreichen gegen 16 russische Divisionen einen Sieg, der zur Folge hat, dass der bereits geplante Vorstoss d12. Armee zur Eroberung Ostpreu\u00dfens vorl\u00e4ufig aufgeben werden musste. Doch blieb die Offensivf\u00e4higkeit der russischen Streitkr\u00e4fte bestehen.<\/p>\n<h3>1. \u2013 3. MAI 1915 \u2013 DURCHBRUCHSSCHLACHT VON Gorlice-Tarn\u00f3w<\/h3>\n<p>Die Schlacht\u00a0 fand\u00a0 Anfang Mai 1915 an der Ostfront bei den St\u00e4dten Gorlice und Tarn\u00f3w im Norden des damaligen \u00f6sterreichisch-ungarischen Kronlandes Galizien statt. Sie markiert einen Wendepunkt an der Ostfront. Den Streitkr\u00e4ften der Mittelm\u00e4chte gelang ein entscheidender Durchbruch durch die Stellungen der russischen Armee. Eine schwere Niederlage der russischen 3. Armee war die Folge. Dadurch wurde die Donaumonarchie vom Druck der russischen Armeen entlastet. In der sich anschlie\u00dfenden Offensive konnte am 22. Juni 1915 Lemberg, die Hauptstadt Galiziens, zur\u00fcckerobert werden. In der weiteren Folge des Durchbruchs wurde bis zum Ende des Sommers 1915 ganz Russisch-Polen von den Armeen der Mittelm\u00e4chte besetzt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a title=\"Schlacht bei Humin\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlacht_bei_Humin\">Humin<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Winterschlacht in Masuren\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Winterschlacht_in_Masuren\">Masuren<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Erst\u00fcrmung des Zwinin\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erst%C3%BCrmung_des_Zwinin\">Zwinin<\/a>\u00a0\u2013 <a class=\"mw-selflink selflink\">Przasnysz<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Schlacht bei Gorlice-Tarn\u00f3w\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlacht_bei_Gorlice-Tarn%C3%B3w\">Gorlice-Tarn\u00f3w<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Bug-Offensive\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bug-Offensive\">Bug-Offensive<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Narew-Offensive\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Narew-Offensive\">Narew-Offensive<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Gro\u00dfer R\u00fcckzug der russischen Armee 1915\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fer_R%C3%BCckzug_der_russischen_Armee_1915\">Gro\u00dfer R\u00fcckzug<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Belagerung von Nowogeorgiewsk\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Belagerung_von_Nowogeorgiewsk\">Nowogeorgiewsk<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Feldzug nach Rowno\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldzug_nach_Rowno\">Rowno<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Schlacht bei Wilna\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlacht_bei_Wilna\">Swenziany-Offensive<\/a><\/p>\n<p><b>1916<\/b><br>\n<a title=\"Schlacht am Naratsch-See\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlacht_am_Naratsch-See\">Naratsch-See<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Brussilow-Offensive\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brussilow-Offensive\">Brussilow-Offensive<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Baranowitschi-Offensive\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baranowitschi-Offensive\">Baranowitschi-Offensive<\/a><\/p>\n<p><b>1917<\/b><br>\n<a title=\"Schlachten an der Aa\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlachten_an_der_Aa\">Aa<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Kerenski-Offensive\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kerenski-Offensive\">Kerenski-Offensive<\/a> (<a title=\"Schlacht bei Zbor\u00f3w\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlacht_bei_Zbor%C3%B3w\">Zbor\u00f3w<\/a>)\u00a0\u2013 <a title=\"Tarnopol-Offensive\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tarnopol-Offensive\">Tarnopol-Offensive<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Schlacht um Riga (1917)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlacht_um_Riga_(1917)\">Riga<\/a>\u00a0\u2013 <a title=\"Unternehmen Albion\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unternehmen_Albion\">Unternehmen Albion<\/a><\/p>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space height=\u201c5px\u201c][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-nebenkriegsschaupl\u00e4tze\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DIE NEBENKRIEGSSCHAUPL\u00c4TZE<\/span><br>\n<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">AM RANDE DER EUROP\u00c4ISCHEN AUFMERKSAMKEIT \u2026<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-nebenkriegsschauplatz-schwarzes-meer\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\">SCHWARZES MEER<br>\n<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">7. \u2013 22. FEBRUAR 1915 \u2013 WINTERSCHLACHT IN MASUREN<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-nebenkriegsschauplatz-dardanellen\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Dardanellen<br>\n<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">7. \u2013 22. FEBRUAR 1915<\/span><br>\n<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-nebenkriegsschauplatz-naher-osten\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\">NAHER OSTEN<br>\n<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">7. \u2013 22. FEBRUAR 1915<\/span><br>\n<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-balkan-1915-1916\u2033][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DER KRIEG AUF DEM BALKAN 1915-1916<\/span><br>\n<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-italienische-oesterreichischer-kriegsschauplatz\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DER ITALIENISCH-\u00d6STERREICHISCHE KRIEGSSCHAUPLATZ 1915-1918<\/span><br>\n<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]Den Mittelm\u00e4chten (Deutsches Reich und die \u00d6sterreichisch\/ungarische Doppelmonarchie und Italien) stand die \u201eEntente cordiale\u201c (Franz\u00f6sische Republik und das Vereinigte K\u00f6nigreich) gegen\u00fcber. Das Reich des russischen Zaren sah sich einerseits der Entente gegen\u00fcber verpflichtet und hatte vor geraumer Zeit auch schon Serbien seine Unterst\u00fctzung zugesagt.\n<p>Mit Ausbruch des europ\u00e4ischen Krieges standen also:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<ul>\n<li>Deutsche Soldaten sowohl Franz\u00f6sischen also auch russischen Soldaten gegen\u00fcber.<\/li>\n<li>\u00d6sterreichisch\/ungarische Soldaten den Serbischen, und in Galizien den russischen Soldaten gegen\u00fcber.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>England sollte kurz sp\u00e4ter in das Kriegsgeschehen an der Westfront eingreifen und in der Folge unz\u00e4hlige Opfer zu beklagen haben.<\/p>\n<p>Italien, dannzumal ein noch ein junges Staatsgebilde auf der Suche nach seiner Identit\u00e4t, erkl\u00e4rte zu Beginn der Auseinandersetzung seine Neutralit\u00e4t. Zwar war das K\u00f6nigreich an das B\u00fcndnis der Mittelm\u00e4chte vertraglich gebunden (Dreibund), doch erachtete Italien den B\u00fcndnisfall als nicht gegeben. Keiner der B\u00fcndnispartner w\u00fcrde angegriffen, beide h\u00e4tten mit offensiven Absichten ihren Gegnern den Krieg erkl\u00e4rt, so argumentierte man in Rom.<\/p>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-eintritt-italiens-in-den-krieg\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">ITALIENS EINTRITT IN DEN KRIEG<\/span><br>\n<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">DER LONDONER VERTRAG VON 1915<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]Im April 1915 willigte die Entente italienischen Gebietsanspr\u00fcchen gegen\u00fcber ein, sofern sich Italien a) vom Dreibund lossagte und b) innerhalb eines Monats auf Entente-Seite dem ehemaligen B\u00fcndnispartner den Krieg erkl\u00e4ren w\u00fcrde. S\u00fcdtirol, Istrien und Dalmatien sollten dem italienischen Staat nach Kriegsende zugeschlagen werden.\n<p>Milit\u00e4risch war Italien dieser Herausforderung nicht gewachsen. Die Armee war weder ausreichend ger\u00fcstet noch ausgebildet. Die Aussicht, auf Seite der sp\u00e4ter wahrscheinlichen Sieger jedoch jene Gebiete einverleiben zu k\u00f6nnen, die weit oben auf der Liste der Begehrlichkeiten standen entlockte der politischen F\u00fchrung eine rasche Zusage.<\/p>\n<p>Am 23. Mai 1915 erkl\u00e4rte Italien \u00d6sterreich \/ Ungarn, (nicht aber Deutschland) den Krieg. \u00d6sterreich sollte zur Bildung einer dritten Kriegsfront gezwungen werden. Diese Front sollte vom Stilfserjoch zum Gardasee, \u00fcber die Dolomiten und entlang der Karnischen Alpen bis zur Adria verlaufen. An dieser Front sollten m\u00f6glichst viele milit\u00e4rische Kr\u00e4fte der Mittelm\u00e4chte gebunden werden.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-oesterreichs-verteidigung-gegen-italien\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<\/p><h3><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DIE \u00d6STERREICHISCHE VERTEIDUNG ENTLANG DER GRENZE ZU ITALIEN<\/span><br>\n<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<p>\u00d6sterreich\/Ungarn hatte bis dahin auf dem Balkan und an der russischen Front den gr\u00f6ssten Teil seiner Streitkr\u00e4fte zum Einsatz gebracht. Die dortigen Fronten konnten nicht bereinigt werden \u2013 die regul\u00e4re Armee k\u00e4mpfte zwar taper aber mehr noch erfolglos. Viele Soldaten fielen oder gerieten in Gefangenschaft.<\/p>\n<p>Also mussten unkonventionelle L\u00f6sungen gefunden und umgesetzt werden. Seit 1511 (sic!) verpflichteten sich die Tiroler dazu, im Ernstfall ihre Heimat selbst\u00e4ndig zu verteidigen. Im Gegenzug dazu sollten Sie aber nicht zu milit\u00e4rischen Leistungen ausserhalb ihrer Landesgrenzen eingezogen werden. Daraus resultierte die Aufstellung der kommunal organisierten Standsch\u00fctzeneinheiten, die in Talschaften zu Bataillonen zusammengezogen werden konnten. Im Mai 1915 wurde an deren Ehre appelliert und die \u2013 noch nicht oder nicht mehr wehrpflichtigen Angeh\u00f6rigen dieser Einheiten meldeten sich freiwillig zum Landesverteidigungsdienst. Innerhalb weniger Tage besetzten weit \u00fcber 30\u2019000 Tiroler, Vorarlberger und K\u00e4rntner Standsch\u00fctzen die ihnen vom Landesverteidigungskommando Tirol zugewiesenen Stellungen.<\/p>\n<p>Aber auch seitens der regul\u00e4ren Armee wurden die letzten Reserven aufgeboten. So kam es, dass sich auf dem Stilfserjoch neben den Standsch\u00fctzen aus Prad auch Reservisten aus Ungarn einfanden, um die Grenze der Monarchie zu verteidigen. Es trafen sich also 14 \u2013 16 j\u00e4hrige Enkel, begleitet von ihren Grossv\u00e4tern aus den Standsch\u00fctzenformationen und der deutschen Sprache nicht m\u00e4chtige Reservesoldaten aus der Pusta, die bis dahin noch nie Schnee, geschweige denn ewiges Eis gesehen hatten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich die \u00f6sterreichische F\u00fchrung also mit nicht zwingend geeigneten, verf\u00fcgbaren Kr\u00e4ften begn\u00fcgen musste, konnte Italien diesbez\u00fcglich aus dem Vollen sch\u00f6pfen. Die hochalpine Front wurde vornehmlich mit bestens dazu ausger\u00fcsteten Gebirgssoldaten best\u00fcckt.<\/p>\n<p>Bereits 1872 wurde in Italien eine Gebirgstruppe aufgestellt, die in der Folge unter der Bezeichnung der \u201eAlpini\u201c bis in den heutigen Tag Ruhm geniesst. Sie sollten w\u00e4hrend des Krieges entlang der S\u00fcdwestfront von 1915 \u2013 1918 einen mehr als gleichwertigen Gegner darstellen.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-die-festungsfront-in-tirol\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<\/p><h3><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DIE FESTUNGSFRONT<\/span><br>\n<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-front-in-fels-und-eis\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h3><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DIE FRONT IN FELS UND EIS<\/span><br>\n<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n<p>Die Auseinandersetzung entlang dieser Gebirgsfront sollte nie den Anspruch erheben wollen, dass hier kriegsentscheidende Gefechte oder gar Schlachten stattgefunden haben. Es war und blieb ein Nebenkriegs schauplatz. Die Auseinandersetzung in H\u00f6hen zwischen 2000 und 4000 Metern \u00fcber Meer war vielmehr gepr\u00e4gt von der gegenseitigen Achtung unter Gebirgssoldaten aber nat\u00fcrlich auch von den Entbehrungen und Gefahren, die durch die Umwelteinfl\u00fcsse allgegenw\u00e4rtig waren. Lawinen, K\u00e4lte, Sturm und Hunger waren oftmals bedrohlicher, als die Wahrscheinlichkeit, von der Kugel eines Gegners getroffen zu werden, der unter den gleichen Bedingungen in Stellung befohlen wurde.<\/p>\n<p>Die gew\u00e4hlten Formen der Gefechtsf\u00fchrung erf\u00fcllen uns heute nur noch mit Unverst\u00e4ndnis. Es wurden kilometerlange Angriffstunnels durchs Gletschereis getrieben um die, auf einem Gipfel in Stellung gegangenen Beobachtungsposten zu \u00fcberw\u00e4ltigen. Es wurden Artilleriegesch\u00fctze \u00fcber hunderte von H\u00f6henmetern auf Schlitten \u00fcber steile Eisflanken geschleppt, um ab h\u00f6chster Warte Tod und Verderben \u00fcber sich ann\u00e4hernde Versorgungskolonnen zu bringen. Hatten infanteristische Angriffe auf einen Gipfelst\u00fctzpunkt keinen Erfolg, so wurden Minentunnels unter deren Standort vorangetrieben, mit Sprengstoff gef\u00fcllt und zur Explosion gebracht.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-isonzo-schlachten\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<\/p><h3><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DIE ZW\u00d6LF SCHLACHTEN AM ISONZO<\/span><br>\n<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]Die milit\u00e4risch entscheidenden Auseinandersetzungen an dieser Front fanden entlang des Flusslaufes des Isonzo statt. In zw\u00f6lf Schlachten wurde beiderseits ein Entscheid gesucht, wobei die Letzte endlich im November 1917 dazu f\u00fchrte, dass deutsch\/\u00f6sterreichische Truppen in die Tiefebene des Piave vordringen konnten. Dieser Vorstoss hatte die Aufl\u00f6sung eines grossen Teils der Gebirgsfront zur Folge \u2013 nicht aber jener am Stilfserjoch.\n<p>Bis Anfang November 1918 besetzten \u00f6sterreichische Truppen die dortige Grenze, ohne auch nur den geringsten Gebietsverlust\u00a0zulassen zu m\u00fcssen. Mit Vereinbarung des Waffenstillstandes \u00e4nderte sich in der Folge alles. Italienische Truppen drangen bis zum Brenner und nach Innsbruck vor. S\u00fcdtirol wurde in den Friedensvertr\u00e4gen von St. Germain dem italienischen Staat zugesprochen.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-krieg-in-den-kolonien\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<\/p><h2><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DER KRIEG IN DEN KOLONIEN<\/span><br>\n<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-seekrieg\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DER KRIEG ZUR SEE<\/span><br>\n<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-luftkrieg\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DER LUFTKRIEG<\/span><br>\n<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-eintritt-der-usa\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DER KRIEGSEINTRITT DER VEREINIGTEN STAATEN<\/span><br>\n<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-die-revolution-in-russland\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DIE RUSSISCHE REVOLUTION<\/span><br>\n<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-entscheidung-im-westen\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DER ENTSCHEIDUNGSKAMPF IM WESTEN 1918<\/span><br>\n<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=\u201cvc_default\u201c el_id=\u201chintergrund-kriegsverlauf-zusammenbruch-der-mittelmaechte\u201c][vc_column][vc_empty_space height=\u201c64px\u201c][vc_column_text]\n<h2><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">DER ZUSAMMENBRUCH DER MITTELM\u00c4CHTE<\/span><br>\n<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">EINF\u00dcHRUNG<\/span><\/h3>\n[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2689\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c 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auch bei Ihnen zuhause?<\/h2><\/div><div class=\"uvc-sub-heading ult-responsive\" data-ultimate-target=\".uvc-heading.ultimate-heading-75146a37df0ad8c4d .uvc-sub-heading \" data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"desktop:30px;tablet_portrait:40px;\",\"line-height\":\"desktop:76px;tablet_portrait:46px;\"}' style=\"font-family:'Open Sans Condensed';font-weight:700;\">Fragen kostet ja nichts und wir machen fast alles m\u00f6glich.<\/div><\/div><style type=\"text\/css\" data-type=\"the7_shortcodes-inline-css\">#default-btn-b7a768f3d5687b4af5fba7ed6cd1a7c4.ico-right-side > i {\n  margin-right: 0px;\n  margin-left: 8px;\n}\n#default-btn-b7a768f3d5687b4af5fba7ed6cd1a7c4 > i {\n  margin-right: 8px;\n}<\/style><div class=\"btn-align-center\"><a href=\"https:\/\/stelvio-umbrail.ch\/vsuhp\/kontakt\/\" class=\"default-btn-shortcode dt-btn dt-btn-l link-hover-off  vc_custom_1594480186405\" id=\"default-btn-b7a768f3d5687b4af5fba7ed6cd1a7c4\" style=\"width:400px;\" title=\"Referate\"><span>Referate zum Thema Gebirgskrieg<\/span><\/a><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2689\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037557059{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2690\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037566404{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2689\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037557059{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=\u201c1\/2\u2033][vc_single_image image=\u201c2690\u2033 img_size=\u201c800\u00d7600\u2033 alignment=\u201ccenter\u201c style=\u201cvc_box_rounded\u201c onclick=\u201clink_image\u201c css=\u201c.vc_custom_1572037566404{margin-bottom: 10px !important;}\u201c][vc_column_text]\n<h6>Damit Ihr indess erkennt, woher dieser ganze Irrthum gekommen ist, und weshalb man die Lust anklagt und den Schmerz lobet, so will ich Euch Alles er\u00f6ffnen und auseinander setzen, was jener Begr\u00fcnder der Wahrheit und gleichsam Baumeister des gl\u00fccklichen Lebens selbst dar\u00fcber gesagt hat.<\/h6>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220;][vc_column][vc_column_text] DIE STRATEGISCHEN OPTIONEN DES DEUTSCHEN REICHS Als unbestrittene F\u00fchrungsnation dieser Mittelm\u00e4chte sah sich das Reich Kaiser Wilhelm II. in einer (selbst deklarierten) &#8222;Sandwichposition&#8220; zwischen den M\u00e4chten der Triple Entente. 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